Weingut Karthäuserhof

Bis ins 14. Jahrhundert reicht die Geschichte, über Epochen hinweg sammelte der Betrieb Ruhm an, wurde nicht zuletzt durch sein charakteristisches Etikett und den feinziselierten Ruwer-Weinstil bekannt. Auf die Mönche und, seit 1811, die Familie Rautenstrauch folgten die Tyrells, bis Christoph Tyrell das Weingut an seinen Cousin Albert Behler übergab. 2018 wurden weitere Ruwertalweinberge gekauft sowie Lücken durch Neuanpflanzungen geschlossen – die Rebfläche stieg auf heute 29 Hektar. Außer Riesling wird ein klein wenig Weißburgunder angebaut. Für die nächsten Jahre sind Renovierungsmaßnamen geplant. Nach dem Ausscheiden von Richard Grosche als Geschäftsführer, übernahm Christoph Horbach diese Rolle. Mathieu Kauffmann hat die Position des Kellermeisters inne, Dominik Völk leitet den Außenbetrieb. Die Umstellung auf ökologischen Weinbau ist im Gange.

Kontakt. 

Karthäuserhof, Eitelsbach
54292  Trier

Öffnungszeiten

Büro + Verkauf: Mo.-Fr. 8:30-17 Uhr

Besitzer

Albert Behler

Betriebsleiter

Geschäftsführer: Benedikt Belger

Kellermeister

Mathieu Kauffmann & Sascha Dannhäuser

Außenbetrieb

Tim Thesen
Mosel
26 Hektar
120.000 Flaschen

Aktuelle Weine

Riesling Kabinett Karthäuserhofberg

2021

9,5 %

88

Riesling Kabinett Karthäuserhofberg

2022

9 %

89

Riesling Spätlese Karthäuserhofberg

2022

7,5 %

92

Riesling trocken "Alte Reben" Eitelsbacher

2021

11 %

90

Riesling trocken "Alte Reben" Eitelsbacher

2022

12 %

90

Riesling trocken "Schieferkristall"

2021

11 %

88

Riesling trocken "Schieferkristall"

2022

11,5 %

88

Lagen

Karthäuserhofberg

Rebsorten

Riesling (97%)
Weißburgunder (3%)
© Weingut Karthäuserhof

Winzer

Bis ins 14. Jahrhundert reicht die Geschichte, über Epochen hinweg sammelte der Betrieb Ruhm an, wurde nicht zuletzt durch sein charakteristisches Etikett und den feinziselierten Ruwer-Weinstil bekannt. Auf die Mönche und, seit 1811, die Familie Rautenstrauch folgten die Tyrells, bis Christoph Tyrell das Weingut an seinen Cousin Albert Behler übergab. 2018 wurden weitere Ruwertalweinberge gekauft sowie Lücken durch Neuanpflanzungen geschlossen – die Rebfläche stieg auf heute 29 Hektar. Außer Riesling wird ein klein wenig Weißburgunder angebaut. Für die nächsten Jahre sind Renovierungsmaßnamen geplant. Nach dem Ausscheiden von Richard Grosche als Geschäftsführer, übernahm Christoph Horbach diese Rolle. Mathieu Kauffmann hat die Position des Kellermeisters inne, Dominik Völk leitet den Außenbetrieb. Die Umstellung auf ökologischen Weinbau ist im Gange.

Aktuelle Kollektion

Frisch und duftig ist der Schieferkristall-Riesling aus dem Jahrgang 2021, er zeigt Anklänge an Zitrus und Kräuter, auch eine gewisse Mineralität, die der Name ja ausdrücken will. Er ist straff und für einen Basiswein erstaunlich nachhaltig. Sein Pendant aus 2022 wirkt noch etwas verschlossener, kräuteriger, ist aber nicht minder überzeugend, besitzt im Mund einen schönen, saftigen Fruchtkern. Der 2022er Riesling von alten Reben ist in der Nase noch sehr verhalten, zeigt Anklänge an Kräuter und Hefe, wirkt im Mund enorm straff und würzig, ohne seine Ruwer-Typizität zu verleugnen. Er war bei der Verkostung im Sommer 2023 noch kaum zu beurteilen, dürfte sich aber ausgezeichnet entwickeln. Die Alten Reben aus 2021 wirken deutlich offener mit Steinobst- und Zitrusanklängen, auch mit einer Spur getrocknetem Apfel, im Mund besitzt dieser Wein eine kraftvolle, feste, sehr nachhaltige Art, die so manches Große Gewächs anderer Betriebe übertreffen dürfte, zumal er puristisch trocken wirkt. Ein echtes Großes Gewächs aus 2021 oder 2022 wurde bis Redaktionsschluss nicht vorgestellt. Der Kabinettriesling aus 2022 besitzt wenig Süße und viel Spiel. Verschlossen zeigt sich die Spätlese aus 2022: Sie ist recht hefig in der Nase, straff, rassig, besitzt viel Substanz und jede Menge Potenzial.