Wein- und Sektgut Bamberger

Karl-Kurt Bamberger gab in den sechziger Jahren den landwirtschaftlichen Gemischtbetrieb auf, um ganz auf Weinbau zu setzen. Seit 1993 ist Sohn Heiko nach Studium in Geisenheim für den Weinausbau verantwortlich und führt den Betrieb heute zusammen mit Frau Ute. Tochter Ina-Sophie steht schon in den Startlöchern und wird nach Beendigung ihres Studiums schon bald mehr Verantwortung übernehmen. Die Weinberge liegen in Meddersheim (Rheingrafenberg, Altenberg) und in Monzingen (Frühlingsplätzchen). Riesling nimmt 55 Prozent der Rebfläche ein, Spät-, Weiß- und Grauburgunder stehen auf zusammen 35 Prozent. Der Jahrgang 2023 wird der 40. Jahrgang sein, in dem das Weingut selbst versektet. Auf dieser langen Erfahrung über Generationen und der Leidenschaft, die die Familie für hochwertige Schaumweine hegt, fußt die hohe Qualität der Sekte, die man heute produziert. Mittlerweile ist das Weingut mit seinen Schaumweinen in der Spitze Deutschlands angekommen. Die Sekte sind in drei Qualitätsstufen unterteilt: Tradition als Einstieg, Prestige als Bezeichnung für die gehobenen Qualitäten mit mindestens 36 Monaten Hefelager und Grande Reserve für die Spitzensekte mit mindestens 60 Monaten und bis zu 10 Jahren Hefekontakt. Die Sekte werden in der Mehrheit sehr trocken ausgebaut, die Prestige- und Spitzenqualitäten ganz ohne Dosage; Bamberger-Sekte sind kraftvoll und cremig, dabei immer frisch und präzise. Auch die Stillweine haben in den letzten Jahren deutlich an Kontur und Substanz zugelegt. Seit dem Jahrgang 2015 kommen die trockenen Toprieslinge aus den Lagen Frühlingsplätzchen und Altenberg erst zwei Jahre nach der Ernte als Réserve-Weine in den Verkauf. Das Weingut ist seit 2017 Fair’N Green zertifiziert, kümmert sich um die Biodiversität in den Weinbergen und wendet auch ökologische Maßnahmen an.

Kontakt. 

Römerstraße 10
55566  Meddersheim

Öffnungszeiten

Mo.-Fr. 9-12 + 13:30-18 Uhr, Sa. 10-16 Uhr

Besitzer

Heiko Bamberger
Nahe
15 Hektar
100.000 Flaschen

Aktuelle Weine

"Blanc & Noir" Sekt brut

2020

11,5 %

90

Pinot Gris "fumé" Meddersheimer Rheingrafenberg

2018

14,5 %

89

Pinot Rosé Sekt brut nature "Prestige"

2018

12 %

90

Pinot Sekt brut nature "Grande Réserve"

2015

12,5 %

92

Riesling Sekt brut nature "Grande Réserve Decade"

2012

12 %

91+

Riesling Sekt brut nature "Prestige"

2017

12 %

90

Riesling Spätlese Monzinger Frühlingsplätzchen

2022

7,5 %

88

Riesling trocken "Réserve" Meddersheimer Altenberg

2022

12,5 %

89

Riesling trocken "Réserve" Monzinger Frühlingsplätzchen

2022

12 %

90

Riesling trocken Meddersheimer Altenberg

2022

12 %

87

Lagen

Altenberg (Meddersheim)
Rheingrafenberg (Meddersheim)
Frühlingsplätzchen (Monzingen)

Rebsorten

Riesling (55%)
Burgundersorten (35%)
Ina-Sophie, Ute & Heiko Bamberger
© Wein- und Sektgut Bamberger

