Weingut Immich-Anker

Daniel Immich führt das Weingut im Zentrum von Enkirch seit 2009. Selbstverständlich war diese Entscheidung nicht, denn er studierte erst Politik, BWL, Englisch und Germanistik, arbeitete in England, begann 2007 eine Winzerausbildung bei Clüsserath-Weiler und in den Bischöflichen Weingütern. Die Familie kann ihre Weinbaugeschichte bis ins Jahr 1425 zurückverfolgen, was nicht bedeutet, dass nicht auch neue Ideen umgesetzt werden. So hat Immich, der ausschließlich Riesling anbaut, alte Flächen rekultiviert und eine schonende Weinpresse angeschafft, er investierte auch in Edelstahltanks. 3,5 Hektar werden bewirtschaftet, in den Enkircher Lagen Zeppwingert, Monteneubel, Herrenberg oder Kanzel. Die Weine vergären teils spontan, auf die Zugabe von Enzymen verzichtet er. Dank seiner Erfahrungen hat Immich auch im Export Erfolge vorzuweisen; die USA sind ein wichtiger Markt geworden.

Kontakt. 

Am Steffensberg 19
56850  Enkirch

Öffnungszeiten

täglich 9-18 Uhr

Besonderheiten

Vinothek, Ferienwohnung & Gästezimmer

Besitzer

Daniel S. Immich

Kellermeister

Daniel S. Immich
Mosel
3,5 Hektar
23.000 Flaschen

Aktuelle Weine

Riesling "Alte Reben pS" Enkircher Steffensberg

2022

12,5 %

Riesling "feinherb" "Eschewingert"

2022

11 %

Riesling halbtrocken "Liebling vom Chef" Enkircher Herrenberg

2022

11,5 %

Riesling Sekt brut "1425" Enkircher Monteneubel

2020

12 %

Riesling Sekt brut nature "1425 Zero Dosage" Enkircher Monteneubel

2020

12,5 %

Riesling trocken "Alte Reben" Enkircher Bei der Kanzel

2022

12,5 %

Riesling trocken "Eisbruch Sur Lie unfiltriert"

2021

11,5 %

Riesling trocken "Eisbruch"

2022

12 %

Riesling trocken "I-A" Enkircher

2022

11 %

Lagen

Zeppwingert (Enkirch)
Monteneubel (Enkirch)
Herrenberg (Enkirch)
Ellergrub (Enkirch)
Steffensberg (Enkirch)
Eisbruch (Enkirch)
Eschewingert (Enkirch)
Kanzel (Enkirch)

Rebsorten

Riesling (100%)
Daniel S. Immich
© Weingut Immich-Anker

Winzer

Daniel Immich führt das Weingut im Zentrum von Enkirch seit 2009. Selbstverständlich war diese Entscheidung nicht, denn er studierte erst Politik, BWL, Englisch und Germanistik, arbeitete in England, begann 2007 eine Winzerausbildung bei Clüsserath-Weiler und in den Bischöflichen Weingütern. Die Familie kann ihre Weinbaugeschichte bis ins Jahr 1425 zurückverfolgen, was nicht bedeutet, dass nicht auch neue Ideen umgesetzt werden. So hat Immich, der ausschließlich Riesling anbaut, alte Flächen rekultiviert und eine schonende Weinpresse angeschafft, er investierte auch in Edelstahltanks. 3,5 Hektar werden bewirtschaftet, in den Enkircher Lagen Zeppwingert, Monteneubel, Herrenberg oder Kanzel. Die Weine vergären teils spontan, auf die Zugabe von Enzymen verzichtet er. Dank seiner Erfahrungen hat Immich auch im Export Erfolge vorzuweisen; die USA sind ein wichtiger Markt geworden.

Aktuelle Kollektion

Mit seinen Schaumweinen ist Daniel Immich mittlerweile an die Spitze der Region vorgestoßen. Der als brut bezeichnete Sekt aus dem Jahrgang 2020 ist wunderschön saftig, der als brut nature etikettierte Wein allerdings gefällt uns noch deutlich besser mit seinen Kräuter- und Fruchtnoten, der gut integrierte Hefewürze und der sehr präzisen Art. Unter den stillen Weinen ist natürlich der Eisbruch-Riesling hervorzuheben, ein Wein, der in zwei Varianten vorgestellt wurde. Einmal der 2022er, offen mit der typischen Note vieler Immich-Anker-Weine: Hefe, Kräuter, gelbe Früchte, auch eine gewisse Cremigkeit. Letztere fällt beim 2021er, der zwölf Monate auf der Hefe gereift und sur lie abgefüllt wurde, noch ein wenig deutlicher aus. Der Kanzel-Riesling wirkt kühl und frisch, saftig und würzig; er braucht noch Zeit. Ebenso wie der pS genannte Wein von alten Reben, der eine Spur von Süße erkennen lässt. Noch etwas deutlicher zu spüren ist die Süße beim feinherben, leicht zugänglichen Eschewingert-Wein sowie beim halbtrockenen Liebling vom Chef, der im ersten Moment etwas verhalten wirkt, sich aber nach einer Weile gut entfaltet.