Weingut Bicking&Bicking

Die Brüder Achim und Lukas Bicking begannen im elterlichen Weingut in Gauersheim im Zellertal ihren eigenen Wein auszubauen. Da es aber bei der Übernahme des Betriebs Unstimmigkeiten gab, sind sie 2016 ins Gräfenbachtal nach Wallhausen übergesiedelt, wo sie das Weingut ihres Stiefvaters übernehmen konnten. Im Anbaugebiet Nahe sind die Brüder in den Wallhäuser Lagen Pastorenberg, Backöfchen, Johannisberg und Höllenpfad vertreten, sowie im Felseneck und Römerberg in Gutenberg. Wichtigste Rebsorte im Betrieb ist Riesling, es folgen Müller-Thurgau, Grauburgunder, Spätburgunder, Weißburgunder und Sauvignon Blanc und noch weitere Sorten. 2018 wurde mit der Umstellung auf biologische Bewirtschaftung begonnen, erster zertifizierter Jahrgang war 2021. Zuletzt konnten weitere Weinberge mit 60 bis 70 Jahre alten Reben in Felseneck, Laurentiusberg und Pastorenberg erworben werden.

Kontakt. 

Hauptstraße 33
55595  Wallhausen

Öffnungszeiten

nach Vereinbarung

Besitzer

Achim & Lukas Bicking
Nahe
9 Hektar
15.000 Flaschen

Aktuelle Weine

"Bruderherz" Rosé

2022

11,5 %

85

Grauburgunder trocken

2022

12,5 %

84

Riesling trocken "Alte Reben"

2021

12 %

86+

Riesling trocken "Vom Schiefer"

2021

12,5 %

87

Riesling trocken Felseneck

2020

12 %

87+

Riesling trocken Pastorenberg

2020

12,5 %

87+

Riesling trocken

2022

11,5 %

85

Sauvignon Blanc trocken

2022

11,5 %

84

Weißburgunder trocken

2022

12 %

84

„Brüderchen“ Weißwein trocken

2022

11,5 %

86

Lagen

Pastorenberg (Wallhausen)
Backöfchen (Wallhausen)
Johannisberg (Wallhausen)
Höllenpfad (Wallhausen)
Felseneck (Wallhausen)
Felseneck (Gutenberg)
Römerberg (Gutenberg)

Rebsorten

Riesling (25%)
Müller-Thurgau (15%)
Grauburgunder (10%)
Spätburgunder (10%)
Weißburgunder (5%)
Sauvignon Blanc (5%)
Achim & Lukas Bicking
© Weingut Bicking&Bicking/Foto: Andreas Durst

Winzer

Die Brüder Achim und Lukas Bicking begannen im elterlichen Weingut in Gauersheim im Zellertal ihren eigenen Wein auszubauen. Da es aber bei der Übernahme des Betriebs Unstimmigkeiten gab, sind sie 2016 ins Gräfenbachtal nach Wallhausen übergesiedelt, wo sie das Weingut ihres Stiefvaters übernehmen konnten. Im Anbaugebiet Nahe sind die Brüder in den Wallhäuser Lagen Pastorenberg, Backöfchen, Johannisberg und Höllenpfad vertreten, sowie im Felseneck und Römerberg in Gutenberg. Wichtigste Rebsorte im Betrieb ist Riesling, es folgen Müller-Thurgau, Grauburgunder, Spätburgunder, Weißburgunder und Sauvignon Blanc und noch weitere Sorten. 2018 wurde mit der Umstellung auf biologische Bewirtschaftung begonnen, erster zertifizierter Jahrgang war 2021. Zuletzt konnten weitere Weinberge mit 60 bis 70 Jahre alten Reben in Felseneck, Laurentiusberg und Pastorenberg erworben werden.

Aktuelle Kollektion

Wieder präsentieren Achim und Lukas Bicking eine sehr gute Kollektion. Die Weine haben Substanz, verzichten dabei auf ein „Zuckerschwänzchen“. Wieder gefällt uns die kräftige Cuvée Brüderchen sehr gut: Würzig, mild, leicht schalenherb, lang. Ganz geradlinig ist der Sauvignon Blanc, im Sortenkontext eher zurückhaltend. Der Weißburgunder ist cremig, füllig und würzig, lang und nachhaltig; der saftig-milde Grauburgunder ist ähnlich. Der würzige Rosé ist angenehm füllig und trocken. Mit seiner schalenwürzigen Struktur schafft der Gutsriesling eine spannende Balance zwischen süßen und herben Eindrücken. Die Alten Reben haben Substanz und Druck, ihr markanter Säurekick ist typisch für den Jahrgang 2021. Jetzt auf dem Punkt ist der füllige und mineralische 2021er Riesling vom Schiefer, der seine Opulenz nicht verhehlen möchte, sehr würzig ausklingt. Die Lagenrieslinge sind gute Bekannte aus dem letzten Jahr. Der staubtrockene Pastorenberg ist eine etwas karge Schönheit mit herbem Biss, braucht viel Luft um mehr Fülle zu zeigen, der Riesling aus dem Felseneck ist cremiger und feiner, auf der Suche nach stimmiger Balance, genauso vielversprechend.