Weingut Gold

Über das Bottwartal (Weingut Bruker) und das Remstal (Weingut Bernhard Ellwanger) kam der aus dem Heilbronner Raum stammende Leon Gold in die Pfalz, wo er bei Sven Leiner in Ilbesheim mit ökologischem und biodynamischem Weinbau Bekanntschaft machte. Danach folgte die Ausbildung zum Weinbautechniker in Weinsberg, ab 2011 arbeitete er wieder in seiner Wahlheimat Remstal bei Jochen Beurer. Nebenher hat er sein eigenes Weingut gegründet, in Gundelsbach im ehemaligen Gasthaus „Im Krug zum grünen Kranze“ mit einem historischen Gewölbekeller aus dem Jahr 1816. 2014 bzw. 2013 (Riesling Halbstück) erzeugte er seine ersten Weine. 2018 wurde der neue Keller fertiggestellt. Seine Weinberge befinden sich hauptsächlich in Gundelsbach, aber auch in Schnait, Beutelsbach, Großheppach, Beinstein und Geradstetten. Die Reben wachsen auf verschiedenen Keuperschichten wie Gipskeuper, Schilfsandstein, Bunter Mergel und Kieselsandstein, in Beinstein an der Rems bestehen die Weinberge im oberen Teil aus Keuper, im unteren Teil gibt es einen Vorsprung vom Muschelkalk. Gundelsbach hat keine eigene eingetragene Lage, da der Weiler seit jeher zu Großheppach gehört, gehören auch die Gundelsbacher Weinberge, die bis zu 460 Meter hoch liegen, zu den Großheppacher Lagen Wanne (Rotwein) und Steingrüble (Weißwein). Die Gewanne Koih, aus der Leon Golds Spitzenriesling stammt, ist der letzte Weinberg vor dem Wald, im oberen Teil dieser Lage findet man Kieselsandstein, im unteren eine Abbruchkante zum Schilfsandstein. Riesling nimmt inzwischen knapp die Hälfte der Rebfläche ein, es folgen Cabernet Sauvignon, Trollinger, Kerner und Müller-Thurgau, dazu gibt es Spätburgunder, inzwischen auch Chardonnay und Zweigelt. Die Reben wurden von jeher biologisch bewirtschaftet, 2018 wurde die Zertifizierung abgeschlossen, inzwischen erfolgt die Bewirtschaftung biodynamisch, Leon Gold ist Mitglied bei Demeter. Alle Weine werden spontanvergoren, die Weine werden teils im Edelstahl, teils in Barriques und in Halbstückfässern ausgebaut. Das Sortiment ist gegliedert in Guts-, Orts- und Lagenweine. Die Gutsweine werden überwiegend im Edelstahl ausgebaut, die Ortsweine im Holz, die Lagen- und Reserveweine stammen von den ältesten Reben und werden ebenfalls im Holz ausgebaut, teils in Barriques und Tonneaux, teils in Stück- und Halbstückfässern. Derzeit gibt es im Lagensegment den Halbstück-Riesling aus der Lage Koih (bis 2015 kam er aus dem Beutelsbacher Altenberg), den Chardonnay Großheppacher Steingrüble und den Spätburgunder Großheppacher Wanne.

Kontakt. 

Buocher Weg 9
71384  Weinstadt

Öffnungszeiten

Weinverkauf Mi. 17-19 Uhr, Sa. 10-13 Uhr und nach Vereinbarung

Besonderheiten

Gutsausschank Mi./Sa./So.

Besitzer

Leon Gold
Württemberg
15 Hektar
keine Angabe

Aktuelle Weine

"Cuvée M" Rotwein

2018

13,5 %

"Ida Marie" Blanc de Noir Sekt brut

2019

12 %

Chardonnay trocken Großheppach Steingrüble

2021

13 %

Riesling "Cabi"

2022

8,5 %

Riesling trocken "Halbstück" Gundelsbach "Koih"

2020

12 %

Riesling trocken "Halbstück" Gundelsbach "Koih"

2021

12 %

Riesling trocken Gundelsbach

2021

12 %

Riesling trocken

2022

11,5 %

Spätburgunder trocken Großheppacher Wanne

2020

Trollinger trocken "Alte Reben"

2022

12 %

Lagen

Altenberg (Beutelsbach)
Koih (Gundelsbach)
Rauen (Gundelsbach)
Steingrüble (Großheppach)
Wanne (Großheppach)

Rebsorten

Riesling (45%)
Cabernet Sauvignon (15%)
Trollinger (10%)
Kerner (10%)
Müller-Thurgau (5%)
Spätburgunder
Chardonnay
Leon Gold
© Weingut Gold

