Weingut Fuchs-Jacobus

Das Weingut Fuchs-Jacobus entstand 1979 durch die Heirat von Marlene und Wilfried Jacobus und der darauf erfolgten Zusammenlegung der Weinberge der jeweiligen Familien. 1989 stellten die beiden auf biodynamischen Anbau um, durch Tausch von Weinbergsflächen mit Winzerkollegen gelang es ihnen, sich ganz auf den Schweppenhäuser Steyerberg zu konzentrieren. Heute liegen alle Weinberge im Süd- und Südosthang der von Schieferverwitterungsböden geprägten Steillage mit einer Neigung zwischen 33 und 45 Grad und auf dem Plateau über dem Hang, wo sich auch das Weingut selbst befindet. Für den Außenbetrieb und den Keller ist mittlerweile der Geisenheimabsolvent Thorben Bosse verantwortlich, wichtigste Rebsorten sind Riesling, Spät-, Weiß- und Grauburgunder, sowie Regent, die zusammen drei Viertel der Fläche ausmachen, daneben gibt es noch Frühburgunder, Silvaner, Müller-Thurgau, Faberrebe, Gewürztraminer und Cabernet Blanc. Das Sortiment ist in vier Stufen eingeteilt: Basis, Lage, Terroir und Komplex.

Kontakt. 

Hof Steyert
55444  Schweppenhausen

Öffnungszeiten

nach Verenbarung

Besitzer

Wilfried Jacobus

Betriebsleiter

Wilfried Jacobus

Kellermeister

Thorben Bosse

Außenbetrieb

Thorben Bosse
Nahe
16 Hektar
keine Angabe

Aktuelle Weine

Cabernet Blanc "Naturwein Sofrei"

2021

12,5 %

85

Frühburgunder trocken "Menschel"

2020

12,5 %

86

Grauer Burgunder trocken "Hundertzeil"

2021

12 %

86

Pinot Noir trocken "Goldgrund"

2019

12,5 %

87

Regent "Schoenholt"

2021

11,5 %

84

Riesling trocken "Alte Reben"

2021

12 %

87

Riesling trocken "Interiora"

2020

13 %

88

Spätburgunder trocken "Stehkragen"

2020

13,5 %

88

Weißer Burgunder trocken "Dorneck"

2021

13,5 %

87

Weißer Burgunder trocken "Interiora"

2021

13 %

88

Lagen

Steyerberg (Schweppenhausen)

Rebsorten

Riesling (19,1%)
Spätburgunder (19%)
Weißburgunder (15,8%)
Regent (13,8%)
Grauburgunder (9,2%)
Frühburgunder (5,4%)
Faberrebe (5%)
Silvaner (4,3%)
Müller-Thurgau (4,1%)
Gewürztraminer (2,2%)
Cabernet Blanc (2,2%)
© Weingut Fuchs-Jacobus

Winzer

Das Weingut Fuchs-Jacobus entstand 1979 durch die Heirat von Marlene und Wilfried Jacobus und der darauf erfolgten Zusammenlegung der Weinberge der jeweiligen Familien. 1989 stellten die beiden auf biodynamischen Anbau um, durch Tausch von Weinbergsflächen mit Winzerkollegen gelang es ihnen, sich ganz auf den Schweppenhäuser Steyerberg zu konzentrieren. Heute liegen alle Weinberge im Süd- und Südosthang der von Schieferverwitterungsböden geprägten Steillage mit einer Neigung zwischen 33 und 45 Grad und auf dem Plateau über dem Hang, wo sich auch das Weingut selbst befindet. Für den Außenbetrieb und den Keller ist mittlerweile der Geisenheimabsolvent Thorben Bosse verantwortlich, wichtigste Rebsorten sind Riesling, Spät-, Weiß- und Grauburgunder, sowie Regent, die zusammen drei Viertel der Fläche ausmachen, daneben gibt es noch Frühburgunder, Silvaner, Müller-Thurgau, Faberrebe, Gewürztraminer und Cabernet Blanc. Das Sortiment ist in vier Stufen eingeteilt: Basis, Lage, Terroir und Komplex.

Aktuelle Kollektion

Bei den Biodynamie-Pionieren geht es weiter nach vorne. Der Weißburgunder ist wie immer geradlinig. Der ungeschwefelte, durchgegorene Cabernet Blanc duftet originell nach Paprika und kandierten Zitrusfrüchten, ist saftig und cremig, ein klein wenig grün. Reif und würzig ist dagegen der Weißburgunder Dorneck, er kontrastiert mit dem pikanten Grauburgunder. Stark in Richtung Naturwein tendiert der Weißburgunder Interiora, er duftet nach Zitronenmelisse und Hefe, ist saftig und salzig zugleich, ist nachhaltig bei vitaler Länge. Der Alte Reben-Riesling ist herzhaft, frisch und saftig, besitzt viel würzige Substanz. Bestens entwickelt sich der Interiora, ein druckvoller, würziger Charakter mit Stoff und Grip. Der Frühburgunder Menschel besitzt salzigen Biss, aber auch Nuancen von roten Beeren und reifen Kirschen. Der Goldgrund-Pinot Noir punktet mit Eleganz und Konzentration. Reif und ätherisch, überrascht der üppige Spätburgunder Stehkragen mit fast schon brachialen Tanninen, die sich auf der Flasche mildern sollten.