Weingut Blaul & Sohn

Weinbau wird in der Familie Blaul bereits seit 1607 betrieben, Jean Blaul erwarb Anfang des 20. Jahrhunderts das heutige Weingut, das zunächst aber noch ein klassischer landwirtschaftlicher Mischbetrieb war. Bis in die 1980er Jahre gab es neben der eigenen Flaschenweinvermarktung noch vier Hektar Obstbau, erst Uli Blaul konzentrierte sich dann ganz auf den Weinbau und erweiterte die Rebfläche auf heute elf Hektar. Nach seinem Geisenheim-Studium und einem Praktikum in Südafrika ist mittlerweile sein Sohn Dennis für den Ausbau der Weine verantwortlich. Die Weinberge liegen in Gönnheim, in den Lagen Sonnenberg, Martinshöhe, Mandelgarten und Klostergarten, Riesling ist mit einem Anteil von 27 Prozent die wichtigste Rebsorte, im Zuge der Umstrukturierung des Rebsortenportfolios wurden zuletzt zwei Hektar mit Chardonnay, Spät-, Grau- und Weißburgunder neu gepflanzt. 2018 wurde der Holzfasskeller komplett erneuert und 17 neue Halbstück-, Stück- und Doppelstückfässer angeschafft.

Kontakt. 

Ludwigstraße 42
67161  Gönnheim

Öffnungszeiten

Mo.-Fr. 9-13 + 14-19 Uhr, Sa. 9-17 Uhr

Besitzer

Uli & Dennis Blaul

Betriebsleiter

Uli & Dennis Blaul

Kellermeister

Dennis Blaul

Außenbetrieb

Uli & Dennis Blaul
Pfalz
14 Hektar
80.000 Flaschen

Aktuelle Weine

"Unicus" Weißwein trocken "Stückfass"

2020

13 %

Cabernet Sauvignon trocken "Réserve" Gönnheimer Martinshöhe

2022

14 %

Chardonnay trocken Gönnheimer Martinshöhe

2021

12,5 %

Chardonnay trocken,"Réserve" Gönnheimer Martinshöhe

2022

12,5 %

Gewürztraminer Spätlese

2022

8,5 %

Grauburgunder trocken "Stückfass"

2021

12,5 %

Riesling trocken "Alte Reben" Wachenheimer Schlossberg

2022

12 %

Riesling trocken "Stückfass"

2021

12 %

St. Laurent trocken Gönnheimer Sonnenberg

2020

13 %

Weißburgunder & Chardonnay trocken "Halbstück"

2021

12,5 %

Lagen

Sonnenberg (Gönnheim)
Martinshöhe (Gönnheim)
Mandelgarten (Gönnheim)
Klostergarten (Gönnheim)

Rebsorten

Riesling (27%)
Weißburgunder (11%)
Grauburgunder (6%)
Chardonnay (4%)
Gewürztraminer (5%)
Sauvignon Blanc (4%)
Müller-Thurgau (4%)
Kerner (1%)
Spätburgunder (13%)
Portugieser (10%)
Cabernet Sauvignon (4%)
Merlot (3%)
Dornfelder (5%)
Syrah (3%)
© Weingut Blaul & Sohn

Winzer

Weinbau wird in der Familie Blaul bereits seit 1607 betrieben, Jean Blaul erwarb Anfang des 20. Jahrhunderts das heutige Weingut, das zunächst aber noch ein klassischer landwirtschaftlicher Mischbetrieb war. Bis in die 1980er Jahre gab es neben der eigenen Flaschenweinvermarktung noch vier Hektar Obstbau, erst Uli Blaul konzentrierte sich dann ganz auf den Weinbau und erweiterte die Rebfläche auf heute elf Hektar. Nach seinem Geisenheim-Studium und einem Praktikum in Südafrika ist mittlerweile sein Sohn Dennis für den Ausbau der Weine verantwortlich. Die Weinberge liegen in Gönnheim, in den Lagen Sonnenberg, Martinshöhe, Mandelgarten und Klostergarten, Riesling ist mit einem Anteil von 27 Prozent die wichtigste Rebsorte, im Zuge der Umstrukturierung des Rebsortenportfolios wurden zuletzt zwei Hektar mit Chardonnay, Spät-, Grau- und Weißburgunder neu gepflanzt. 2018 wurde der Holzfasskeller komplett erneuert und 17 neue Halbstück-, Stück- und Doppelstückfässer angeschafft.

Aktuelle Kollektion

Dennis Blaul präsentiert uns wieder eine Kollektion auf durchgängig gutem bis sehr gutem Niveau: Unser Favorit ist der Riesling von über 50 Jahre alten Reben aus dem Wachenheimer Schlossberg, der neben klarer Zitrusfrucht, Ananas, Orange und etwas Aprikose auch leicht rauchige Tabaknoten im Bouquet zeigt und Grip, Eleganz und Länge besitzt. Bei den beiden Chardonnay von der Martinshöhe ist der 2022er etwas präziser, harmonischer und nachhaltiger als der deutlicher vom Holz geprägte 2021er, die Cuvée aus Weißburgunder und Chardonnay besitzt eine leicht cremige Textur, zeigt deutlich Birne und florale Würze im Bouquet, der Unicus aus Weißburgunder, Chardonnay und Riesling ist etwas rauchiger und besitzt ebenfalls klare Frucht. Auch der noch als Fassprobe verkostete Cabernet Sauvignon zeigt neben etwas schwarzer Johannisbeere und Mokka rauchige Noten, er besitzt gute Länge und könnte sich noch steigern, der St. Laurent zeigt klare dunkle Frucht und dezente Röstnoten.