Weingut Frank Brohl

Frank Brohl übernahm 1983 nach dem Tod des Vaters mit 19 Jahren den damals 2 Hektar großen Betrieb, im Jahr darauf begann er mit der Umstellung auf biologischen Weinbau, ist Mitglied bei Ecovin. Seine Weinberge befinden sich in den Pündericher Lagen Marienburg, Nonnengarten und Rosenberg sowie in den Reiler Lagen Mullay-Hofberg und Goldlay. Seit 2001 werden nur noch die besten Rieslinge aus den Lagen Marienburg, Nonnengarten und Goldlay mit Lagenbezeichnungen versehen; seine ältesten Rieslingreben wurden 1889 gepflanzt. 70 Prozent der Rebfläche nimmt Riesling ein, hinzu kommen etwa je 10 Prozent Müller-Thurgau, Weißburgunder und Spätburgunder. Die Weine werden teils im Fuder, teils im Edelstahl ausgebaut, sie werden teilweise spontanvergoren, der Großteil der Weine wird trocken ausgebaut. Sohn Stefan ist inzwischen mit im Betrieb aktiv, der von ihm vinifizierte Wein nennt sich „S-Sential“. Ferienwohnungen gehören zum Betrieb, Naturerlebniswanderungen werden angeboten.

Kontakt. 

Zum Rosenberg 2
56862  Pünderich

Öffnungszeiten

Mo.-Sa. nach Vereinbarung

Besonderheiten

Ferienwohnungen, Naturerlebniswanderungen, Weinproben

Besitzer

Jutta & Frank Brohl

Betriebsleiter

Frank Brohl

Kellermeister

Frank Brohl
Mosel
7 Hektar
40.000 Flaschen

Aktuelle Weine

Cabernet Blanc PetNat trocken

2022

12 %

Riesling "feinherb" Pündericher Nonnengarten

2022

11 %

Riesling Kabinett "feinherb" "S-Sential" Pündericher Marienburg

2022

9,5 %

Riesling Kabinett trocken "Alte Reben 1889"

2022

10 %

Riesling Sekt brut Pündericher Marienburg

2019

12,5 %

Riesling Spätlese "feinherb" Reiler Goldlay

2022

10 %

Riesling Spätlese trocken "Alte Reben 1889"

2022

11,5 %

Riesling Spätlese trocken Pündericher Nonnengarten

2022

12 %

Riesling Spätlese trocken Rosenberg Pündericher Marienburg

2022

12 %

Riesling Spätlese** Pündericher Marienburg

2022

7,5 %

Lagen

Marienburg (Pünderich)
Rosenberg (Pünderich)
Nonnengarten (Pünderich)
Goldlay (Reil)

Rebsorten

Riesling (70%)
Müller-Thurgau (10%)
Spätburgunder (10%)
Weißburgunder (10%)
Frank Brohl
© Weingut Frank Brohl

Winzer

Frank Brohl übernahm 1983 nach dem Tod des Vaters mit 19 Jahren den damals 2 Hektar großen Betrieb, im Jahr darauf begann er mit der Umstellung auf biologischen Weinbau, ist Mitglied bei Ecovin. Seine Weinberge befinden sich in den Pündericher Lagen Marienburg, Nonnengarten und Rosenberg sowie in den Reiler Lagen Mullay-Hofberg und Goldlay. Seit 2001 werden nur noch die besten Rieslinge aus den Lagen Marienburg, Nonnengarten und Goldlay mit Lagenbezeichnungen versehen; seine ältesten Rieslingreben wurden 1889 gepflanzt. 70 Prozent der Rebfläche nimmt Riesling ein, hinzu kommen etwa je 10 Prozent Müller-Thurgau, Weißburgunder und Spätburgunder. Die Weine werden teils im Fuder, teils im Edelstahl ausgebaut, sie werden teilweise spontanvergoren, der Großteil der Weine wird trocken ausgebaut. Sohn Stefan ist inzwischen mit im Betrieb aktiv, der von ihm vinifizierte Wein nennt sich „S-Sential“. Ferienwohnungen gehören zum Betrieb, Naturerlebniswanderungen werden angeboten.

Aktuelle Kollektion

Der aus Cabernet Blanc vinifizierte PetNat ist nicht allzu offensiv in der Nase, im Mund schön saftig und süffig mit eher verhaltener Säure. Klar und würzig wirkt der Schaumwein. Sehr gelungen ist der Weißburgunder, straff und leicht salzig wirkt der Heartbreak genannte Riesling, ein kompromissloser Einstiegswein. Die trockene Spätlese aus dem Rosenberg ist verhalten, zeigte eine feine florale und an Birne erinnernde Aromatik, ist im Mund fein, recht fest, würzig, straff, aber fast schon ziseliert. Noch verschlossen wirkt die Spätlese von alten Reben, zurückhaltend in der Nase mit würzigem Charakter im Mund und beachtlicher Länge. Nach Zitrus und Kräutern duftet der S-Sential genannte Wein, im Mund ist er straff und frisch, die Süße ist kaum zu bemerken. Schön offen ist die Zwei-Sterne-Spätlese mit Anklängen an Birne, Kräuter und Hefe, im Mund ist sie würzig und straff, zupackend mit verhaltener Süße.