Weingut Becker-Landgraf

Julia und Johannes Landgraf gründeten 2006 ihr eigenes Weingut, brachten mit dem Jahrgang 2005 ihre ersten eigenen Weine auf den Markt. Ihr rasanter Aufstieg zeigt, was in einer solch dynamischen Region wie Rheinhessen möglich ist. Der Erfolg kommt nicht von Ungefähr: Johannes Landgraf war seit 1995 für den Weinausbau im elterlichen Weingut in Saulheim verantwortlich – und war auch dort maßgeblich für die Fortschritte verantwortlich. Die Großeltern von Julia Landgraf, Geisenheim-Absolventin, hatten nach dem Zweiten Weltkrieg Landwirtschaft und Weinbau betrieben, ihr Vater gründete eine Firma, die Tanks und Anlagen für Industrie und Weinbau herstellt. Seit ihrer Heirat führen Julia und Johannes Landgraf die Tradition des Weinguts der Familie Becker weiter, sie starteten neu unter dem Namen Becker-Landgraf. Ihre Weinberge liegen überwiegend am Petersberg in Gau-Odernheim, in den Lagen Herrgottspfad und Ölberg, in denen der Boden aus Ton, Kalkmergel und Muschelkalk besteht. Hinzu kommt jeweils ein Weinberg in Framersheim und im Biebelnheimer Rosenberg, wo der Boden aus Tonmergel mit Kalksteinablagerungen besteht, mit Steinanteil im Obergrund. Riesling ist ihre wichtigste Rebsorte, gefolgt von Spätburgunder, dazu gibt es Grauburgunder, Weißburgunder, Chardonnay und Sankt Lau­rent. Das Sortiment ist klar gegliedert in Guts-, Orts- und Lagenweine. Nur die Spitzen-Rieslinge und -Spätburgunder tragen die Namen ihrer besten Lagen: Rieslinge aus Herrgottspfad und Ölberg (zuletzt 2013), sowie Spätburgunder aus dem Rosenberg und erstmals mit dem Jahrgang 2011 auch aus dem Herrgottspfad. Die Weine der Edition Muschelkalk – Weißburgunder, Spätburgunder und St. Laurent – tragen keinen Lagennamen; restsüße Rieslinge mit Lagen- und Prädikatsbezeichnungen ergänzen das Sortiment. Die Weine werden alle spontanvergoren, die Burgunder durchlaufen die malolaktische Gärung, in manchen Jahren auch einzelne Riesling-Partien. Die Spitzenrieslinge werden recht lange, fast ein Jahr, bei Bâtonnage bis ins Frühjahr, auf der Vollhefe ausgebaut, im Stückfass, sie besitzen ein sehr gutes Reifepotenzial, einzelne Partien sollen zukünftig nach mehreren Jahren Reife erneut in den Verkauf kommen. Die Rotweine werden unfiltriert und ungeschönt abgefüllt. Johannes und Julia Landgraf haben ihren Stil gefunden, sie setzen auf Fülle und Harmonie, erzeugen recht cremige Weine, auch ihre Rieslinge passen ganz in dieses Bild, die Weine reifen ausgezeichnet.

Kontakt. 

Im Felsenkeller 1
55239  Gau-Odernheim

Öffnungszeiten

nach Vereinbarung

Besitzer

Julia & Johannes Landgraf
Rheinhessen
16 Hektar
150.000 Flaschen

Aktuelle Weine

"Blanc et Noir" Sekt brut nature

2018

12 %

90

Chardonnay trocken "Muschelkalk"

2022

13 %

91

Chardonnay trocken Gau-Odernheimer

2022

13 %

90

Riesling trocken Gau-Odernheimer Herrgottspfad

2020

12,5 %

92

Riesling trocken Gau-Odernheimer Herrgottspfad

2021

12 %

90+

Riesling trocken Gau-Odernheimer

2021

12 %

89

Riesling trocken Gau-Odernheimer

2022

12 %

89

Riesling trocken

2022

12 %

86

Spätburgunder trocken "Muschelkalk"

2019

13 %

90

Spätburgunder trocken Gau-Odernheimer Herrgottspfad

2019

13 %

91

Lagen

Herrgottspfad (Gau-Odernheim)
Ölberg (Gau-Odernheim)
Rosenberg (Biebelnheim)

Rebsorten

Riesling (38%)
Spätburgunder (20%)
Weißburgunder (11%)
Grauburgunder (8%)
Chardonnay (6%)
St. Laurent (6%)
Julia & Johannes Landgraf
© Weingut Becker-Landgraf

