Laura Burkhardt und Sebastian Schür haben 2012 ihr eigenes Sekthaus gegründet, das Sekthaus BurkhardtSchür, ihren ersten Sekt aber haben sie erst 2018 auf den Markt gebracht. Sebastian Schür ist seit 2006 als Außenbetriebsleiter beim Weingut Fürst in Bürgstadt tätig. Sie besitzen selbst keine eigenen Weinberge. Die Trauben für die Sekte kauft Sebastian Schür von befreundeten Winzern, ehemaligen Azubis und von seinem Bruder Marcus hinzu. Laura Burkhardt und Sebastian Schür, beide Geisenheim-Absolventen, konzentrieren sich ganz auf die drei Rebsorten Pinot Noir, Pinot Meunier und Chardonnay – auf die drei klassischen Rebsorten der Champagne. Der Pinot Noir kommt aus Bürgstadt, der Pinot Meunier aus dem Württembergischen Teil des Taubertals, der Chardonnay und eine weitere Partie Pinot Noir stammen vom Kaiserstuhl, aus Sebastian Schürs Heimat; inzwischen beziehen sie auch Trauben aus dem badischen Teil des Taubertals wie beispielsweise aus dem Reicholzheimer First. 2018 kamen ein reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2012 und eine Cuvée aus Pinot Noir und Pinot Meunier aus dem Jahrgang 2013 auf den Markt, beide als Blanc de Noirs. Ein reinsortiger Pinot Meunier und ein Rosé folgten im Jahr darauf, ein reinsortiger Chardonnay wurde als nächste Ergänzung des Sortiments im Jahr 2021 lanciert, mit Trauben des Jahrgangs 2015. Die Grundweine werden beim Weingut Fürst gekeltert. Danach werden die Weine komplett im eigenen Buntsandsteinkeller in Bürgstadt ausgebaut, sie werden mit den traubeneigenen Hefen vergoren, bleiben elf Monate auf der Vollhefe, Pinot Noir und Pinot Meunier wurden anfangs im Doppelstückfass, inzwischen werden aber ausschließlich Barriques verwendet, wobei maximal 10 Prozent der Fässer neu sind; Tirage ist im August, das Dégorgement – ohne Zugabe von Schwefel – erfolgte in den ersten Jahren beim Sekthaus Griesel in Bensheim an der Hessischen Bergstraße, inzwischen aber bei der Sektkellerei Höfer in Würzburg; die Brut-Sekte werden mit etwa 2 Gramm dosiert. Es war erstaunlich zu sehen, in welch kurzer Zeit – und mit nur wenigen Jahrgängen – Laura Burkhardt und Sebastian Schür es geschafft haben in die deutsche Sekt-Elite vorzustoßen mit herrlich kraftvollen, sehr eigenständigen Sekten, bei denen man sich, will man den Vergleiche mit der Champagne bemühen, mehr an Winzerchampagner erinnert fühlt, denn an die Produkte der Großen Häuser. Und es wird spannend sein die weitere Entwicklung zu verfolgen, wie sich die neuen Jahrgänge und Cuvées in den kommenden Jahren präsentieren werden.
Kontakt. ..
Raiffeisenring 1
63927 Bürgstadt
Öffnungszeiten
Besitzer
Kellermeister
| Anbaugebiet | Franken |
| Rebfläche | Traubenzukauf |
| Produktion | keine Angabe |
Laura Burkhardt und Sebastian Schür haben 2012 ihr eigenes Sekthaus gegründet, das Sekthaus BurkhardtSchür, ihren ersten Sekt aber haben sie erst 2018 auf den Markt gebracht. Sebastian Schür ist seit 2006 als Außenbetriebsleiter beim Weingut Fürst in Bürgstadt tätig. Sie besitzen selbst keine eigenen Weinberge. Die Trauben für die Sekte kauft Sebastian Schür von befreundeten Winzern, ehemaligen Azubis und von seinem Bruder Marcus hinzu. Laura Burkhardt und Sebastian Schür, beide Geisenheim-Absolventen, konzentrieren sich ganz auf die drei Rebsorten Pinot Noir, Pinot Meunier und Chardonnay – auf die drei klassischen Rebsorten der Champagne. Der Pinot Noir kommt aus Bürgstadt, der Pinot Meunier aus dem Württembergischen Teil des Taubertals, der Chardonnay und eine weitere Partie Pinot Noir stammen vom Kaiserstuhl, aus Sebastian Schürs Heimat; inzwischen beziehen sie auch Trauben aus dem badischen Teil des Taubertals wie beispielsweise aus dem Reicholzheimer First. 2018 kamen ein reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2012 und eine Cuvée aus Pinot Noir und Pinot Meunier aus dem Jahrgang 2013 auf den Markt, beide als Blanc de Noirs. Ein reinsortiger Pinot Meunier und ein Rosé folgten im Jahr darauf, ein reinsortiger Chardonnay wurde als nächste Ergänzung des Sortiments im Jahr 2021 lanciert, mit Trauben des Jahrgangs 2015. Die Grundweine werden beim Weingut Fürst gekeltert. Danach werden die Weine komplett im eigenen Buntsandsteinkeller in Bürgstadt ausgebaut, sie werden mit den traubeneigenen Hefen vergoren, bleiben elf Monate auf der Vollhefe, Pinot Noir und Pinot Meunier wurden anfangs im Doppelstückfass, inzwischen werden aber ausschließlich Barriques verwendet, wobei maximal 10 Prozent der Fässer neu sind; Tirage ist im August, das Dégorgement – ohne Zugabe von Schwefel – erfolgte in den ersten Jahren beim Sekthaus Griesel in Bensheim an der Hessischen Bergstraße, inzwischen aber bei der Sektkellerei Höfer in Würzburg; die Brut-Sekte werden mit etwa 2 Gramm dosiert. Es war erstaunlich zu sehen, in welch kurzer Zeit – und mit nur wenigen Jahrgängen – Laura Burkhardt und Sebastian Schür es geschafft haben in die deutsche Sekt-Elite vorzustoßen mit herrlich kraftvollen, sehr eigenständigen Sekten, bei denen man sich, will man den Vergleiche mit der Champagne bemühen, mehr an Winzerchampagner erinnert fühlt, denn an die Produkte der Großen Häuser. Und es wird spannend sein die weitere Entwicklung zu verfolgen, wie sich die neuen Jahrgänge und Cuvées in den kommenden Jahren präsentieren werden.
Die Beschreibung der aktuellen Kollektion und die Bewertungen der Weine sind im Buch „Eichelmann 2026. Deutschlands Weine“ sowie in der App „Eichelmann 2026“ vorhanden.
06221-4516-52
info@mondo-heidelberg.de
Bachstraße 27
69121 Heidelberg
© 2026 DEUTSCHLANDS WEINE & WINZER
06221-4516-52
info@mondo-heidelberg.de
Bachstraße 27
69121 Heidelberg
© 2026 DEUTSCHLANDS WEINE & WINZER