Weingut Hermann

Gitta und Klaus Hermann gründeten 1995 ihr eigenes Weingut in Alt-Vogtsburg am Kaiserstuhl. Sohn Falk, Geisenheim-Absolvent, kümmerte sich von jeher um den Weinausbau, inzwischen hat er den Betrieb übernommen, führt ihn zusammen mit Ehefrau Karin, die ebenfalls Önologin ist. Die Weinberge verteilen sich auf verschiedene Lagen des Kaiserstuhls und liegen in der Oberbergener Bassgeige, den Oberrotweiler Lagen Henkenberg, Eichberg und Käsleberg, im Schelinger Kirchberg und im Gottenheimer Kirchberg am Tuniberg. Im Anbau dominieren die Burgundersorten, die zwei Drittel der Rebfläche einnehmen, vor allem Spätburgunder, aber auch Grauburgunder und Weißburgunder. Hinzu kommen Chardonnay, Sauvignon Blanc, Cabernet Sau­vignon und Syrah. Einige der Burgunderanlagen sind über 40 Jahre alt, ab Mitte der neunziger Jahre wurden Burgunderklone gepflanzt. Die Weine werden ausschließlich trocken und durchgegoren ausgebaut. Vor allem die Burgunder reifen recht lange auf der Feinhefe, die Rotweine werden grundsätzlich im Holz­fass ausgebaut. Die Weine der Serie „Cantus Avis“ („Gesang des Vogels“, benannt nach dem Vogelsangpass) kommen für achtzehn Monate komplett in neue Barriques aus französischer Eiche und werden unfiltriert abgefüllt. Sie sind auf Haltbarkeit vinifiziert und reifen hervorragend, wovon wir uns schon des Öfteren überzeugen konnten.

Kontakt. 

Alt-Vogtsburg 19
79235  Vogtsburg

Öffnungszeiten

Mo.-Fr. 9-19 Uhr, Sa. 9-17 Uhr

Besonderheiten

Probierstube

Besitzer

Falk Hermann
Baden
3,5 Hektar
15.000 Flaschen

Aktuelle Weine

Chardonnay*** trocken

2021

13 %

Pinot Noir trocken "Cantus Avis"

2020

13,5 %

Pinot Noir trocken „Reserve Cantus Avis“

2020

13,5 %

Pinot Noir trocken „Reserve Cantus Avis“

2018

13,5 %

Pinot Noir***

2020

13,5 %

Sauvignon Blanc trocken "Oratio"

2021

12,5 %

Lagen

Kirchberg (Schelingen)
Bassgeige (Oberbergen)

Winzer

Gitta und Klaus Hermann gründeten 1995 ihr eigenes Weingut in Alt-Vogtsburg am Kaiserstuhl. Sohn Falk, Geisenheim-Absolvent, kümmerte sich von jeher um den Weinausbau, inzwischen hat er den Betrieb übernommen, führt ihn zusammen mit Ehefrau Karin, die ebenfalls Önologin ist. Die Weinberge verteilen sich auf verschiedene Lagen des Kaiserstuhls und liegen in der Oberbergener Bassgeige, den Oberrotweiler Lagen Henkenberg, Eichberg und Käsleberg, im Schelinger Kirchberg und im Gottenheimer Kirchberg am Tuniberg. Im Anbau dominieren die Burgundersorten, die zwei Drittel der Rebfläche einnehmen, vor allem Spätburgunder, aber auch Grauburgunder und Weißburgunder. Hinzu kommen Chardonnay, Sauvignon Blanc, Cabernet Sau­vignon und Syrah. Einige der Burgunderanlagen sind über 40 Jahre alt, ab Mitte der neunziger Jahre wurden Burgunderklone gepflanzt. Die Weine werden ausschließlich trocken und durchgegoren ausgebaut. Vor allem die Burgunder reifen recht lange auf der Feinhefe, die Rotweine werden grundsätzlich im Holz­fass ausgebaut. Die Weine der Serie „Cantus Avis“ („Gesang des Vogels“, benannt nach dem Vogelsangpass) kommen für achtzehn Monate komplett in neue Barriques aus französischer Eiche und werden unfiltriert abgefüllt. Sie sind auf Haltbarkeit vinifiziert und reifen hervorragend, wovon wir uns schon des Öfteren überzeugen konnten.

Aktuelle Kollektion

Die große Überraschung in diesem Jahr ist der Chardonnay: Erstmals haben wir einen Weißwein von Falk Hermann höher bewertet als die besten Spätburgunder, er ist faszinierend reintönig, leicht rauchig, vereint Frucht und Kraft, Frische und Komplexität, besitzt gute Struktur und Substanz. Der Sauvignon Blanc ist fruchtbetont, intensiv, etwas floral, im Mund überraschend karg, frisch, klar, zupackend, besitzt Struktur und Grip. Der 3 Sterne-Pinot Noir zeigt viel Würze und Duft, ist sehr offen, lebhaft, zupackend, der Cantus Avis-Pinot Noir zeigt rote Früchte im Bouquet, ist ebenfalls offen, frisch, geradlinig, und auch die Reserve-Version reiht sich stilistisch ein, zeigt etwas oxidative Noten im sehr offenen Bouquet, ist klar und zupackend, besitzt mehr Druck und Grip. Deutlich anders ist der 2018er, zeigt florale Noten, ist reintönig, strukturiert und angesichts des heißen Jahrgangs erstaunlich frisch.