Winzer

Über das Bottwartal (Weingut Bruker) und das Remstal (Weingut Bernhard Ellwanger) kam der aus dem Heilbronner Raum stammende Leon Gold in die Pfalz, wo er bei Sven Leiner in Ilbesheim mit ökologischem und biodynamischem Weinbau Bekanntschaft machte. Danach folgte die Ausbildung zum Weinbautechniker in Weinsberg, ab 2011 arbeitete er wieder in seiner Wahlheimat Remstal bei Jochen Beurer. Nebenher hat er sein eigenes Weingut gegründet, in Gundelsbach im ehemaligen Gasthaus „Im Krug zum grünen Kranze“ mit einem historischen Gewölbekeller aus dem Jahr 1816. 2014 bzw. 2013 (Riesling Halbstück) erzeugte er seine ersten Weine. 2018 wurde der neue Keller fertiggestellt. Seine Weinberge befinden sich hauptsächlich in Gundelsbach, aber auch in Schnait, Beutelsbach, Großheppach, Beinstein und Geradstetten. Die Reben wachsen auf verschiedenen Keuperschichten wie Gipskeuper, Schilfsandstein, Bunter Mergel und Kieselsandstein, in Beinstein an der Rems bestehen die Weinberge im oberen Teil aus Keuper, im unteren Teil gibt es einen Vorsprung vom Muschelkalk. Gundelsbach hat keine eigene eingetragene Lage, da der Weiler seit jeher zu Großheppach gehört, gehören auch die Gundelsbacher Weinberge, die bis zu 460 Meter hoch liegen, zu den Großheppacher Lagen Wanne (Rotwein) und Steingrüble (Weißwein). Die Gewanne Koih, aus der Leon Golds Spitzenriesling stammt, ist der letzte Weinberg vor dem Wald, im oberen Teil dieser Lage findet man Kieselsandstein, im unteren eine Abbruchkante zum Schilfsandstein. Riesling nimmt inzwischen knapp die Hälfte der Rebfläche ein, es folgen Cabernet Sauvignon, Trollinger, Kerner und Müller-Thurgau, dazu gibt es Spätburgunder, inzwischen auch Chardonnay und Zweigelt. Die Reben wurden von jeher biologisch bewirtschaftet, 2018 wurde die Zertifizierung abgeschlossen, inzwischen erfolgt die Bewirtschaftung biodynamisch, Leon Gold ist Mitglied bei Demeter. Alle Weine werden spontanvergoren, die Weine werden teils im Edelstahl, teils in Barriques und in Halbstückfässern ausgebaut. Das Sortiment ist gegliedert in Guts-, Orts- und Lagenweine. Die Gutsweine werden überwiegend im Edelstahl ausgebaut, die Ortsweine im Holz, die Lagen- und Reserveweine stammen von den ältesten Reben und werden ebenfalls im Holz ausgebaut, teils in Barriques und Tonneaux, teils in Stück- und Halbstückfässern. Derzeit gibt es im Lagensegment den Halbstück-Riesling aus der Lage Koih (bis 2015 kam er aus dem Beutelsbacher Altenberg), den Chardonnay Großheppacher Steingrüble und den Spätburgunder Großheppacher Wanne.

Aktuelle Kollektion

Die Kollektionen von Leon Gold sind stetig spannender geworden in den letzten Jahren. Anfangs beeindruckte er vor allem mit seinem Riesling Halbstück, inzwischen hat er viel mehr zu bieten, großartigen Chardonnay und tolle Rotweine, und natürlich auch den immer zuverlässigen Blanc de Noir-Sekt Ida Marie aus Schwarzriesling und Spätburgunder, der rauchige Noten im Bouquet zeigt, wunderschön harmonisch, klar und elegant ist, gute Struktur und Frische besitzt. Die Rieslinge sind immer spannend, und das fängt schon beim Gutswein an, der im Jahrgang 2022 fruchtbetont und würzig im Bouquet ist, enorm viel Druck und Grip im Mund besitzt. Der 2021er Gundelsbacher Riesling erinnert sehr an seinen großen Bruder, den Halbstück-Riesling aus der Lage Koih, zeigt gute Konzentration, viel reife Frucht, rauchige Noten, ist kraftvoll, komplex, druckvoll, zupackend. Der 2021er Koih ist konzentriert, herrlich eindringlich, rauchig, würzig, besitzt Fülle und Kraft, viel reife Frucht und Substanz, er hat nochmals zugelegt, ist ein klein wenig druckvoller als der 2020er, der offen und intensiv im Bouquet ist, füllig und saftig im Mund, wie sein Jahrgangsnachfolger viel reife Frucht und Substanz besitzt. Auch der würzige, spontigeprägte Riesling Cabi überzeugt, ist frisch und zupackend, besitzt feine Süße, Frucht und Grip. Die 2022er Cuvée aus Weißburgunder und Chardonnay zeigt feinen Duft und reife Frucht, ist füllig, kraftvoll, besitzt viel Frucht und Substanz. Super spannend ist der im 500 Liter-Tonneau ausgebaute Steingrüble-Chardonnay, zeigt viel Würze und Intensität, ist füllig, kraftvoll, besitzt viel Frische, Komplexität und Grip. Der Trollinger von alten Reben ist fruchtbetont, intensiv, wunderschön reintönig und zupackend. Die gewürzduftige, konzentrierte, fruchtbetonte Cuvée M, wirkt nun strukturierter als vor einem Jahr, auch wenn sie immer noch von viel reifer Frucht und Substanz geprägt ist, sie besteht aus Cabernet Sauvignon, Merlot und Zweigelt, wurde 24 Monate im neuen Holz ausgebaut. Rauchige Noten, viel Intensität und eindringlich Herzkirschen zeigt der Pinot aus der Wanne im Bouquet, ist füllig und dominant, bei enorm reifer Frucht – ein eigenwilliger, aber spannender Wein.