Winzer

Karl-Kurt Bamberger gab in den sechziger Jahren den landwirtschaftlichen Gemischtbetrieb auf, um ganz auf Weinbau zu setzen. Seit 1993 ist Sohn Heiko nach Studium in Geisenheim für den Weinausbau verantwortlich und führt den Betrieb heute zusammen mit Frau Ute. Tochter Ina-Sophie steht schon in den Startlöchern und wird nach Beendigung ihres Studiums schon bald mehr Verantwortung übernehmen. Die Weinberge liegen in Meddersheim (Rheingrafenberg, Altenberg) und in Monzingen (Frühlingsplätzchen). Riesling nimmt 55 Prozent der Rebfläche ein, Spät-, Weiß- und Grauburgunder stehen auf zusammen 35 Prozent. Der Jahrgang 2023 wird der 40. Jahrgang sein, in dem das Weingut selbst versektet. Auf dieser langen Erfahrung über Generationen und der Leidenschaft, die die Familie für hochwertige Schaumweine hegt, fußt die hohe Qualität der Sekte, die man heute produziert. Mittlerweile ist das Weingut mit seinen Schaumweinen in der Spitze Deutschlands angekommen. Die Sekte sind in drei Qualitätsstufen unterteilt: Tradition als Einstieg, Prestige als Bezeichnung für die gehobenen Qualitäten mit mindestens 36 Monaten Hefelager und Grande Reserve für die Spitzensekte mit mindestens 60 Monaten und bis zu 10 Jahren Hefekontakt. Die Sekte werden in der Mehrheit sehr trocken ausgebaut, die Prestige- und Spitzenqualitäten ganz ohne Dosage; Bamberger-Sekte sind kraftvoll und cremig, dabei immer frisch und präzise. Auch die Stillweine haben in den letzten Jahren deutlich an Kontur und Substanz zugelegt. Seit dem Jahrgang 2015 kommen die trockenen Toprieslinge aus den Lagen Frühlingsplätzchen und Altenberg erst zwei Jahre nach der Ernte als Réserve-Weine in den Verkauf. Das Weingut ist seit 2017 Fair’N Green zertifiziert, kümmert sich um die Biodiversität in den Weinbergen und wendet auch ökologische Maßnahmen an.

Aktuelle Kollektion

Eine bärenstarke Kollektion mit geschliffenen Still- und Schaumweinen präsentiert Heiko Bamberger in diesem Jahr. Der Riesling aus dem Meddersheimer Altenberg ist saftig und griffig, seine ansprechenden Zitrusaromen sind reif, er ist zupackend und animierend. Der Riesling aus dem Frühlingsplätzchen ist feiner gewirkt, mit klarem Lagencharakter, er bietet Saft und Frische, mineralischen Schliff und feinen Grip im langen Finish. Die Reserve-Weine spiegeln den Charakter der beiden „einfachen“ Weine wider, mit mehr Konzentration. Auch hier ist der Altenberg der handfestere: Ein kräftiger, würziger Bursche mit leicht forschem Auftreten, der sich in der Flasche noch etwas harmonisieren darf. Die Frühlingsplätzchen Reserve ist subtiler, ebenso reich an Finesse, wie ihr „einfaches“ Pendant, dabei von bestens dosiertem Druck bis in den sehr langen Nachhall, herrlich klare Zitrusaromen und salziger Grip machen Lust auf mehr. Sehr eigenständig ist der hochfarbige, gereifte Pinot Gris Fumé der mit 10 Prozent Trauben vergoren wurde und dann fünfzehn Monate im Tonneau lag. Er ist strukturiert wie ein Rotwein, besitzt würzige, geschliffene Tannine, ist dabei cremig, intensiv, lang und viskos nachhallend, sein intensives Aroma von dunklem Steinobst, süßen Gewürzen und bitteren Kräutern ist bei aller Prägnanz auch mit der nötigen Eleganz und Balance versehen. Sehr gut ist auch die eingängige, zart würzige, fruchtige Spätlese aus dem Frühlingsplätzchen, die sehr balanciert ist. Die Sekte sind eine Klasse für sich, alle fein und animierend. Schon der Blanc & Noir überzeugt uns ganz, ist schlank, straff und frisch, duftet nach gerösteten Walnüssen und eingekochten Birnen, am Gaumen hat er Substanz und Druck, sein milder, würziger Kern ist konzentriert, bei nur 11,5 Prozent Alkohol wirkt er sehr nachhaltig. Geradlinig und kühl ist der nach grüner Walnuss und feiner Brioche duftende Riesling Prestige ein echtes Statement, besitzt kühle Frucht und Präzision, ist wie alle Sekte kräftig und fein zugleich. Der Grande Réserve Decade aus dem Jahrgang 2012 ist angesichts des langen Hefekontakts erstaunlich frisch, duftet nach herb-süßen Äpfeln und Pflaumenschalen, sogar etwas Waldmeister taucht auf, im Mund ist er saftig, griffig, knackig und elegant, die markante Säure wird durch die Hefenoten sehr gut abgepuffert, so ist er pikant und animierend, endet salzig, hat definitiv weiteres Potenzial, um auf der Flasche noch komplexer zu werden. Der Rosé punktet mit kräftigem Aroma und mildem Schmelz, er ist stoffig, feine Zitrusaromen halten ihn lebendig, er ist elegant und ausgewogen, endet leicht salzig. Unser Favorit ist der konzentrierte, nachhaltige Pinot Noir Reserve: Nussig, mit herbstlichen Aromen von Dörrpflaumen, Bratäpfeln und feinster Vanille, zeigt er Noten von Litschi und Birnen sowie etwas Muskatblüte im Abgang.