Weingut Knauß

Mit damals 50 Ar Reben begann 1995 das Abenteuer Selbstvermarktung. 1998 ist man an den Ortsrand von Strümpfelbach ausgesiedelt, seit dem Einstieg von Andreas Knauß im Jahr 2003 wurde die Rebfläche kräftig erweitert, 2012 wurde ein komplett neuer Keller erbaut. Die Weinberge liegen vor allem in Strümpfelbach in den Lagen Altenberg und Nonnenberg, aber auch in Schnait besitzt die Familie Knauß 5 Hektar Reben in den Lagen Altenberg und Burghalde, des Weiteren ist man in Beutelsbach (Altenberg, Sonnenberg) und in Endersbach vertreten. In Löwenstein besitzt man eine über einen Hektar große Parzelle mit 1982 gepflanztem Lemberger. Die Remstaler Böden sind sehr variabel, man findet Gipskeuper, Schilfsandstein, Stubensandstein, Kieselsandstein und Mergel. Seit 2013 werden die Weinberge biologisch bewirtschaftet, 2015 begann die zertifizierte Umstellung. 65 Prozent der Fläche ist mit roten Reben bestockt. Der Schwerpunkt liegt auf gebietstypischen Sorten wie Trollinger, Lemberger, Spätburgunder und Riesling. Dazu gibt es internationale Sorten wie Merlot, Chardonnay und Sauvignon Blanc. Die Weine werden überwiegend mit den weinbergseigenen Hefen vergoren, mit je nach Jahrgang unterschiedlich langen Maischestandzeiten. Die Weißweine werden kalt und gezügelt vergoren, im Edelstahl, aber auch im Holz ausgebaut, die Rotweine prinzipiell alle auf der Maische vergoren und teils im Edelstahl, teils in kleinen (300 oder 500 Liter) oder großen Eichenholzfässern ausgebaut. Andreas Knauß hat in den letzten Jahren den Holzausbau forciert, den Neuholz-Anteil aber reduziert. Die Spitzenweine werden unfiltriert abgefüllt. 40 Prozent der Produktion wird exportiert. Mit dem Jahrgang 2016 hat Andreas Knauß sein Sortiment neu gegliedert. Die Basis bilden weiterhin die Gutsweine, dann kommen die Ortsweine (die bisherigen Selektionsweine) und schließlich die Lagen- und Reserveweine. Im weißen Segment gibt es Riesling aus dem Altenberg in Schnait (genau genommen aus der Gewanne Sandmorgen, auf Stubensandstein), Chardonnay aus dem Sonnenberg in Beutelsbach und Grauburgunder aus dem Strümpfelbacher Nonnenberg sowie Sauvignon Blanc und Weißburgunder Reserve. An der Spitze des roten Segments stehen der Spätburgunder aus dem Nonnenberg (der auf buntem Mergel wächst), der Lemberger aus dem Altenberg in Schnait und ein zweiter Lemberger aus dem Strümpfelbacher Altenberg. Dazu gibt es die rote Altenberg-Cuvée, heute meist ein reinsortiger Merlot.

Kontakt. 

Nolten 2
71384  Weinstadt-Strümpfelbach

Öffnungszeiten

nach Vereinbarung

Besonderheiten

Besenwirtschaft „Sonna-Besa“

Besitzer

Andreas Knauß

Betriebsleiter

Andreas Knauß

Kellermeister

Andreas Knauß

Außenbetrieb

Horst Knauß
Württemberg
18 Hektar
100.000 Flaschen

Aktuelle Weine

"Signatur Rot" Rotwein trocken

2021

13,5 %

86

"Signatur Weiß" Weißwein trocken

2022

13 %

86

Altenberg Rot trocken

2020

14 %

90

Altenberg Rotwein trocken

2018

14 %

91

Altenberg Rotwein trocken

2017

14 %

91

Chardonnay trocken Beutelsbach Altenberg

2018

12,5 %

90

Chardonnay trocken Beutelsbach Altenberg

2019

12,5 %

92

Chardonnay trocken Beutelsbach Sonnenberg

2021

13 %

91

Lemberger trocken Schnait Altenberg

2021

13,5 %

91

Lemberger trocken Strümpfelbach Altenberg

2021

13,5 %

91

Lagen

Nonnenberg (Strümpfelbach)
Altenberg (Strümpfelbach)
Altenberg (Beutelsbach)
Sonnenberg (Beutelsbach)
Altenberg (Schnait)
Burghalde (Schnait)
Wohlfahrtsberg (Löwenstein)

Rebsorten

Lemberger (18%)
Riesling (14%)
Trollinger (13%)
Spätburgunder (12%)
Merlot (8%)
Weißburgunder (6%)
Chardonnay (5%)
Sauvignon Blanc (5%)
Zweigelt (5%)
Grauburgunder (4%)
Andi Knauß
© Weingut Knauß/Foto: Frederik Laux/Stuttgart

