Weingut Kloster Ebernach

Das Gastspiel des ambitionierten australischen Winzers Martin Cooper im Kloster Ebernach war kürzer als erhofft. Nun ist ein Neuanfang gemacht. Anfang 2019 haben Heinz-Rudolf Zenzen und sein Bruder Dr. Peter-Josef Zenzen das Weingut von den Franziskaner-Brüdern vom Heiligen Kreuz gepachtet. Sie bewirtschaften acht Hektar Reben in Cochem, Pommern und Valwig – besonders hervorzuheben sind die beiden steilen Monopollagen Bischofsstuhl und Sonnenberg. Neben Riesling, der 90 Prozent der Fläche ausmacht, sind Weiß- und Spätburgunder im Ertrag. Christian Kruft unterstützt die Pächter als Betriebsleiter sowie Kellermeister, Johannes Fuchs ist für den Außenbereich zuständig. Der Ausbau erfolgt im Edelstahl, kleine Partien lagern im Fass.

Kontakt. 

Sehler Anlagen 36
56812  Cochem-Sehl

Öffnungszeiten

siehe Homepage

Besitzer

Dr. Peter-Josef Zenzen & Heinz-Rudolf Zenzen

Betriebsleiter

Christian Kruft

Kellermeister

Christian Kruft

Außenbetrieb

Johannes Fuchs
Mosel
8 Hektar
50.000 Flaschen

Aktuelle Weine

Cuvée Mosel

2022

8,5 %

82

Riesling & Pinot Noir Rotling "Pink"

2022

9,5 %

84

Riesling Kabinett "feinherb" Cochemer Sonnenberg

2022

9 %

85

Riesling Spätlese trocken Valwiger Schwarzenberg

2022

11 %

84?

Weißburgunder Cochemer Klostergarten

2022

12 %

83

Lagen

Bischofsstuhl (Cochem)
Sonnenberg (Cochem)
Klostergarten (Cochem)
Sonnenuhr (Pommern)
Goldberg (Pommern)
Herrenberg (Valwig)
Schwarzenberg (Valwig)

Rebsorten

Riesling (90%)
Spätburgunder (6%)
Weißburgunder (4%)
© Weingut Kloster Ebernach GbR

Winzer

Das Gastspiel des ambitionierten australischen Winzers Martin Cooper im Kloster Ebernach war kürzer als erhofft. Nun ist ein Neuanfang gemacht. Anfang 2019 haben Heinz-Rudolf Zenzen und sein Bruder Dr. Peter-Josef Zenzen das Weingut von den Franziskaner-Brüdern vom Heiligen Kreuz gepachtet. Sie bewirtschaften acht Hektar Reben in Cochem, Pommern und Valwig – besonders hervorzuheben sind die beiden steilen Monopollagen Bischofsstuhl und Sonnenberg. Neben Riesling, der 90 Prozent der Fläche ausmacht, sind Weiß- und Spätburgunder im Ertrag. Christian Kruft unterstützt die Pächter als Betriebsleiter sowie Kellermeister, Johannes Fuchs ist für den Außenbereich zuständig. Der Ausbau erfolgt im Edelstahl, kleine Partien lagern im Fass.

Aktuelle Kollektion

Vergleichsweise zugänglich wirkten die Weine des Weingutes Ebernach schon im vergangenen Jahr. Auch die 2022er sind alles andere als verschlossen, sondern bereits recht offen. Im Falle des einzigen trockenen Weines, einer Spätlese aus dem Valwiger Schwarzenberg, ist allerdings noch völlig unklar, wie sich der Wein entwickeln wird. Er ist hefig mit Kernobstanklängen, wirkt im Mund dann recht schlank für eine trockene Spätlese, besitzt süffigen Nachhall. Diesen Wein würden wir gern im nächsten Jahr nochmals verkosten. Der Weißburgunder aus dem Cochemer Klostergarten wirkt saftig, zugänglich, die Süße ist deutlich zu spüren. Highlight im diesjährigen Sortiment ist der feinherbe Kabinettriesling, recht offen mit Kernobstnoten, im Mund ist er saftig, besitzt Schmelz, die leichte Süße wird von der Säure gut im Zaum gehalten. Eine Cuvée, die nur unter der Bezeichnung Mosel vermarktet wird, ist saftig, süß und unkompliziert. Selbiges trifft auch auf den Pink genannten Rotling zu, eine Assemblage aus Riesling und Spätburgunder, die durchaus Sinn ergibt: Die Rieslingsäure frischt die Textur des Pinot Noir deutlich auf. Generell hat das Weingut noch Potenzial, die Weine könnten vor allem in der Spitze noch etwas präziser ausfallen.