Weingut Frank J. Haller

Frank Haller stammt nicht aus einer Winzerfamilie: Er absolvierte zunächst eine Lehre zum Hotelfachmann, schloss dann eine Winzerlehre bei Hans Haidle an, nach seiner Ausbildung zum Weinbautechniker arbeitete er sechs Jahre als Kellermeister bei Haidle in Stetten. Mit dem Jahrgang 2007 brachte Frank Haller seine ersten eigenen Weine auf die Flasche. Seine Weinberge liegen im Cannstatter Zuckerle und im Stuttgarter Kriegsberg, inzwischen ist er auch am Nordrand der Schwäbischen Alb in der Beurener Schlosssteige vertreten; seit 2021 bewirtschaftet er in Beuren und Neuffen 2 Hektar, die Weinberge liegen in 500 Meter Höhe, die Reben wachsen auf mittlerem Jura. Bei den roten Sorten, die knapp die Hälfte der Fläche einnehmen, liegt der Schwerpunkt auf Lemberger, dazu gibt es Zweigelt, Cabernet Franc und Trollinger. Bei den weißen Sorten ist inzwischen Chardonnay die Nummer Eins, hinzu kommen Riesling, Weißburgunder, Silvaner und Muskateller.

Kontakt. 

Masurenstraße 60
70374  Stuttgart

Öffnungszeiten

Erster Sa. Im Monat 10-14 Uhr oder nach Vereinbarung

Besitzer

Frank Haller

Betriebsleiter

Frank Haller
Württemberg
3 Hektar
15.000 Flaschen

Aktuelle Weine

Chardonnay

2022

12,5 %

87

Lemberger trocken

2020

13 %

87

Riesling trocken

2021

12 %

86

Silvaner trocken Beuren

2022

12,5 %

86

Spätburgunder Rosé Sekt brut

2021

12,5 %

85

Weißburgunder trocken Neuffen

2022

12,5 %

87

„0711 Rot" trocken

2021

12,5 %

85

„0711 Weiß" trocken

2022

12 %

84

Lagen

Zuckerle (Cannstatt)
Kriegsberg (Stuttgart)
Schlosssteige (Beuren)
Schlosssteige (Neuffen)

Rebsorten

Lemberger (20%)
Chardonnay (20%)
Riesling (10%)
Zweigelt (10%)
Silvaner (10%)
Cabernet Franc (10%)
Weißburgunder (10%)
Muskateller (5%)
Trollinger (5%)
© Weingut Frank J. Haller

Winzer

Frank Haller stammt nicht aus einer Winzerfamilie: Er absolvierte zunächst eine Lehre zum Hotelfachmann, schloss dann eine Winzerlehre bei Hans Haidle an, nach seiner Ausbildung zum Weinbautechniker arbeitete er sechs Jahre als Kellermeister bei Haidle in Stetten. Mit dem Jahrgang 2007 brachte Frank Haller seine ersten eigenen Weine auf die Flasche. Seine Weinberge liegen im Cannstatter Zuckerle und im Stuttgarter Kriegsberg, inzwischen ist er auch am Nordrand der Schwäbischen Alb in der Beurener Schlosssteige vertreten; seit 2021 bewirtschaftet er in Beuren und Neuffen 2 Hektar, die Weinberge liegen in 500 Meter Höhe, die Reben wachsen auf mittlerem Jura. Bei den roten Sorten, die knapp die Hälfte der Fläche einnehmen, liegt der Schwerpunkt auf Lemberger, dazu gibt es Zweigelt, Cabernet Franc und Trollinger. Bei den weißen Sorten ist inzwischen Chardonnay die Nummer Eins, hinzu kommen Riesling, Weißburgunder, Silvaner und Muskateller.

Aktuelle Kollektion

Im vergangenen Jahr hatten uns mit Cabernet Franc und Zweigelt zwei Rotweine besonders gut gefallen. Von beiden hat Frank Haller keinen neuen Jahrgang vorgestellt, aber auch die beiden dieses Jahr präsentierten Rotweine gefallen uns sehr gut. Die rote Cuvée 0711 ist frisch und fruchtbetont, klar und lebhaft, besitzt gute Struktur und Grip. Der Lemberger, Jahrgang 2020, ist wunderschön reintönig, zeigt rote Früchte, besitzt im Mund viel Frische und Frucht. Die weiße Cuvée 0711 ist frisch, klar, zupackend, der Riesling, Jahrgang 2021, besitzt feine Würze, Struktur und Grip. Der Silvaner aus Beuren besitzt Fülle und Saft, reife Frucht und Substanz, ist würzig und eindringlich im Bouquet. Aus Neuffen kommt der Weißburgunder, der ebenfalls feine Würze und klare Frucht im Bouquet zeigt, frisch, klar und zupackend im Mund ist bei feiner Frucht. Viel Frische und Frucht zeigt auch der Chardonnay im Bouquet, weiße Früchte, er ist frisch, reintönig und zupackend im Mund, besitzt Struktur und Grip. Der noch sehr jugendliche, rotfruchtige Spätburgunder Rosé-Sekt, der enorm lebhaft und frisch ist, rundet die sehr gleichmäßige Kollektion ab.