Weingut Knobloch

Das Weingut ist seit 1988 Mitglied bei Ecovin, wird heute von den Brüdern Ralf Knobloch (Keller) und Arno Knobloch (Weinberge) geführt. Die Weinberge befinden sich in den Westhofener Lagen Morstein, Steingrube und Brunnenhäuschen, aber auch im Gundersheimer Höllenbrand, Dintesheimer Felsen, Eppelsheimer Felsen und Esselborner Goldberg. Im letzten Jahrzehnt setzte man verstärkt auf die weißen Burgundersorten und Riesling, die zusammen 90 Prozent der Rebfläche einnehmen. An roten Sorten gibt es Dorn­felder, Spätburgunder, St. Laurent, Lemberger, Regent und Cabernet Mitos. Die Rotweine werden maischevergoren, überwiegend im Holz ausgebaut. Bei den Weißweinen wird mit Maischstandzeiten gearbeitet, die Weine der Edelstahllinie werden jeweils teils im neuen 500 Liter-Fass, teils im Edelstahl ausgebaut. Die im Holz ausgebauten Burgunder durchlaufen die malolaktische Gärung und bleiben bis kurz vor der Abfüllung auf der Feinhefe, bei regelmäßiger Bâtonnage. Zuletzt wurde die Traubenannahme erneuert und eine zweite Weinpresse angeschafft.

Kontakt. 

Saurechgäßchen 7
55234  Ober-Flörsheim

Öffnungszeiten

siehe www.bioweingut-knobloch.de

Besitzer

Ralf & Arno Knobloch

Betriebsleiter

Ralf & Arno Knobloch

Kellermeister

Ralf Knobloch
Rheinhessen
30 Hektar
300.000 Flaschen

Aktuelle Weine

Auxerrois trocken „Edeltopas“ Dintesheim Felsen

2022

13,5 %

Blanc de Noir trocken

2022

11,5 %

Grauer Burgunder trocken „Feueropal“ Westhofen Steingrube

2022

13,5 %

Grauer Burgunder trocken

2022

12,5 %

Riesling Kabinett trocken

2022

11,5 %

Riesling trocken „Jade“ Gundersheim Höllenbrand

2022

12 %

Riesling trocken

2022

11,5 %

Spätburgunder trocken „Turmalin“ Gundersheim Höllenbrand

2021

14 %

Weißer Burgunder trocken „Achat“ Westhofen Morstein

2022

13,5 %

Weißer Burgunder trocken

2022

12,5 %

Lagen

Morstein (Westhofen)
Steingrube (Westhofen)
Brunnenhäuschen (Westhofen)
Höllenbrand (Gundersheim)
Felsen (Dintesheim)
Felsen (Eppelsheim)
Goldberg (Esselborn)

Rebsorten

Riesling (40%)
Burgundersorten (50%)
Ralf & Arno Knobloch
© Weingut Knobloch/Foto: Sabine Knobloch

Winzer

Das Weingut ist seit 1988 Mitglied bei Ecovin, wird heute von den Brüdern Ralf Knobloch (Keller) und Arno Knobloch (Weinberge) geführt. Die Weinberge befinden sich in den Westhofener Lagen Morstein, Steingrube und Brunnenhäuschen, aber auch im Gundersheimer Höllenbrand, Dintesheimer Felsen, Eppelsheimer Felsen und Esselborner Goldberg. Im letzten Jahrzehnt setzte man verstärkt auf die weißen Burgundersorten und Riesling, die zusammen 90 Prozent der Rebfläche einnehmen. An roten Sorten gibt es Dorn­felder, Spätburgunder, St. Laurent, Lemberger, