Weingut Kruger-Rumpf

Georg und Julia Rumpf sind dabei neue Impulse zu setzen. Sie verstehen ihren Betrieb als ganzheitliches System, wozu die Begrünung der Weinberge, Weinbergschafe und die Herstellung des eigenen Komposts gehören, sie haben die Umstellung auf biologischen Weinbau in die Wege geleitet und wollen den Ausbau im Holz auch für Riesling wiederaufleben lassen. Weinbau wird in der Familie seit 1708 betrieben, das Gutshaus des Betriebs wurde 1830 erbaut. Georg Rumpfs Vater Stefan Rumpf hatte den Betrieb in den achtziger Jahren übernommen und nach und nach vergrößert. Georg Rumpf hat in den letzten Jahren weitere Flächen hinzugekauft oder gepachtet, sowohl an der Nahe als auch in Rheinhessen. Die Weinberge liegen vor allem in Münster-Sarmsheim in den Lagen Im Pitterberg (Monopollage, 2,5 Hektar, blauer Schiefer), Pittersberg (Schieferverwitterung), Dautenpflänzer (Löss- und Schieferverwitterung), Rheinberg (Quarzit und Phyllitschiefer) und Kapellenberg (Quarzit, roter Schiefer und Löss, außerdem in der Bingerbrücker Abtei Rupertsberg (Phyllitschiefer, bis zu 80 Prozent Steigung, älteste Reben 1937 gepflanzt), im Dorsheimer Burgberg (Quarzit mit vulkanischem Gestein) sowie im Binger Scharlachberg (Roter Quarzit). 60 Prozent der Fläche sind mit Riesling bestockt, dazu gibt es Weiß-, Grau- und Spätburgunder, sowie etwas Scheurebe, Sauvignon Blanc und Chardonnay, den es bereits seit den achtziger Jahren im Betrieb gibt. An der Spitze der Kollektion stehen die Großen Gewächse Im Pitterberg, Dautenpflänzer, Burgberg und Scharlachberg, der mit Restsüße ausgebaute Riesling im Langenberg sowie seit dem Jahrgang 2020 die Cuvée Großer Strom, die Riesling-Partien aus Im Pitterberg und Scharlachberg vereint. Dahinter stehen die Erste Lage-Rieslinge aus Rheinberg, Pittersberg, Kapellenberg und Abtei Rupertsberg. Auch restsüße Rieslinge spielen nach wie vor eine Rolle im Betrieb. Die „Weinstube“ hat sich zu einem über die Region hinaus bekanntem Restaurant entwickelt.

Kontakt. 

Rheinstraße 47
55424  Münster-Sarmsheim

Öffnungszeiten

Vinothek: Mo.-Fr. 9-18 Uhr, Sa. 11-16 Uhr; Weinstube: Mi.-Fr. 17-22 Uhr, Sa. 17-23 Uhr, So. 12-14 + 17-23 Uhr_x000D_Weinstube (Di.-Fr. ab 17 Uhr, Sa./So. 12-14 Uhr und ab 16 Uhr)

Besonderheiten

Weinstube

Besitzer

Stefan Rumpf, Georg Rumpf

Betriebsleiter

Stefan Rumpf

Kellermeister

Georg Rumpf

Außenbetrieb

Georg Rumpf
Nahe
50 Hektar
400.000 Flaschen

Aktuelle Weine

Grauer Burgunder S

2022

13 %

87

Riesling "GG" Dorsheimer Burgberg

2022

12,5 %

90

Riesling "GG" Münsterer Im Pitterberg

2022

12,5 %

91

Riesling Kabinett Münsterer Im Pitterberg

2022

8,5 %

88

Riesling Kabinett Münsterer Rheinberg

2022

8,5 %

86

Riesling trocken "Abtei 1937"

2022

12,5 %

89

Riesling trocken "Großer Strom"

2021

12,5 %

91

Riesling trocken "Schiefer"

2022

12 %

85

Riesling trocken "Zweistrom"

2022

12 %

87

Lagen

Pittersberg (Münster)
Im Pitterberg (Münster)
Dautenpflänzer (Münster)
Scharlachberg (Bingen)
Burgberg (Dorsheim)
Kapellenberg (Münster)
Im Langenberg (Münster)
Abtei Rupertsberg (Bingerbrück)
Rheinberg (Münster)

Rebsorten

Riesling (60%)
Weißburgunder (10%)
Grauburgunder (10%)
Spätburgunder (5%)
Chardonnay (5%)
Scheurebe (5%)
Georg & Julia Rumpf
© Weingut Kruger-Rumpf

