Weingut Wwe. Dr. H. Thanisch, Erben Thanisch

Geschichte wird großgeschrieben im Weingut – was sich schon am 1884 erbauten Gutshaus anlesen lässt. Bis 1636 reicht die Tradition zurück, 1910 war der Betrieb Gründungsmitglied des Verbandes Deutscher Naturweinversteigerer, des heutigen VDP. Doch das Weingut, in dem Sofia Thanisch und ihre Tochter Christina Verantwortung tragen, geht auch mit der Zeit, was sich am sommerlichen Gutsausschank mit Blick auf die Mosel ablesen lässt. Auf neun Hektar wird traditionell ausschließlich Riesling angebaut – in den Lagen Doctor, Lay, Badstube und Graben.

Kontakt. 

Saarallee 31
54470  Bernkastel-Kues

Öffnungszeiten

Mo.-Fr. 10-17 Uhr und nach Vereinbarung

Besitzer

Sofia Thanisch

Betriebsleiter

Olaf Kaufmann
Mosel
9 Hektar
58.000 Flaschen

Aktuelle Weine

Riesling "Alte Reben" Bernkastel-Kues

2022

11 %

88

Riesling Kabinett "Cuvée Christina" Bernkasteler Lay

2022

8 %

89

Riesling Kabinett "feinherb" Bernkasteler Badstube

2022

10 %

88

Riesling Kabinett "feinherb"

2022

10 %

87

Riesling Kabinett Berncasteler Doctor

2022

8 %

91

Riesling Kabinett Bernkasteler Badstube

2022

8 %

88

Riesling Spätlese Berncasteler Doctor

2022

8 %

92

Riesling Spätlese Bernkasteler Badstube

2022

8 %

91

Riesling Spätlese Bernkasteler Lay

2022

8 %

91

Riesling trocken "GG" Berncasteler Doctor

2022

12 %

91+

Lagen

Doctor (Berncastel)
Lay (Bernkastel)
Graben (Bernkastel)
Badstube (Bernkastel)

Rebsorten

Riesling (100%)
© Weingut Wwe. Dr. H. Thanisch, Erben Thanisch

Winzer

Geschichte wird großgeschrieben im Weingut – was sich schon am 1884 erbauten Gutshaus anlesen lässt. Bis 1636 reicht die Tradition zurück, 1910 war der Betrieb Gründungsmitglied des Verbandes Deutscher Naturweinversteigerer, des heutigen VDP. Doch das Weingut, in dem Sofia Thanisch und ihre Tochter Christina Verantwortung tragen, geht auch mit der Zeit, was sich am sommerlichen Gutsausschank mit Blick auf die Mosel ablesen lässt. Auf neun Hektar wird traditionell ausschließlich Riesling angebaut – in den Lagen Doctor, Lay, Badstube und Graben.

Aktuelle Kollektion

Das traditionsreiche Weingut schafft es in jedem Jahr, einen eigenen Stil zu verfolgen. Auch in diesem Jahr überzeugt der trockene Basisriesling, duftig, fest und offen. Deutlich verschieden zeigen sich die beiden Großen Gewächse. Der Wein aus dem Graben wirkt offen und frisch, zeigt Anklänge an Hefe und Kräuter, ist recht fest im Mund, aber vor allem elegant. Das Große Gewächs aus dem Doctor ist dagegen deutlich verschlossen, im Mund dann würzig und straff, zeigt sich noch kaum, besitzt aber eine beachtliche Substanz. Sehr gelungen sind die Alten Reben, schlank und würzig, auch nachhaltig. In diesem Jahrgang besonders überzeugend wirken die Weine mit der Bezeichnung Kabinett, nicht weniger als fünf an der Zahl. Wenig Süße weist der Kabinettwein ohne Lagenbezeichnung auf, er ist rassig und fest; die Cuvée Christina zeigt eine Menge Würze und weist, obwohl verschlossen, zweifelsfrei viel Potenzial auf. Die Spätlesen unterscheiden sich erfreulicherweise deutlich voneinander. Die Badstube-Spätlese zeigt Noten von cremigem Apfel und besitzt rassige Art, die Lay-Spätlese beeindruckt mit klarer Elstar-Frucht und verblüffender Eleganz. Viel Potenzial weist dann auch die Doctor-Spätlese auf, die allerdings noch viel zu jung ist und erst ansatzweise zu beurteilen ist. Kein Zweifel: In dieser Form ist der vierte Stern nah.