Weingut Alter Weinhof

Franz und Andrea Krämer, die beide aus Winzerfamilien stammen, erwarben 1988 ein ehemaliges Weinhotel in Erden und gründeten ein Hobby-Weingut. Nach und nach erweiterten sie den Betrieb auf die heutige Größe von 3 Hektar. Die Weinberge liegen in den Erdener Lagen Treppchen und Bußlay, im Zeltinger Himmelreich, im Zeltinger Schlossberg und im Zeltingen-Rachtiger Deutschherrenberg. Doch damit gab man sich nicht zufrieden. Der Betrieb ist im Anschluss an die dreijährige Umstellungsphase auf ökologischen Weinbau nun biozertifiziert, hat sich den Verbänden Ecovin und Demeter angeschlossen. Schon der 2019er Jahrgang wurde nach den entsprechenden Richtlinien ausgebaut. Riesling dominiert im Anbau, nimmt allerdings vergleichsweise bescheidene 70 Prozent der Rebfläche ein, hinzu kommen Weißburgunder (10 Prozent) und Kerner, Müller-Thurgau und Schwarzriesling sowie ein klein wenig Bacchus. Alle Weine werden spontanvergoren, lange Hefelagerung gehört zum Standard. Im altehrwürdigen Haus Alter Weinhof werden vier Gästezimmer angeboten.

Kontakt. 

Hauptstraße 69
54492  Erden

Öffnungszeiten

Öffnungszeiten nach Vereinbarung

Besonderheiten

Weinverkauf und Weinprobe nach Vereinbarung

Besitzer

Andrea Krämer
Mosel
3 Hektar
25.000 Flaschen

Aktuelle Weine

Kerner Spätlese Erdener Bußlay

2022

8,5 %

85

Riesling Spätlese "feinherb" Zeltingen-Rachtiger Deutschherrenberg

2022

11 %

84

Riesling Spätlese Erdener Treppchen

2021

8 %

86

Riesling Spätlese halbtrocken Erdener Treppchen

2022

10,5 %

86

Riesling Spätlese trocken Erdener Treppchen

2022

11 %

85

Riesling Spätlese Zeltinger Schlossberg

2022

8 %

85

Rotling "feinherb"

2022

12 %

82

Weißburgunder trocken

2022

12 %

84

Lagen

Treppchen (Erden)
Bußlay (Erden)
Himmelreich (Zeltingen)
Schlossberg (Zeltingen)
Deutschherrenberg (Zeltingen-Rachtig)

Rebsorten

Riesling (70%)
Weißburgunder (10%)
Kerner (9%)
Müller-Thurgau (5%)
Schwarzriesling (5%)
Bacchus (1%)
© Weingut Alter Weinhof

Winzer

Franz und Andrea Krämer, die beide aus Winzerfamilien stammen, erwarben 1988 ein ehemaliges Weinhotel in Erden und gründeten ein Hobby-Weingut. Nach und nach erweiterten sie den Betrieb auf die heutige Größe von 3 Hektar. Die Weinberge liegen in den Erdener Lagen Treppchen und Bußlay, im Zeltinger Himmelreich, im Zeltinger Schlossberg und im Zeltingen-Rachtiger Deutschherrenberg. Doch damit gab man sich nicht zufrieden. Der Betrieb ist im Anschluss an die dreijährige Umstellungsphase auf ökologischen Weinbau nun biozertifiziert, hat sich den Verbänden Ecovin und Demeter angeschlossen. Schon der 2019er Jahrgang wurde nach den entsprechenden Richtlinien ausgebaut. Riesling dominiert im Anbau, nimmt allerdings vergleichsweise bescheidene 70 Prozent der Rebfläche ein, hinzu kommen Weißburgunder (10 Prozent) und Kerner, Müller-Thurgau und Schwarzriesling sowie ein klein wenig Bacchus. Alle Weine werden spontanvergoren, lange Hefelagerung gehört zum Standard. Im altehrwürdigen Haus Alter Weinhof werden vier Gästezimmer angeboten.

Aktuelle Kollektion

In den letzten Jahren hat sich die Qualität der Weine auf einem sehr erfreulichen Niveau konsolidiert. Mehr noch: Man erkennt die Abfüllungen des Weinguts in der Regel schnell, besitzen sie doch eine zupackende Würze und Ursprünglichkeit, es sind keine auf Charme getrimmten Weine, sondern solche, die direkt und ehrlich wirken. Man merkt es schon beim trockenen Weißburgunder, der in der Nase etwas verhalten ausfällt, im Mund aber schön würzig, fest und straff wirkt mit etwas Kohlensäure. Der einzige andere trockene Wein ist ein Riesling aus dem Erdener Treppchen, straff und leicht erdig, kraftvoll und recht stoffig. Offen und duftig wirkt die halbtrockene Spätlese aus dem Treppchen, die Süße ist in diesem Falle sehr verhalten, kaum zu spüren. Merklich süßer ist die feinherbe Spätlese aus dem Deutschherrenberg, die nicht ganz an die Saftigkeit des halbtrockenen Weines herankommt. Die 2022er Schlossberg-Spätlese ist schön saftig, sie kommt im Moment aber nicht ganz an die vielschichtige 2021er Spätlese aus dem Treppchen heran.