Winzer

Georg und Julia Rumpf sind dabei neue Impulse zu setzen. Sie verstehen ihren Betrieb als ganzheitliches System, wozu die Begrünung der Weinberge, Weinbergschafe und die Herstellung des eigenen Komposts gehören, sie haben die Umstellung auf biologischen Weinbau in die Wege geleitet und wollen den Ausbau im Holz auch für Riesling wiederaufleben lassen. Weinbau wird in der Familie seit 1708 betrieben, das Gutshaus des Betriebs wurde 1830 erbaut. Georg Rumpfs Vater Stefan Rumpf hatte den Betrieb in den achtziger Jahren übernommen und nach und nach vergrößert. Georg Rumpf hat in den letzten Jahren weitere Flächen hinzugekauft oder gepachtet, sowohl an der Nahe als auch in Rheinhessen. Die Weinberge liegen vor allem in Münster-Sarmsheim in den Lagen Im Pitterberg (Monopollage, 2,5 Hektar, blauer Schiefer), Pittersberg (Schieferverwitterung), Dautenpflänzer (Löss- und Schieferverwitterung), Rheinberg (Quarzit und Phyllitschiefer) und Kapellenberg (Quarzit, roter Schiefer und Löss, außerdem in der Bingerbrücker Abtei Rupertsberg (Phyllitschiefer, bis zu 80 Prozent Steigung, älteste Reben 1937 gepflanzt), im Dorsheimer Burgberg (Quarzit mit vulkanischem Gestein) sowie im Binger Scharlachberg (Roter Quarzit). 60 Prozent der Fläche sind mit Riesling bestockt, dazu gibt es Weiß-, Grau- und Spätburgunder, sowie etwas Scheurebe, Sauvignon Blanc und Chardonnay, den es bereits seit den achtziger Jahren im Betrieb gibt. An der Spitze der Kollektion stehen die Großen Gewächse Im Pitterberg, Dautenpflänzer, Burgberg und Scharlachberg, der mit Restsüße ausgebaute Riesling im Langenberg sowie seit dem Jahrgang 2020 die Cuvée Großer Strom, die Riesling-Partien aus Im Pitterberg und Scharlachberg vereint. Dahinter stehen die Erste Lage-Rieslinge aus Rheinberg, Pittersberg, Kapellenberg und Abtei Rupertsberg. Auch restsüße Rieslinge spielen nach wie vor eine Rolle im Betrieb. Die „Weinstube“ hat sich zu einem über die Region hinaus bekanntem Restaurant entwickelt.

Aktuelle Kollektion

In diesem Jahr geben die Weine des Münster-Sarmsheimer Weingutes ein geschlossenes Bild ab. Der trockene Gutsriesling Schiefer ist leicht, geradlinig und frisch, dabei saftig und zart würzig im Abgang. Der Zweistrom-Riesling, der ob seiner Herkunft aus den Ortslagen in Rheinhessen und Nahe als Landwein Rhein deklariert wird, ist deutlich griffiger und säurebetonter, ein kühler Riesling, der prägnant herb daherkommt und dem etwas Flaschenreife guttun wird. Wie immer mit feiner Klinge ficht der Riesling aus der Bingerbrücker Abtei Rupertsberg, seine geradlinige, mineralische Art ist fokussiert, er offenbart mit etwas Luft rotbeerigen Schmelz mit feiner Würze, ist lang, schnörkellos und griffig; auch ihm wird etwas Flaschenreife guttun, obwohl er in seiner Jugend schon sehr attraktiv ist. Von den insgesamt vier Großen Gewächsen, die das Weingut produziert, stellte es in diesem Jahr nur zwei vor. Das Große Gewächs aus dem Burgberg ist reif und würzig, saftig, rotbeerig, bietet einen Mix aus süßen Gewürzen und Schalenaromen von gelbem Steinobst, ist würzig, lang und nachhaltig, bereitet mit etwas Luft schon in seiner Jugend Trinkvergnügen, kann aber gerne noch etwas reifen, um mehr Balance zu entwickeln. Das Große Gewächs Im Pitterberg gefällt uns in seiner fein stoffigen, zart würzigen Art derzeit sogar noch etwas besser, ist offen im Bouquet, zeigt reife Zitrusfrüchte und frische Kräuter, am Gaumen ist es geschliffen und griffig, mit zupackender Frische, ist fruchtbetonter und geradliniger als sein Pendant aus dem Burgberg, dabei bestens austariert, endet mit Frische im Abgang. Der Riesling Großer Strom von 2021, der aus besten Lagen von Nahe und Rhein entstammt, ist nach langem Hefelager in diesem Jahr erstaunlich zugänglich, auch wenn er sich sicher noch weiter entwickeln kann, filigran und kraftvoll zugleich, zeigt er milde Safrannoten und steinige Fruchtaromen, die jahrgangstypische Säure ist besten eingebunden und verleiht ihm anregenden Schwung, während seine griffigen, leicht grünen Gerbstoffe einen herb-würzigen Eindruck im Abgang hinterlassen. Die Kraft, die wir im Jahrgang 2020 gefunden haben, hat der 2021er nicht, dafür offenbart er ansprechend saftiges Spiel. Die beiden fruchtigen Riesling-Kabinettweine sind frisch und saftig, so wie sie sein sollen. Der aus dem Rheinberg ist unkompliziert, der Kabinett Im Pitterberg deutlich mineralischer und feiner, würzig, dabei mild. Beim duftigen Grauburgunder S kommen alle Liebhaber der Sorte auf ihre Kosten, denn er ist ein saftiger, cremiger, würziger und schmeichelnder Wein, der mit Substanz und Trinkfluss aufwartet.