Weingut - Vinothek Henrichs + Friderichs

Bernadette Friderichs und Thomas Henrichs übernahmen 1998 als Quereinsteiger den elterlichen Betrieb in Ediger. Sie ist Sprachheiltherapeutin, er Landschaftsarchitekt. Die „Mons Ignis“ und „vom roten Schiefer“ genannten Rieslinge kommen aus dem Ediger Feuerberg, einer steilen, felsigen Süd-Südwest-Lage mit eisenhaltigem roten Schiefer. Des Weiteren besitzen sie Weinberge im Bremmer Calmont, in den Ediger Lagen Osterlämmchen und Elzhofberg, sowie im Nehrener Römerberg. Neben Riesling, der knapp drei Viertel der Fläche einnimmt, bauen sie Gewürztraminer und Weißburgunder an. Konzentrierten sie sich lange auf Weißwein, haben sie jetzt auch Spätburgunder und Cabernet Sauvignon im Anbau. 2003 eröffneten Friderichs und Henrichs eine Vinothek im Nachbarort Nehren. Sie haben sich auf trockene und halbtrockene Weine spezialisiert, verzichten schon lange auf Prädikatsbezeichnungen.

Kontakt. 

Weingut: Paulusstraße 29, 56814 Ediger, Tel. 02673-4187 (Vinothek), 02675-716; Vinothek: Moselstraße 10, 56820 Nehren
56820  Ediger-Eller

Öffnungszeiten

Fr. + Sa. 13:30-17 Uhr (Vinothek), „im Weingut einfach mal klingeln“

Besonderheiten

Vinothek im Nachbarort Nehren, geöffnet Sa. Nachmittags oder auf Anfrage

Besitzer

Bernadette Friderichs

Betriebsleiter

Thomas Henrichs
Mosel
1 Hektar
8.000 Flaschen

Aktuelle Weine

Gewürztraminer trocken

2022

13,5 %

Riesling + Weißburgunder "Constanze + Pauline"

2022

8,5 %

Riesling + Weißburgunder trocken "unverzichtbar"

2022

11 %

Riesling trocken "Devonschiefer"

2022

12,5 %

Riesling trocken "Mons Ignis"

2022

13 %

Weißburgunder trocken "Pinot"

2022

13 %

Lagen

Feuerberg (Ediger)
Elzhofberg (Ediger)

Rebsorten

Riesling (73%)
Weißburgunder (15%)
Gewürztraminer (12%)
Thomas Henrichs
© Weingut – Vinothek Henrichs + Friderichs

Winzer

Bernadette Friderichs und Thomas Henrichs übernahmen 1998 als Quereinsteiger den elterlichen Betrieb in Ediger. Sie ist Sprachheiltherapeutin, er Landschaftsarchitekt. Die „Mons Ignis“ und „vom roten Schiefer“ genannten Rieslinge kommen aus dem Ediger Feuerberg, einer steilen, felsigen Süd-Südwest-Lage mit eisenhaltigem roten Schiefer. Des Weiteren besitzen sie Weinberge im Bremmer Calmont, in den Ediger Lagen Osterlämmchen und Elzhofberg, sowie im Nehrener Römerberg. Neben Riesling, der knapp drei Viertel der Fläche einnimmt, bauen sie Gewürztraminer und Weißburgunder an. Konzentrierten sie sich lange auf Weißwein, haben sie jetzt auch Spätburgunder und Cabernet Sauvignon im Anbau. 2003 eröffneten Friderichs und Henrichs eine Vinothek im Nachbarort Nehren. Sie haben sich auf trockene und halbtrockene Weine spezialisiert, verzichten schon lange auf Prädikatsbezeichnungen.

Aktuelle Kollektion

Immerhin sechs Weine stellte der Betrieb dieses Mal vor – was ja in Anbetracht der geringen Größe des Weingutes nicht zu unterschätzen ist. Mehr noch: Alle Weine waren sehr gut definiert, alle bis auf einen wirken puristisch trocken, ohne dass der Alkohol sich zu sehr in den Vordergrund gedrängt hätte. Kompliment: Man muss sich schließlich erst mal die Kundschaft erarbeiten, welche diesen Stil zu würdigen weiß. Schon die Assemblage aus Riesling und Weißburgunder ist sehr animierend, duftig; mehr Substanz besitzt der Devonschiefer-Riesling, ungeheuer saftig und animierend. Sehr überzeugend fällt auch der Gewürztraminer aus, fein, klar, nach Teerosen duftend, aber nicht aufdringlich, im Mund dann straff und trotz einer gewissen Fülle gut balanciert. Offen mit klarer Steinobstfrucht ausgestattet ist der Pinot-Weißburgunder, im Mund wirkt er kraftvoll. Noch ganz am Anfang seiner Entwicklung dürfte der Mons Ignis stehen, ein nach Kräutern duftender Riesling, klar, fest und würzig, mit einer wunderschönen Präzision, von der sich der eine oder andere Moselwinzer, der auf sein Großes Gewächs stolz ist, eine Scheibe abschneiden könnte. Wunderschön saftig ist die süße Assemblage aus Weißburgunder und Riesling; schade, dass diese Rebsortenkombination so selten vorkommt an der Mosel.