Weingut Heinrich Schmidt

Seit dem 18. Jahrhundert betreibt die Familie Weinbau in Windesheim im Guldenbachtal, aber erst in den achtziger Jahren des 20. Jahrhunderts konzentrierte man sich ganz auf Weinbau. Seit 1990 führt Günter Schmidt den Betrieb, Sohn Lukas, der für den Weinausbau verantwortlich ist, soll einmal die Nachfolge antreten. Die Weinberge liegen in den Windesheimer Lagen Fels, Sonnenmorgen, Römerberg, Saukopf und Rosenberg sowie im Schweppenhäuser Schlossgarten, die Hälfte davon in Steillagen. Auf den Schweppenhäuser Schieferverwitterungsböden baut Günter Schmidt vor allem Riesling und Spätburgunder an, in Windesheim überwiegend Grau- und Weißburgunder. Die Burgundersorten nehmen mit 85 Prozent der Rebfläche einen außergewöhnlich hohen Stellenwert ein: Weißburgunder ist die wichtigste Rebsorte im Betrieb, gefolgt von Spätburgunder und Grauburgunder, als Spezialität gibt es Frühburgunder. Riesling und Scheurebe komplettieren das Sortiment. Die Spitzenweine werden in den Linien „S“ (Selektion) und „R“ (Reserve) vermarktet.

Kontakt. 

Hauptstraße 8
55452  Windesheim

Öffnungszeiten

nach Vereinbarung

Besitzer

Günter Schmidt

Betriebsleiter

Günter Schmidt

Kellermeister

Lukas Schmidt
Nahe
8 Hektar
42.000 Flaschen

Aktuelle Weine

Frühburgunder "R" Schlossgarten

2019

14 %

Frühburgunder trocken

2021

13 %

Grauburgunder "R" Fels

2021

12,5 %

Grauburgunder "S" Römerberg

2022

13,5 %

Grauburgunder trocken

2022

12 %

Pinot Noir "R" Schlossgarten

2020

14,5 %

Pinot Sekt brut

2020

13,5 %

Weißburgunder "R" Sonnenmorgen

2021

13 %

Weißburgunder "S" Schlossgarten

2022

13 %

Weißburgunder trocken

2022

12 %

Lagen

Fels (Windesheim)
Sonnenmorgen (Windesheim)
Schlossgarten (Schweppenhausen)
Römerberg (Windesheim)
Saukopf (Windesheim)
Rosenberg (Windesheim)

Rebsorten

Burgundersorten (85%)
Riesling (10%)
Scheurebe (5%)
© Weingut Heinrich Schmidt

Winzer

Seit dem 18. Jahrhundert betreibt die Familie Weinbau in Windesheim im Guldenbachtal, aber erst in den achtziger Jahren des 20. Jahrhunderts konzentrierte man sich ganz auf Weinbau. Seit 1990 führt Günter Schmidt den Betrieb, Sohn Lukas, der für den Weinausbau verantwortlich ist, soll einmal die Nachfolge antreten. Die Weinberge liegen in den Windesheimer Lagen Fels, Sonnenmorgen, Römerberg, Saukopf und Rosenberg sowie im Schweppenhäuser Schlossgarten, die Hälfte davon in Steillagen. Auf den Schweppenhäuser Schieferverwitterungsböden baut Günter Schmidt vor allem Riesling und Spätburgunder an, in Windesheim überwiegend Grau- und Weißburgunder. Die Burgundersorten nehmen mit 85 Prozent der Rebfläche einen außergewöhnlich hohen Stellenwert ein: Weißburgunder ist die wichtigste Rebsorte im Betrieb, gefolgt von Spätburgunder und Grauburgunder, als Spezialität gibt es Frühburgunder. Riesling und Scheurebe komplettieren das Sortiment. Die Spitzenweine werden in den Linien „S“ (Selektion) und „R“ (Reserve) vermarktet.

Aktuelle Kollektion

Die beiden Gutsweine stecken voller Saft und Frische. Von den Weinen der S-Linie ist der kräftige Weißburgunder fein strukturiert, bei aller Reife auch immer animierend. Der Grauburgunder ist stoffig und würzig, hat seine Stärke als Speisebegleiter. Die Highlights der Weißweinkollektion sind indes die beiden R-Weine aus dem Jahrgang 2021. Der Weißburgunder duftet fein nach gerösteten Haselnüssen und süßen Äpfeln, im Spannungsfeld von druckvollem Schmelz und ziselierter Frischeader ist er sehr lang, mit spürbarem Touch vom Holz. Der Grauburgunder dagegen ist saftig und mild; der Sekt würzig und mollig. Der aromatische Frühburgunder bringt bei aller fruchtig-milden Art doch auch viel Würze mit. Süße Toastaromen verströmt der kräftige 2019er Frühburgunder R, die seine reife dunkle Frucht mit ätherischen Aromen und dunkler Schokolade umhüllen. Der Pinot Noir R schlägt markantere Töne an: Rauch, feuchter Tabak, Wacholder, getrocknete Pflaumen, von allem viel. Hier heißt es abwarten.