Weingut Schumacher

St. Aldegund ist nicht unbedingt das, was man einen aufstrebenden Weinort nennen kann. Nur wenige Winzer im Städtchen haben Ambitionen. Joachim Schumacher ist einer von ihnen und hat sich seit einigen Jahren nicht nur auf Riesling, sondern auch auf Rotwein spezialisiert. Rote Sorten nehmen bei ihm 30 Prozent der Fläche von insgesamt drei Hektar ein. Spätburgunder, Frühburgunder und Schwarzriesling, aber auch Merlot und Cabernet Sauvignon sind vorhanden. Joachim Schumacher erzeugt sehr individuelle Weine, oft spontan vergoren, spät gefüllt, teilweise mit üppiger Frucht und Würze. Die besten brauchen Zeit, bevor sie sich voll entfalten, sie entwickeln sich dann aber auch gut. Das Barrique spielt vor allem für Rotwein eine Rolle, wurde aber auch schon für Riesling genutzt. Auch mit schwefelfreien Weinen experimentiert Joachim Schumacher.

Kontakt. 

Am Moselstausee 32
56858  St. Aldegund

Öffnungszeiten

Nov.-Mai nach Vereinbarung, Juni-Okt. Mo.-Sa. 10-18 Uhr, So. 10-14 Uhr

Besitzer

Joachim Schumacher

Betriebsleiter

Joachim Schumacher

Kellermeister

Joachim Schumacher

Außenbetrieb

Joachim Schumacher
Mosel
3 Hektar

Aktuelle Weine

Frühburgunder Auslese trocken "Commodus"

2020

13 %

88

Riesling "Der Illegale" Merler Stephansberg

2022

10 %

85

Riesling "feinherb" "Devon"

2022

11,5 %

85

Riesling "Felsenfrucht"

2022

7,5 %

87

Riesling Kabinett "Probus" Neefer Frauenberg

2022

11,5 %

86

Riesling Spätlese "Antik"

2022

11,5 %

87

Riesling trocken "Opa Adam"

2021

11,5 %

86

Rotwein trocken "Aged-X"

2017

13,5 %

87

Spätburgunder Auslese trocken "Valentinianus"

2020

13,5 %

87

Spätburgunder Weißherbst Spätlese "Rose-X"

2022

12 %

85

Joachim Schumacher
© Weingut Schumacher

Winzer

St. Aldegund ist nicht unbedingt das, was man einen aufstrebenden Weinort nennen kann. Nur wenige Winzer im Städtchen haben Ambitionen. Joachim Schumacher ist einer von ihnen und hat sich seit einigen Jahren nicht nur auf Riesling, sondern auch auf Rotwein spezialisiert. Rote Sorten nehmen bei ihm 30 Prozent der Fläche von insgesamt drei Hektar ein. Spätburgunder, Frühburgunder und Schwarzriesling, aber auch Merlot und Cabernet Sauvignon sind vorhanden. Joachim Schumacher erzeugt sehr individuelle Weine, oft spontan vergoren, spät gefüllt, teilweise mit üppiger Frucht und Würze. Die besten brauchen Zeit, bevor sie sich voll entfalten, sie entwickeln sich dann aber auch gut. Das Barrique spielt vor allem für Rotwein eine Rolle, wurde aber auch schon für Riesling genutzt. Auch mit schwefelfreien Weinen experimentiert Joachim Schumacher.

Aktuelle Kollektion

Eigenwillig waren die Weine Joachim Schumachers immer, und sie sind es auch in der nun vorgestellten Kollektion, die lediglich einen trockenen Weißwein beinhaltet. Der 2021er Riesling namens Opa Adam – eine Abweichung von den häufig genutzten lateinischen Weinnamen – wurde im Fass ausgebaut und schmeckt würzig, kraftvoll, puristisch. Nicht ganz trocken wirkt der Riesling namens Probus, der Anklänge an Apfel und Apfelschalen aufweist und eine saftige Art besitzt. Mehr in Richtung Kräuter tendiert die Spätlese namens Antik, die im Mund recht fest und beinah trocken wirkt. Überzeugend: der Devon-Riesling mit Kräuter- und Steinobstnoten. Sehr eigenwillig wirkt der im Holzfass ausgebaute angeblich illegale Riesling, der Aromen von Zitrus, Kräuter, aber auch ganz dezent medizinal wirkende Töne zeigt und im Mund sowohl deutlich süß als auch leicht salzig ausfällt; dieser Wein benötigt noch Zeit. Ebenso wie der Felsenfrucht-Riesling, bei dem die Süße im Moment etwas arg präsent ist, der aber saftige Frucht aufweist. Kraftvoll fallen die Rotweine aus Früh- und Spätburgunder aus, der 2017er reifte lange im Fass und zeigt Noten von getrockneten Beeren, Holunder, Rauch, ist würzig und eigenwillig.