Weingut Bollig Hoch 2

Moritz und Lukas Bollig haben 2021 das väterliche Weingut Lukashof übernommen und sofort das Erscheinungsbild verändert. Moderne Etiketten, ein prägnanter Name und ein klares Konzept: Terroirgeprägte, langlebige Weine im trockenen wie im fruchtigen Segment stehen im Fokus, außer auf Riesling legt das Team auch auf Weiß- und Spätburgunder großen Wert. Riesling steht auf 70 Prozent der 15 Hektar Reben, Weißburgunder und Spätburgunder nehmen jeweils 10 Prozent der bewirtschafteten Fläche ein, dazu gibt es kleine Anteile Gewürztraminer, Grauburgunder, Müller-Thurgau und – eine Seltenheit an der Mosel – Gelber Muskateller. Neben Flächen in den Trittenheimer Lagen Apotheke und Altärchen bearbeiten die Brüder auch Reben im Dhroner Hofberg.

Kontakt. 

Moselweinstraße 86
54349  Trittenheim

Öffnungszeiten

nach Vereinbarung

Besitzer

Lukas & Moritz Bollig

Kellermeister

Lukas Bollig

Außenbetrieb

Moritz Bollig
Mosel
15 Hektar

Aktuelle Weine

Blanc de Noir

2022

12 %

Riesling "Alte Reben"

2022

12,5 %

Riesling "GG" trocken Dhroner Hofberg

2021

11 %

Riesling "GG" trocken Trittenheimer Apotheke

2021

11,5 %

Weißburgunder trocken "Reserve"

2021

12 %

Weißburgunder trocken

2022

12,5 %

Lagen

Apotheke (Trittenheim)
Altärchen (Trittenheim)
Hofberg (Dhron)

Rebsorten

Riesling (70%)
Weißburgunder (10%)
Spätburgunder (10%)
Grauburgunder (5%)
Müller-Thurgau (3%)
Gewürztraminer (1%)
Gelber Muskateller (1%)
Lukas & Moritz Bollig
© Weingut Bollig Hoch 2

Winzer

Moritz und Lukas Bollig haben 2021 das väterliche Weingut Lukashof übernommen und sofort das Erscheinungsbild verändert. Moderne Etiketten, ein prägnanter Name und ein klares Konzept: Terroirgeprägte, langlebige Weine im trockenen wie im fruchtigen Segment stehen im Fokus, außer auf Riesling legt das Team auch auf Weiß- und Spätburgunder großen Wert. Riesling steht auf 70 Prozent der 15 Hektar Reben, Weißburgunder und Spätburgunder nehmen jeweils 10 Prozent der bewirtschafteten Fläche ein, dazu gibt es kleine Anteile Gewürztraminer, Grauburgunder, Müller-Thurgau und – eine Seltenheit an der Mosel – Gelber Muskateller. Neben Flächen in den Trittenheimer Lagen Apotheke und Altärchen bearbeiten die Brüder auch Reben im Dhroner Hofberg.

Aktuelle Kollektion

Im vergangenen Jahr konnte der erste Jahrgang des neuen Weingutes verkostet werden. Nun wurden die Spitzen des Jahrgangs 2021 und die Basis respektive der Mittelbau aus dem Jahrgang 2022 präsentiert. Erstmals ergibt sich also ein relativ vollständiges Bild von dem, was hier möglich ist und möglich werden kann, und das sieht schon sehr erfreulich aus. Der Weißburgunder ist frisch, sortentypisch und saftig, der Riesling von alten Reben wirkt bereits schön offen, ist herrlich saftig, im besten Sinne süffig. Eindrucksvoll sind die drei Spitzen des Jahrgangs 2021 – was nicht nur den Geschmack, sondern auch den Alkohol angeht: Lediglich zwischen 11 und 12 Prozent sind vorhanden. Sehr eigenständig ist der Weißburgunder Reserve, bei dem man das Holz eher ahnt als schmeckt; der Wein besitzt Anklänge an Kräuter, Apfel sowie eine cremige Komponente, ist saftig und würzig, reintönig, harmonisch und nachhaltig. Von den beiden Rieslingen gefällt jener aus dem Drohner Hofberg etwas besser, aber spannend sind beide: Der Riesling aus Dhron wirkt etwas kräuteriger, dunkler als jener aus der Trittenheimer Apotheke, aber Substanz und mineralische Struktur ist hier wie da vorhanden. Schließlich der Blanc de Noir aus dem Jahrgang 2022, der kühl und zugänglich ist, auch wenn er bezüglich der Substanz nicht ganz an die übrigen Weine von Lukas und Moritz Bollig herankommt.