Winzerhof Stahl

Bis 1984 war der Betrieb ein Bauernhof mit Ackerbau und Viehzucht. In diesem Jahr kaufte Albrecht Stahl im Zuge der Flurbereinigung Weinbergflächen im zehn Kilometer entfernten Taubertal. Anfangs wurde der Ertrag komplett an eine Weinkellerei abgeliefert, erst 1992 begann Albrecht Stahl seine Weine selbst auszubauen. Sohn Christian ist seit dem Jahrgang 2000 für die Vinifikation verantwortlich, inzwischen hat er den Betrieb übernommen. Die Weinberge liegen nicht nur im Tauberzeller Hasennestle und an der Tauber, sondern auch am Main in Gemeinden wie Randersacker, Sommerhausen oder Sulzfeld. Silvaner ist immer wichtiger geworden im Betrieb, ebenso Sauvignon Blanc und Scheurebe, die Burgundersorten und Riesling, auch wenn es immer noch Müller-Thurgau gibt, mit dem Christian Stahls Erfolgsgeschichte begann. Das Sortiment wurde neu gegliedert in vier Stufen: Die Basislinie „Nachschlag“ (Burgunderflasche), Rebsortenweine des gehobenen Mittelbaus (Schlegelflasche), Rebsortenweine im Premiumbereich (Burgunderflasche) und Rebsortenweine aus Parzellen (schwere Burgunderflasche).

Kontakt. 

Lange Dorfstraße 21
97215  Auernhofen

Öffnungszeiten

täglich nach Vereinbarung

Besonderheiten

Weinrestaurant (Events und Menüs nach Anmeldung)

Besitzer

Christian Stahl
Franken
30 Hektar
250.000 Flaschen

Aktuelle Weine

Blauer Silvaner trocken Randersackerer Sonnenstuhl

2022

13,5 %

89

Muskateller trocken

2022

12,5 %

85

Riesling trocken "Best of"

2022

13,5 %

87

Sauvignon Blanc trocken "Best of"

2022

13 %

88

Scheurebe trocken Randersackerer Marsberg

2022

13 %

89

Silvaner trocken "Best of"

2022

13,5 %

88

Lagen

Sonnenstuhl (Randersacker)
Marsberg (Randersacker)
Hasennestle (Tauberzell)
Cyriakusberg (Sulzfeld)
Christian Stahl
© Winzerhof Stahl/ Foto: www.michael-stephan.com

Winzer

Bis 1984 war der Betrieb ein Bauernhof mit Ackerbau und Viehzucht. In diesem Jahr kaufte Albrecht Stahl im Zuge der Flurbereinigung Weinbergflächen im zehn Kilometer entfernten Taubertal. Anfangs wurde der Ertrag komplett an eine Weinkellerei abgeliefert, erst 1992 begann Albrecht Stahl seine Weine selbst auszubauen. Sohn Christian ist seit dem Jahrgang 2000 für die Vinifikation verantwortlich, inzwischen hat er den Betrieb übernommen. Die Weinberge liegen nicht nur im Tauberzeller Hasennestle und an der Tauber, sondern auch am Main in Gemeinden wie Randersacker, Sommerhausen oder Sulzfeld. Silvaner ist immer wichtiger geworden im Betrieb, ebenso Sauvignon Blanc und Scheurebe, die Burgundersorten und Riesling, auch wenn es immer noch Müller-Thurgau gibt, mit dem Christian Stahls Erfolgsgeschichte begann. Das Sortiment wurde neu gegliedert in vier Stufen: Die Basislinie „Nachschlag“ (Burgunderflasche), Rebsortenweine des gehobenen Mittelbaus (Schlegelflasche), Rebsortenweine im Premiumbereich (Burgunderflasche) und Rebsortenweine aus Parzellen (schwere Burgunderflasche).

Aktuelle Kollektion

Eine gewohnt kleine Kollektion auf gewohnt hohem Niveau präsentiert Christian Stahl mit dem Jahrgang 2022. Der Muskateller zeigt etwas Zitrus und Limone, besitzt viel Grip. Die Best of-Weißweine zeigen sehr gleichmäßiges Niveau, sind wie gewohnt kraftvoll, fruchtbetont und stoffig: Der Sauvignon Blanc ist relativ zurückhaltend, besitzt reintönige Frucht und gute Struktur, der Riesling ist recht würzig und eindringlich, kompakt und doch zupackend, der Silvaner ist recht offensiv und fruchtbetont, zeigt weiße Früchte, Birnen, ist klar und saftig im Mund, besitzt viel reife Frucht und Substanz. An der Spitze stehen die beiden Lagenweine aus Randersacker. Würzig und eindringlich ist der Blaue Silvaner aus dem Sonnenstuhl, zeigt viel reife Frucht, ist enorm saftig und füllig dann im Mund, stoffig und konzentriert, besitzt viel reife Frucht und Substanz, gute Struktur und Biss, etwas Flaschenreife wird ihm noch guttun. Das gilt auch für die Scheurebe aus dem Marsberg, die herrlich konzentriert und reintönig im Bouquet ist, würzig und dominant, viel Kraft und Stoff dann im Mund besitzt, reintönige Frucht und gute Substanz, sie wird mit etwas Reife noch an Komplexität zulegen.