Winzer

Julia und Johannes Landgraf gründeten 2006 ihr eigenes Weingut, brachten mit dem Jahrgang 2005 ihre ersten eigenen Weine auf den Markt. Ihr rasanter Aufstieg zeigt, was in einer solch dynamischen Region wie Rheinhessen möglich ist. Der Erfolg kommt nicht von Ungefähr: Johannes Landgraf war seit 1995 für den Weinausbau im elterlichen Weingut in Saulheim verantwortlich – und war auch dort maßgeblich für die Fortschritte verantwortlich. Die Großeltern von Julia Landgraf, Geisenheim-Absolventin, hatten nach dem Zweiten Weltkrieg Landwirtschaft und Weinbau betrieben, ihr Vater gründete eine Firma, die Tanks und Anlagen für Industrie und Weinbau herstellt. Seit ihrer Heirat führen Julia und Johannes Landgraf die Tradition des Weinguts der Familie Becker weiter, sie starteten neu unter dem Namen Becker-Landgraf. Ihre Weinberge liegen überwiegend am Petersberg in Gau-Odernheim, in den Lagen Herrgottspfad und Ölberg, in denen der Boden aus Ton, Kalkmergel und Muschelkalk besteht. Hinzu kommt jeweils ein Weinberg in Framersheim und im Biebelnheimer Rosenberg, wo der Boden aus Tonmergel mit Kalksteinablagerungen besteht, mit Steinanteil im Obergrund. Riesling ist ihre wichtigste Rebsorte, gefolgt von Spätburgunder, dazu gibt es Grauburgunder, Weißburgunder, Chardonnay und Sankt Lau­rent. Das Sortiment ist klar gegliedert in Guts-, Orts- und Lagenweine. Nur die Spitzen-Rieslinge und -Spätburgunder tragen die Namen ihrer besten Lagen: Rieslinge aus Herrgottspfad und Ölberg (zuletzt 2013), sowie Spätburgunder aus dem Rosenberg und erstmals mit dem Jahrgang 2011 auch aus dem Herrgottspfad. Die Weine der Edition Muschelkalk – Weißburgunder, Spätburgunder und St. Laurent – tragen keinen Lagennamen; restsüße Rieslinge mit Lagen- und Prädikatsbezeichnungen ergänzen das Sortiment. Die Weine werden alle spontanvergoren, die Burgunder durchlaufen die malolaktische Gärung, in manchen Jahren auch einzelne Riesling-Partien. Die Spitzenrieslinge werden recht lange, fast ein Jahr, bei Bâtonnage bis ins Frühjahr, auf der Vollhefe ausgebaut, im Stückfass, sie besitzen ein sehr gutes Reifepotenzial, einzelne Partien sollen zukünftig nach mehreren Jahren Reife erneut in den Verkauf kommen. Die Rotweine werden unfiltriert und ungeschönt abgefüllt. Johannes und Julia Landgraf haben ihren Stil gefunden, sie setzen auf Fülle und Harmonie, erzeugen recht cremige Weine, auch ihre Rieslinge passen ganz in dieses Bild, die Weine reifen ausgezeichnet.

Aktuelle Kollektion

Eine beeindruckende Kollektion präsentieren Julia und Johannes Landgraf auch in diesem Jahr, und es ist ein wunderschön komplexer, harmonischer Blanc et Noir-Sekt, der diesmal den Reigen eröffnet. Die Gutsweine sind auch 2022 wieder sehr gut, der Riesling ist würzig, klar, zupackend, besitzt feine süße Frucht und Grip, die Cuvée aus Weißburgunder und Chardonnay ist fruchtbetont, harmonisch, saftig und süffig. Ganz stark ist die Riege der weißen Ortsweine, von Weißburgunder und Riesling konnten wir jeweils die beiden aktuellen Jahrgänge verkosten, die sich bei beiden Rebsorten als ebenbürtig erweisen. Der 2022er Weißburgunder besitzt gute Konzentration und intensive Frucht, ist füllig, saftig, besitzt Struktur und Substanz, der 2021er ist etwas offener. Der 2022er Riesling ist würzig, eindringlich, strukturiert, der 2021er ist deutlich rauchiger, besitzt ebenfalls viel reife Frucht und gute Struktur. Der Chardonnay ist kraftvoll, reintönig, konzentriert und komplex. Chardonnay gibt es auch in der Muschelkalk-Linie, der 2022er ist rauchig, konzentriert, noch vom Ausbau im Holz geprägt, was auch für den Muschelkalk-Weißburgunder gilt, der viel reife Frucht und Substanz besitzt Vom Herrgottspfad-Riesling konnten wir zwei Jahrgänge verkosten: Der 2020er hat weiter zugelegt, ist kraftvoll, fein gereift, der 2021er zeigt etwas Mandarinen im Hintergrund, ist stoffig, noch allzu jugendlich. Super spannend sind auch wieder die Spätburgunder, der Ortswein ist füllig, saftig, die Muschelkalk-Variante ist offen, enorm konzentriert und kraftvoll. Von den Lagenweinen konnten wir jeweils zwei Jahrgänge verkosten. Der 2020er Rosenberg ist leicht floral, frisch, tanninbetont, derzeit hat der intensiv fruchtige 2019er die Nase vorne. Der 2016er Herrgottspfad zeigt intensive reintönige Frucht und dezente Reife, der 2019er punktet mit Intensität, Fülle und Kraft bei noch jugendlichen Tanninen.