Weingut Kampf

Es geht weiter aufwärts in diesem Gut. Ein puristisch trockener Schaumwein aus 2020 zeigt, was die Saar in diesem Bereich zu leisten vermag. Die Basis überzeugt ebenfalls – wie der 2021er Gärtner-Riesling, duftig, fest und animierend, beweist. Auch sein 2022er Pendant im feinherben Bereich, die Gärtnerin mit offener Kräuter- und Kernobstaromatik sowie verhaltener Süße, überzeugt. Deutlich straffer als der Einstieg ist der Mittelbau: Der trockene Wiltinger wirkt noch verschlossen, ist fest und präzise, gefällt im Moment etwas besser als der Wawerner Riesling. Sehr fein, duftig und straff ist der Pinot Blanc, der sich ebenso noch entwickeln muss wie die trockenen Top-Rieslinge. Straff, sehr fest und noch ein wenig unzugänglich ist der Kupp-Riesling, der Wiltinger Le Grand ist fein, hell, enorm würzig, lässt einen Hauch von Süße erkennen. Am meisten Potenzial hat vielleicht der Fuchs-Riesling. Herausragend: der vibrierende Nussbaum-Kabinettwein.

Kontakt. 

Langgasse 75
55237  Flonheim

Öffnungszeiten

Mo.-Fr. 8-12 + 14-18 Uhr, Sa. 9-15 Uhr, Anmeldung empfohlen

Besitzer

Familie Kampf

Betriebsleiter

Hanspeter & Patrick Kampf

Kellermeister

Nadine Schoch & Patrick Kampf
Rheinhessen
13 Hektar
40.000 Flaschen

Aktuelle Weine

"ZweiKampf" Riesling trocken (1l)

2022

11,5 %

81

"ZweiKampf" Rotwein trocken

12,5 %

85

Grauburgunder trocken

2022

12 %

85

Riesling "feinherb"

2022

11,5 %

84

Riesling trocken Flonheim

2022

12 %

88

Riesling trocken

2022

12 %

84

Rosé trocken

2022

12 %

84

Sauvignon Blanc trocken

2022

12,5 %

85

Scheurebe trocken

2022

84

Spätburgunder trocken

2022

12,5 %

84

Lagen

La Roche (Uffhofen)
Geisterberg (Flonheim)

Rebsorten

Riesling + weiße Burgunder (50%)
Silvaner (10%)
Scheurebe (10%)
Spätburgunder (10%)

Winzer

Es geht weiter aufwärts in diesem Gut. Ein puristisch trockener Schaumwein aus 2020 zeigt, was die Saar in diesem Bereich zu leisten vermag. Die Basis überzeugt ebenfalls – wie der 2021er Gärtner-Riesling, duftig, fest und animierend, beweist. Auch sein 2022er Pendant im feinherben Bereich, die Gärtnerin mit offener Kräuter- und Kernobstaromatik sowie verhaltener Süße, überzeugt. Deutlich straffer als der Einstieg ist der Mittelbau: Der trockene Wiltinger wirkt noch verschlossen, ist fest und präzise, gefällt im Moment etwas besser als der Wawerner Riesling. Sehr fein, duftig und straff ist der Pinot Blanc, der sich ebenso noch entwickeln muss wie die trockenen Top-Rieslinge. Straff, sehr fest und noch ein wenig unzugänglich ist der Kupp-Riesling, der Wiltinger Le Grand ist fein, hell, enorm würzig, lässt einen Hauch von Süße erkennen. Am meisten Potenzial hat vielleicht der Fuchs-Riesling. Herausragend: der vibrierende Nussbaum-Kabinettwein.

Aktuelle Kollektion

Einen La Roche-Riesling konnten wir in diesem Jahr nicht verkosten, so dass sich erneut der Flonheimer Ortsriesling ganz klar an die Spitze der Kollektion setzt, er zeigt gute Konzentration im sehr offenen Bouquet, reife Frucht, etwas gelbe Früchte, dezent Zitrus im Hintergrund, ist füllig und saftig im Mund, besitzt viel reife Frucht, gute Struktur und Substanz. Der Zweikampf genannte Literriesling ist frisch und direkt, der Gutsriesling zeigt etwas Grünen Apfel, ist lebhaft und zupackend. Überhaupt zeigen alle Gutsweine auch im Jahrgang 2022 wieder das gewohnt zuverlässige Niveau, sie sind frisch, klar, wunderschön sortentypisch. Der Weißburgunder besitzt feine süße Frucht, Frische und Grip, der Grauburgunder ist etwas würziger, besitzt gute Struktur und reintönige Frucht, die Scheurebe ist intensiv, frisch, klar, der Sauvignon Blanc punktet mit etwas Stachelbeeren und Tropenfrüchten, mit feiner Frucht und viel Grip. Auch die Rotweine überzeugen, der Spätburgunder ist offen, fruchtbetont, die Zweikampf genannte rotfruchtige rote Cuvée ist lebhaft, zupackend.