Weingut Kisselbach

Burkhard Kirchner war zehn Jahre für die Weinberge bei Jakob Jung verantwortlich, bis er mit 48 Jahren die Chance bekam, ein Weingut zu führen. Als das Weingut Lebert zum Verkauf stand, wurden Keller mitsamt sechs Hektar Rebfläche von Peter Vinnemeier, eigentlich IT-Unternehmer, übernommen, der als Inhaber aber im Hintergrund bleibt. 2021 war der erste Jahrgang des neuen nach dem Erbacher Kisselbach benannten Weinguts. Die Weinberge liegen über ganz Erbach verstreut; bis auf den Marcobrunn ist man in jeder Lage vertreten. Die beste Parzelle liegt im Steinmorgen, wo ein Rheingauer Großes Gewächs erzeugt wird. Die klar wichtigste Sorte ist Riesling. Von den knapp 15 Prozent Spätburgunder erzeugt Kirchner Rotweine und einen Rosé. Für die Lagenrieslinge verwendet Burkhard Kirchner zum Teil Holzfässer und arbeitet mit Maischestandzeiten.

Kontakt. 

Eberbacher Straße 59
65346  Eltville-Erbach

Öffnungszeiten

nach Vereinbarung

Besonderheiten

Straußwirtschaft während der Rheingauer Schlemmerwoche, Weinproben nach Vereinbarung

Besitzer

Peter Vinnemeier

Betriebsleiter

Burkhard Kirchner

Kellermeister

Burkhard Kirchner

Außenbetrieb

Burkhard Kirchner
Rheingau
6,5 Hektar
40.000 Flaschen

Aktuelle Weine

Riesling "RGG" Erbacher Siegelsberg

2021

12,5 %

Riesling Kabinett Erbach

2022

9 %

Riesling Spätlese Erbacher Michelmark

2022

8,5 %

Riesling trocken "Alte Reben" Erbach

2022

12 %

Riesling trocken Erbach

2022

12 %

Riesling trocken

2022

12 %

Spätburgunder Rosé

2022

11,5 %

Spätburgunder trocken

2021

12,5 %

Lagen

Hohenrain (Erbach)
Steinmorgen (Erbach)
Siegelsberg (Erbach)
Michelmark (Erbach)
Honigberg (Erbach)
Sandgrub (Kiedrich)

Rebsorten

Riesling (84%)
Spätburgunder (12%)
Weißburgunder (4%)
© Weingut Kisselbach

Winzer

Burkhard Kirchner war zehn Jahre für die Weinberge bei Jakob Jung verantwortlich, bis er mit 48 Jahren die Chance bekam, ein Weingut zu führen. Als das Weingut Lebert zum Verkauf stand, wurden Keller mitsamt sechs Hektar Rebfläche von Peter Vinnemeier, eigentlich IT-Unternehmer, übernommen, der als Inhaber aber im Hintergrund bleibt. 2021 war der erste Jahrgang des neuen nach dem Erbacher Kisselbach benannten Weinguts. Die Weinberge liegen über ganz Erbach verstreut; bis auf den Marcobrunn ist man in jeder Lage vertreten. Die beste Parzelle liegt im Steinmorgen, wo ein Rheingauer Großes Gewächs erzeugt wird. Die klar wichtigste Sorte ist Riesling. Von den knapp 15 Prozent Spätburgunder erzeugt Kirchner Rotweine und einen Rosé. Für die Lagenrieslinge verwendet Burkhard Kirchner zum Teil Holzfässer und arbeitet mit Maischestandzeiten.

Aktuelle Kollektion

Beim Debüt im vergangenen Jahr brillierten die Rieslinge mit ihrer reintönigen Frucht und ihrer Klarheit. Auch die 2022er – aus Burkhard Kirchners zweitem Jahrgang – sind wunderbar frisch und offen, besonders in der Spitze auch strukturiert und komplex. Der Gutswein ist frisch und lebhaft, zeigt Zitrus und besitzt für einen Gutsriesling erfreulich viel Grip und Biss. Der Erbacher Ortswein ist etwas konzentrierter, zeigt gelbe Früchte, besitzt sowohl Kraft als auch Frische und eine gute Balance. Der Riesling Alte Reben ist saftig, angenehm zurückgenommen in der Frucht, zeigt einen Hauch Zitrus, viel Kräuterwürze, ist druckvoll und griffig. Das Große Gewächs aus dem Siegelsberg zeigt konzentrierte reife Frucht und etwas Orangenschale, besitzt Biss, Intensität und noch eine Spur mehr Komplexität als der Alte Reben-Riesling. Auch das Niveau der Süßweine ist hoch. Herrlich schmeichelnd ist der Kabinett-Riesling, der reintönige süße Frucht und eine gute Frische aufweist. Die Spätlese ist dicht, dabei aber elegant und harmonisch. Der aus Spätburgunder gekelterte Rosé präsentiert sich sehr lebhaft und saftig – ein wunderbarer Aperitif-Rosé. Sehr überzeugend ist auch der erstmalig präsentierte Spätburgunder Rotwein, der eine herrlich frische Frucht, Johannisbeere und Herzkirschen zeigt. Weiterhin auf gutem Kurs!

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