Weingut Emrich-Schönleber

Seit mehr als 250 Jahren gibt es Weinbau in der Familie, aber erst Ende der sechziger Jahre – mit zwei Hektar Weinbergen – begann die Entwicklung zum Weingut durch Hannelore und Werner Schönleber, heute wird der Betrieb von Sohn Frank geleitet. Die Schönlebers bauen neben 86 Prozent Riesling etwas Grau- und Weißburgunder und Müller-Thurgau an. Ihnen gehören Weinberge in den Monzinger Lagen Frühlingsplätzchen und Halenberg, beides steile Süd- bis Südwesthänge, der Halenberg, die kleinste Monzinger Lage, besteht aus steinigen, von blauem Schiefer und Quarzit geprägten Böden, das Frühlingsplätzchen ist von rotem Schiefer und Kiesel geprägt, häufig durchsetzt mit rotem Lehm und Rotliegendem. Außerdem gehören ihnen Flächen im oberhalb des Halenbergs gelegenen Gewann Auf der Ley, aus dem neben Halenberg und Frühlingsplätzchen das dritte Große Gewächs stammt, hier sind die Böden mit einer durchschnittlichen Steigung von 50 Prozent von Blauschiefer und Kieselsteinen geprägt, sowie im Monzinger Niederberg, der ähnlich wie der Halenberg Blauschiefer- und Quarzitböden aufweist und aus dem im Jahrgang 2018 erstmals ein Erste Lage-Riesling erzeugt wurde. Wir sind immer wieder beeindruckt, wie die Qualität in den vergangenen Jahren stetig weiter gesteigert wurde, wie die Weine immer noch präziser, noch ausdrucksstärker geworden sind. Wir sind beeindruckt, weil dies nicht nur für die Großen Gewächse gilt, sondern in gleichem Maße auch für den Gutsriesling und für alle anderen Weine: Das ist Größe!

Kontakt. 

Soonwaldstraße 10a
55569  Monzingen

Öffnungszeiten

nach Vereinbarung: Mo.-Fr. 9-12 + 13:30-18 Uhr, Sa. 10-12 + 13-16 Uhr

Besitzer

Frank Schönleber

Kellermeister

Frank Schönleber
Nahe
21 Hektar
130.000 Flaschen

Aktuelle Weine

Grauburgunder trocken "S"

2022

12,5 %

87

Riesling "-R-" Halenberg

2019

13,5 %

92

Riesling "GG" Auf der Ley

2022

12 %

93

Riesling "GG" Frühlingsplätzchen

2022

12 %

92

Riesling "GG" Halenberg

2022

12,5 %

93

Riesling "Lenz"

2022

11,5 %

86

Riesling Auslese Halenberg

2022

7,5 %

91+

Riesling Kabinett Monzinger Niederberg

2022

9 %

90

Riesling Kabinett Monzinger

2022

9,5 %

88

Riesling Spätlese Frühlingsplätzchen

2022

8,5 %

90+

Lagen

Halenberg (Monzingen)
Auf der Ley (Monzingen)
Frühlingsplätzchen (Monzingen)

Rebsorten

Riesling (85%)
Grauburgunder (7%)
Weißburgunder (6%)
Müller-Thurgau (2%)
Werner Schönleber & Frank Schönleber
© Weingut Emrich-Schönleber

