Weingut Jakoby-Mathy

Seit der Mitte des 19. Jahrhunderts betreibt die Familie Weinbau an der Mosel. Heute führt Erich Jakoby zusammen mit seinem Sohn Peter den Betrieb. Sie sind beide auch für den Keller zuständig, während sich Stefan, der zweite Sohn, in erster Linie um den Verkauf kümmert. Angebaut werden vor allem Riesling, aber auch Spätburgunder, Müller-Thurgau und die pilzwiderstandsfähige Rebsorte namens Sauvignac, die auf nunmehr sechs Prozent der Fläche steht – eine Rarität an der Mosel. Die Weinberge liegen hauptsächlich in den Kinheimer Lagen Rosenberg (mit der alten Gewanne Eulenlay) und Hubertuslay. Insgesamt werden 4,5 Hektar bewirtschaftet. Die Weine werden zum großen Teil an Privatkunden verkauft, ein guter Teil geht in den Export.

Kontakt. 

Königstraße 4
54538  Kinheim

Öffnungszeiten

nach Vereinbarung

Besitzer

Peter Jakoby

Betriebsleiter

Peter Jakoby
Mosel
4,5 Hektar
40.000 Flaschen

Aktuelle Weine

Riesling Auslese Kinheimer Rosenberg

2003

8 %

89

Riesling Kabinett "feinherb" "Weitblick" Kinheimer Hubertuslay

2022

10 %

86

Riesling Kabinett Kinheimer Rosenberg

2022

8,5 %

87

Riesling Kabinett trocken "Aufstieg" Kinheimer Hubertuslay

2022

11 %

87

Riesling Spätlese Kinheimer Rosenberg

2022

8 %

88

Riesling Spätlese Kinheimer Rosenberg

2013

8 %

90

Riesling Spätlese trocken "Bergspitze" Kinheimer Hubertuslay

2021

11,5 %

88

Riesling trocken "Aufbruch" Kinheimer Hubertuslay

2022

12,5 %

85

Spätburgunder trocken

2020

13 %

86

Weißburgunder trocken

2022

12 %

86

Lagen

Rosenberg (Kinheim)
Eulenlay (Kinheim)
Hubertuslay (Kinheim)

Rebsorten

Riesling (80%)
Müller-Thurgau (8%)
Spätburgunder (6%)
Sauvignac (6%)
Familie Jakoby
© Weingut Jakoby-Mathy

Winzer

Seit der Mitte des 19. Jahrhunderts betreibt die Familie Weinbau an der Mosel. Heute führt Erich Jakoby zusammen mit seinem Sohn Peter den Betrieb. Sie sind beide auch für den Keller zuständig, während sich Stefan, der zweite Sohn, in erster Linie um den Verkauf kümmert. Angebaut werden vor allem Riesling, aber auch Spätburgunder, Müller-Thurgau und die pilzwiderstandsfähige Rebsorte namens Sauvignac, die auf nunmehr sechs Prozent der Fläche steht – eine Rarität an der Mosel. Die Weinberge liegen hauptsächlich in den Kinheimer Lagen Rosenberg (mit der alten Gewanne Eulenlay) und Hubertuslay. Insgesamt werden 4,5 Hektar bewirtschaftet. Die Weine werden zum großen Teil an Privatkunden verkauft, ein guter Teil geht in den Export.

Aktuelle Kollektion

Schön trocken und fest wirkt der Weißburgunder – er stellt mit seiner Art durchaus eine Ausnahme dar in einer Region, in der viele Betriebe gern auf Weine dieser Sorte setzen, die eine leichte, aber spürbare Süße aufweisen. Auch der trockene Kabinettriesling ist angenehm trocken, spritzig und präzise gehalten, wenngleich in der Nase noch etwas verhalten. Der 2021er Bergspitze-Riesling wirkt deutlich offener, er weist recht dunkel wirkende Hefenoten auf, ist im Mund salzig, trocken und würzig, besitzt einen eigenständigen Stil; er dürfte sich über die nächsten Jahre ausgezeichnet entwickeln. Rassig und präzise ist die Spätlese aus dem Jahrgang 2022. Die beiden reifen Rieslinge, die in diesem Jahr vorgestellt wurden, überzeugen ebenfalls. Eine Spätlese aus 2013 weist in der Nase neben Kernobst- auch deutliche Kräuternoten auf, der Wein ist im Mund verblüffend fest und würzig, auch nachhaltig, die Süße ist jetzt bestens integriert. Anders die Auslese aus dem Jahrgang 2003 und dem Kinheimer Rosenberg, die sich sehr offen zeigt, neben Steinobstanklängen auch eine merkliche Karamellnote aufweist. Im Mund ist der Wein allerdings überraschend frisch und saftig, gewiss nicht die nachhaltigste Auslese, die das Weingut jemals produziert hat, aber noch wunderschön zu trinken.