Weingut Albert Gessinger

Das Weingut besitzt eine lange Tradition, hat sich unter Leitung von Sarah Gessinger aber neu erfunden. Auf 2,9 Hektar baut sie zu 90 Prozent Riesling, zu 6 Prozent Spät- und zu 4 Prozent Weißburgunder an. Ihre Parzellen befinden sich in den Lagen bzw. Gewannen Sonnenuhr, Hifflay, Graben, Rothlay, Schlossberg und Himmelreich, alle in Zeltingen. Ein Teil der Reben wurde 1895 gepflanzt. Alle Rieslinge werden spontan vergoren, der lange Ausbau auf der Hefe ist selbstverständlich. Eine Spätburgunderparzelle von 1987 wird als Reserve privée im Tonneau ausgebaut. Furore gemacht hat das Weingut auch mit einer Auslese, die lange im hauseigenen Brunnen (!) reifte und im Vergleich mit einer im Gewölbekeller gelagerten Auslese gleicher Lage und gleichen Jahrgangs verkostet werden kann.

Kontakt. 

Moselstraße 9
54492  Zeltingen

Öffnungszeiten

nach Vereinbarung

Besitzer

Sarah Gessinger
Mosel
2,9 Hektar
25.000 Flaschen

Aktuelle Weine

Pinot Noir** trocken "Reserve" Zeltinger Himmelreich

2020

12,5 %

Pinot Noir*** trocken "Reserve privée" Zeltinger Himmelreich

2020

12,5 %

Riesling Auslese "Caldo Infernale" "Alte Reben" Zeltinger Sonnenuhr

2022

7,5 %

Riesling Kabinett Zeltinger Schlossberg

2022

9,5 %

Riesling Spätlese "feinherb" "56°" Zeltinger Sonnenuhr

2022

10 %

Riesling Spätlese "St. Josef" "Uralte Reben" Zeltinger Sonnenuhr

2022

7,5 %

Riesling Spätlese trocken "1895" Rothlay

2022

11 %

Riesling trocken "GG" "1895" Hifflay

2022

12,5 %

Riesling trocken "GG" "Ur-Alte Reben" "Im Graben"

2022

12 %

Riesling trocken "Ursprung" Zeltinger Schlossberg

2022

12,5 %

Lagen

Sonnenuhr (Zeltingen)
Hifflay (Zeltingen)
Graben (Zeltingen)
Rothlay (Zeltingen)
Schlossberg (Zeltingen)
Himmelreich (Zeltingen)

Rebsorten

Riesling (90%)
Spätburgunder (6%)
Weißburgunder (4%)
Sarah Gessinger
© Weingut Gessinger

Winzer

Das Weingut besitzt eine lange Tradition, hat sich unter Leitung von Sarah Gessinger aber neu erfunden. Auf 2,9 Hektar baut sie zu 90 Prozent Riesling, zu 6 Prozent Spät- und zu 4 Prozent Weißburgunder an. Ihre Parzellen befinden sich in den Lagen bzw. Gewannen Sonnenuhr, Hifflay, Graben, Rothlay, Schlossberg und Himmelreich, alle in Zeltingen. Ein Teil der Reben wurde 1895 gepflanzt. Alle Rieslinge werden spontan vergoren, der lange Ausbau auf der Hefe ist selbstverständlich. Eine Spätburgunderparzelle von 1987 wird als Reserve privée im Tonneau ausgebaut. Furore gemacht hat das Weingut auch mit einer Auslese, die lange im hauseigenen Brunnen (!) reifte und im Vergleich mit einer im Gewölbekeller gelagerten Auslese gleicher Lage und gleichen Jahrgangs verkostet werden kann.

Aktuelle Kollektion

Die vorgestellten Rieslinge stammen sämtlich aus dem Jahrgang 2022 und beeindrucken schon in diesem Zustand – allen voran die vier trockenen Weine. Bereits die trockene Spätlese aus der Rothlay ist spannend: in der Nase offen, fast expressiv mit Noten von mittelreifem Apfel und roten Beeren, straff, würzig, trotz des niedrigen Alkohols ausgezeichnet balanciert und nachhaltig. Deutlich verhaltener wirkt der Riesling namens Ursprung, er ist im Mund kraftvoller und zupackender. Offen wirkt der trockene Rifflay-Riesling, kraftvoll, voller Schmelz, schon jetzt sehr attraktiv; noch verhalten ist der Graben-Auktionswein mit Zitrus- und ätherisch wirkender Kräuternote sowie toller Struktur. Die Auslese namens Caldo Infernale duftet nach kandiertem und getrocknetem Apfel, ist im Mund enorm saftig, dicht, präzise, unangestrengt. Nun die Rotweine: Die Reserve privée aus 2020, erst im Fuderfass, dann im Tonneau gereift, zeigt eine fruchtige Art mit dezent cremigen Komponenten, wirkt fest, lang und würzig; im Gegensatz zur „normalen“ Reserve benötigt sie noch deutlich Zeit, hat aber Potenzial für eine höhere Bewertung.