Winzer

Seit mehr als 250 Jahren gibt es Weinbau in der Familie, aber erst Ende der sechziger Jahre – mit zwei Hektar Weinbergen – begann die Entwicklung zum Weingut durch Hannelore und Werner Schönleber, heute wird der Betrieb von Sohn Frank geleitet. Die Schönlebers bauen neben 86 Prozent Riesling etwas Grau- und Weißburgunder und Müller-Thurgau an. Ihnen gehören Weinberge in den Monzinger Lagen Frühlingsplätzchen und Halenberg, beides steile Süd- bis Südwesthänge, der Halenberg, die kleinste Monzinger Lage, besteht aus steinigen, von blauem Schiefer und Quarzit geprägten Böden, das Frühlingsplätzchen ist von rotem Schiefer und Kiesel geprägt, häufig durchsetzt mit rotem Lehm und Rotliegendem. Außerdem gehören ihnen Flächen im oberhalb des Halenbergs gelegenen Gewann Auf der Ley, aus dem neben Halenberg und Frühlingsplätzchen das dritte Große Gewächs stammt, hier sind die Böden mit einer durchschnittlichen Steigung von 50 Prozent von Blauschiefer und Kieselsteinen geprägt, sowie im Monzinger Niederberg, der ähnlich wie der Halenberg Blauschiefer- und Quarzitböden aufweist und aus dem im Jahrgang 2018 erstmals ein Erste Lage-Riesling erzeugt wurde. Wir sind immer wieder beeindruckt, wie die Qualität in den vergangenen Jahren stetig weiter gesteigert wurde, wie die Weine immer noch präziser, noch ausdrucksstärker geworden sind. Wir sind beeindruckt, weil dies nicht nur für die Großen Gewächse gilt, sondern in gleichem Maße auch für den Gutsriesling und für alle anderen Weine: Das ist Größe!

Aktuelle Kollektion

Auch in diesem Jahr stellt Frank Schönleber eine der herausragenden Rieslingkollektionen an der Nahe, alle Weine stecken voll Spannung, besitzen Präzision und Finesse. Der Gutsriesling ist saftig und animierend, zeigt sich bei moderatem Alkohol durchaus nachhaltig, hat Spiel. Deutlich reifer und würziger ist der Riesling Mineral, auch konzentrierter, er ist stoffig und lang, bildet das Bindeglied zwischen dem Gutswein und den Ortsweinen. Der Monzinger Halgans ist auch im Jahrgang 2022 wieder hervorragend, findet eine sehr gelungene Balance zwischen Frische und Mineralität auf der einen, saftiger Frucht und Stoffigkeit auf der anderen Seite, so entsteht ein spannungsreiches Zusammenspiel von Komplexität und Leichtigkeit. Der stoffige Frühtau kommt ihm wie immer sehr nahe, ist kraftvoll, reintönig und zupackend. Der Riesling aus dem Monzinger Niederberg ist kraftvoll, füllig, würzig und zupackend, sein zart cremiger Schmelz breitet sich am Gaumen aus, die fein akzentuierte Frische sorgt für Belebung, er ist lang und nachhaltig. Das Große Gewächs aus dem Halenberg ist wieder herrlich komplex, zeigt reife Zitrusaromen und getrocknete Kräuter wie Verbene und Melisse, ist immens saftig und konzentriert, bietet intensive Würze und griffige Textur, entwickelt sich schnell an der Luft, ist dann zugänglicher und nicht ganz so hermetisch, wie in anderen Jahrgängen, baut spürbaren Druck auf. Das Frühlingsplätzchen ist ebenso stoffig wie mineralisch unterfüttert, zeigt Cassisaromen und dezent erdige Noten, baut beharrlichen Druck auf, ist saftig, zupackend, stoffig, lang und nachhaltig. Spannend wie immer ist auch das Große Gewächs von der Ley beeindruckt mit mineralischer Tiefe, sein saftiger Kern wird von würzigen Gerbstoffen flankiert, die Kraft ist wohldosiert, er ist noch zurückhaltend, obwohl zeitweise rasanter Trinkfluss aufkommt. Der Riesling „R“ aus dem Halenberg steht ganz im Zeichen der großzügigen Harmonie des Jahrgangs 2019, zeigt im Duft gereifte Aromen von Mirabellengelee, Ingwerabrieb und süßen Nüssen, ist einladend und offen, was sich am Gaumen fortsetzt, der Wein ist mild und saftig bei reifer Fruchtsäure und feinen Tanninen, er ist lang und nachhaltig. Die feinherben und fruchtigen Rieslinge sind alle frisch und animierend. Besonders gut gefallen uns der druckvolle, mineralische Kabinett aus dem Niederberg und die immens saftige und feinwürzige Spätlese aus dem Frühlingsplätzchen. Die edelsüße Auslese aus dem Halenberg besitzt Würze, Saft und Frische und viel Potenzial, rundet die hochkarätige Kollektion klassischer Naherieslinge ab.