Winzer

Mit damals 50 Ar Reben begann 1995 das Abenteuer Selbstvermarktung. 1998 ist man an den Ortsrand von Strümpfelbach ausgesiedelt, seit dem Einstieg von Andreas Knauß im Jahr 2003 wurde die Rebfläche kräftig erweitert, 2012 wurde ein komplett neuer Keller erbaut. Die Weinberge liegen vor allem in Strümpfelbach in den Lagen Altenberg und Nonnenberg, aber auch in Schnait besitzt die Familie Knauß 5 Hektar Reben in den Lagen Altenberg und Burghalde, des Weiteren ist man in Beutelsbach (Altenberg, Sonnenberg) und in Endersbach vertreten. In Löwenstein besitzt man eine über einen Hektar große Parzelle mit 1982 gepflanztem Lemberger. Die Remstaler Böden sind sehr variabel, man findet Gipskeuper, Schilfsandstein, Stubensandstein, Kieselsandstein und Mergel. Seit 2013 werden die Weinberge biologisch bewirtschaftet, 2015 begann die zertifizierte Umstellung. 65 Prozent der Fläche ist mit roten Reben bestockt. Der Schwerpunkt liegt auf gebietstypischen Sorten wie Trollinger, Lemberger, Spätburgunder und Riesling. Dazu gibt es internationale Sorten wie Merlot, Chardonnay und Sauvignon Blanc. Die Weine werden überwiegend mit den weinbergseigenen Hefen vergoren, mit je nach Jahrgang unterschiedlich langen Maischestandzeiten. Die Weißweine werden kalt und gezügelt vergoren, im Edelstahl, aber auch im Holz ausgebaut, die Rotweine prinzipiell alle auf der Maische vergoren und teils im Edelstahl, teils in kleinen (300 oder 500 Liter) oder großen Eichenholzfässern ausgebaut. Andreas Knauß hat in den letzten Jahren den Holzausbau forciert, den Neuholz-Anteil aber reduziert. Die Spitzenweine werden unfiltriert abgefüllt. 40 Prozent der Produktion wird exportiert. Mit dem Jahrgang 2016 hat Andreas Knauß sein Sortiment neu gegliedert. Die Basis bilden weiterhin die Gutsweine, dann kommen die Ortsweine (die bisherigen Selektionsweine) und schließlich die Lagen- und Reserveweine. Im weißen Segment gibt es Riesling aus dem Altenberg in Schnait (genau genommen aus der Gewanne Sandmorgen, auf Stubensandstein), Chardonnay aus dem Sonnenberg in Beutelsbach und Grauburgunder aus dem Strümpfelbacher Nonnenberg sowie Sauvignon Blanc und Weißburgunder Reserve. An der Spitze des roten Segments stehen der Spätburgunder aus dem Nonnenberg (der auf buntem Mergel wächst), der Lemberger aus dem Altenberg in Schnait und ein zweiter Lemberger aus dem Strümpfelbacher Altenberg. Dazu gibt es die rote Altenberg-Cuvée, heute meist ein reinsortiger Merlot.

Aktuelle Kollektion

Der Signatur Weiß ist 2022 füllig, kraftvoll, sehr kompakt, der Schnaiter Riesling ist klar, frisch und zupackend. Der Reserve-Sauvignon ist 2021 allzu kompakt, vom Holz dominiert, man sollte ihm Zeit geben; deutlich präsenter ist der Weißburgunder Reserve, ist kraftvoll, komplex, besitzt gute Struktur und Substanz, der 2019er ist ebenfalls noch sehr jugendlich. Auch beim Chardonnay haben wir zum Vergleich 2018 und 2019 nochmals verkostet, der 2019er ist heute nochmals druckvoller, sie zeigen, dass alle Weine von Andreas Knauß sich sehr gut auf der Flasche entwickeln, was auch der puristisch-präzise Altenberg-Riesling beweist. Der 2021er Altenberg-Riesling ist relativ offen, füllig, besitzt reife Frucht, Substanz und Komplexität. Der 2021er Sonnenberg-Chardonnay zeigt viel Duft und Intensität, ist kompakt, eindringlich, jugendlich. Auch die rote Basis überzeugt wie gewohnt, der Signatur Rot aus Lemberger, Zweigelt und Merlot ist offen, intensiv fruchtig, der Schnaiter Spätburgunder besitzt Frische, Struktur und Grip. Auch die roten Topweine entwickeln sich sehr gut auf der Flasche, das zeigt der Nonnenberg-Spätburgunder mit den Jahrgängen 2017 und 2018, der Altenberg Rot-Merlot hat in beiden Jahrgängen zugelegt. Der 2020er ist sehr offen, intensiv, zeigt reife rote Früchte, ist füllig, kraftvoll, tanninbetont. Der Spätburgunder vom Nonnenberg zeigt reintönige Frucht, feine Würze, ist kraftvoll, zupackend, jugendlich. Die beiden 2021er Lagen-Lemberger sind kraftvoll, tanninbetont, der vom Schnaiter Altenberg ist sehr würzig, zeigt Leder, Tabak, etwas Kirschen, ist klar, sein Kollege vom Strümpfelbacher Altenberg ist ähnlich würzig, holzgeprägt, im Mund überraschend frisch, lebhaft und strukturiert. Hier braucht es Zeit.