Staatlicher Hofkeller Würzburg

Die Geschichte des Hofkellers lässt sich bis ins Jahr 1128 zurückverfolgen, ist das älteste urkundlich belegte Weingut Deutschlands. 1814 fiel der zuvor Fürstbischöfliche Hofkeller als Königlich Bayerischer Hofkeller an das Königreich Bayern, ist seit 1918 als Staatlicher Hofkeller Würzburg Eigentum des Freistaates Bayern. Der Hofkeller verfügt über umfangreichen Besitz nicht nur in Würzburg und Randersacker, sondern in ganz Franken. Die Geschäftsführung hat 2018 Thilo Heuft übernommen. Das Programm ist vierstufig gegliedert in Gutsweine, Ortsweine, Erste Lage-Weine und Große Gewächse.

Kontakt. 

Rosenbachpalais, Residenzplatz 3
97070  Würzburg

Öffnungszeiten

Mo.-Fr. 9-18 Uhr, Sa. 10-14 Uhr, April-Dez. Sa. 10-16 Uhr

Besitzer

Freistaat Bayern

Betriebsleiter

Thilo Heuft

Kellermeister

Stefan Schäfer, Klaus Kuhn, Friederike Voigtländer

Außenbetrieb

Milena Prechtl, Florian Förg, Arnulf Hanf, Horst Weiss
Franken
115 Hektar
750.000 Flaschen

Aktuelle Weine

Chardonnay trocken Würzburger Stein

2022

13 %

84

Riesling trocken "GG" Randersackerer Pfülben

2022

13 %

89

Riesling trocken "GG" Würzburger Stein-Berg

2022

12,5 %

89

Riesling trocken Würzburger Stein

2022

12,5 %

85

Riesling trocken Würzburger

2022

12 %

82

Silvaner trocken "GG" Würzburger Stein-Berg

2022

13,5 %

90

Silvaner trocken Randersackerer Marsberg

2022

12 %

85

Silvaner trocken Würzburger Stein

2022

12,5 %

86

Spätburgunder trocken "GG" Großheubacher Bischofsberg

2021

12,5 %

90

Spätburgunder trocken Würzburger Stein

2021

12,5 %

87

Lagen

Stein-Berg (Würzburg)
Stein (Würzburg)
Innere Leiste (Würzburg)
Pfülben (Randersacker)
Bischofsberg (Großheubach)
Teufelskeller (Randersacker)
Altenberg (Abtswind)
Julius-Echter-Berg (Iphofen)
Marsberg (Randersacker)
Lämmerberg (Randersacker)
Stollberg (Handthal)
Trautlestal (Hammelburg)
Abtsberg (Hörstein)
© Staatlicher Hofkeller Würzburg

Winzer

Die Geschichte des Hofkellers lässt sich bis ins Jahr 1128 zurückverfolgen, ist das älteste urkundlich belegte Weingut Deutschlands. 1814 fiel der zuvor Fürstbischöfliche Hofkeller als Königlich Bayerischer Hofkeller an das Königreich Bayern, ist seit 1918 als Staatlicher Hofkeller Würzburg Eigentum des Freistaates Bayern. Der Hofkeller verfügt über umfangreichen Besitz nicht nur in Würzburg und Randersacker, sondern in ganz Franken. Die Geschäftsführung hat 2018 Thilo Heuft übernommen. Das Programm ist vierstufig gegliedert in Gutsweine, Ortsweine, Erste Lage-Weine und Große Gewächse.

Aktuelle Kollektion

Die Großen Gewächse gewinnen zunehmend an Statur. Der Spätburgunder aus dem Bischofsberg schließt mit dem Jahrgang 2021 nahtlos an seinen Vorgänger an, ist sehr offen, zeigt etwas Vanille, rote Früchte, besitzt Fülle, Kraft, gute Struktur und Frische. Ebenfalls aus 2021 stammt der Weißburgunder Stein-Berg, der gleichfalls sehr offen ist, füllig, saftig und harmonisch. Die drei weiteren Großen Gewächse stammen aus 2022. Die beiden Rieslinge sehen wir gleichauf, der Wein aus dem Stein-Berg zeigt etwas würzig-florale Noten, ist sehr eigenständig, besitzt viel Frische, gute Struktur und Grip, während der Pfülben dezente Zitrusnoten aufweist, frisch, klar und zupackend ist und ebenfalls recht würzig. Unser Favorit unter den 2022er aber ist der Stein-Berg-Silvaner, der viel reife Frucht und Frische im offenen Bouquet zeigt, Birnen, weiße Früchte, druckvoll im Mund ist, gute Struktur und Substanz besitzt. Auch im Erste Lage-Segment gefällt uns der Spätburgunder besonders gut, der aus dem Stein stammt, herrlich viel Frucht und Intensität im Bouquet zeigt, gute Struktur und Kraft besitzt. Und analog zu den Großen Gewächsen gilt auch bei den Erste Lage-Weinen unsere leichte Präferenz dem Silvaner, aus dem Stein, der reintönige Frucht, gute Struktur und Grip besitzt.