Weingut Bollig

Einen modernen Eindruck vermittelt das Weingut Bollig, das vom jungen Lukas Bollig geführt wird. 2018 übernahm er den Betrieb von seinem Onkel. Angebaut werden auf heute vier Hektar neben Riesling (70 Prozent) auch Spätburgunder (20 Prozent) sowie Weißer Burgunder. Im Repertoire ist auch eine Parzelle mit 100 Jahre alten Rieslingreben, deren Ertrag zu einem trockenen Topwein ausgebaut wird. Aus den Lagen Wintricher Ohligsberg und Wintricher Großer Herrgott gewinnt Lukas Bollig Weine mit Qualitätsansprüchen. Auch Schaumwein wird angeboten.

Kontakt. 

Am Triesch 4
54487  Wintrich

Öffnungszeiten

nach Vereinbarung

Besitzer

Lukas Bollig

Betriebsleiter

Lukas Bollig

Kellermeister

Lukas Bollig

Außenbetrieb

Lukas Bollig
Mosel
4 Hektar
30.000 Flaschen

Aktuelle Weine

Riesling "feinherb" "Urgestein"

2022

10,5 %

85

Riesling "feinherb" Großer Herrgott

2022

10,5 %

86

Riesling Kabinett Ohligsberg

2022

8 %

86

Riesling Spätlese Großer Herrgott

2022

7 %

87

Riesling trocken "Urgestein" Wintricher

2022

12 %

85

Riesling trocken "wurzelecht" Ohligsberg

2022

12,5 %

87

Riesling trocken Ohligsberg

2022

12,5 %

86

Spätburgunder trocken "Kreuz" Wintricher

2021

13 %

86

Weißburgunder trocken "Kreuz" Wintricher

2022

13,5 %

85

Lagen

Ohligsberg (Wintrich)
Großer Herrgott (Wintrich)

Rebsorten

Riesling (70%)
Spätburgunder (20%)
Weiße Burgunder (10%)

Winzer

Einen modernen Eindruck vermittelt das Weingut Bollig, das vom jungen Lukas Bollig geführt wird. 2018 übernahm er den Betrieb von seinem Onkel. Angebaut werden auf heute vier Hektar neben Riesling (70 Prozent) auch Spätburgunder (20 Prozent) sowie Weißer Burgunder. Im Repertoire ist auch eine Parzelle mit 100 Jahre alten Rieslingreben, deren Ertrag zu einem trockenen Topwein ausgebaut wird. Aus den Lagen Wintricher Ohligsberg und Wintricher Großer Herrgott gewinnt Lukas Bollig Weine mit Qualitätsansprüchen. Auch Schaumwein wird angeboten.

Aktuelle Kollektion

Die zum Debüt in diesem Buch angestellten Weine, die bis auf eine Ausnahme aus dem Jahrgang 2022 stammen, überzeugen mit klarer Stilistik und feiner Würze; sie sind nicht allzu offensiv, sondern ich sich ruhend, besitzen viel Würze. Der Weißburgunder ist zunächst verhalten, zeigt dann eine feine, recht kühle Steinobstfrucht und helle Hefenoten, ist im Mund würzig mit gewisser Fülle und merklichem Alkohol, eigenständig in der Stilistik. Recht zugänglich, fest, durchaus kompakt ist der Urgesteins-Riesling aus Wintrich, der Einstieg ins trockene Rieslingsortiment. Straff und würzig ist dann der trockene Ohligsberg-Riesling. Noch sehr verhalten wirkt der Wurzelechte aus dem Ohligsberg, dessen Ertrag von 100 Jahre alten Stöcken stammt. Im Mund ist er straff, leicht salzig, würzig: ein interessanter Stil; der Wein dürfte sich sehr gut entwickeln, hat Potenzial. Viel offener präsentiert sich der duftige feinherbe Riesling aus dem Ohligsberg, er ist saftig, die Süße ist deutlich zu spüren. Der Kabinettwein aus dem Ohligsberg zeigt eine komplexe, offene Aromatik mit Noten von Apfel, Hefe, auch etwas Mirabellen, ist würzig und saftig mit verhaltener, gut integrierter Süße. Auch die Spätlese besitzt eine schöne Würze und mehr Saftigkeit als Rasse. Eher dunkle Fruchtnoten und dezente Schokoladenanklänge besitzt der Spätburgunder aus dem Jahrgang 2021, der im Mund aber nicht mächtig, sondern wie auch schon der 2020er schön saftig und animierend ausfällt.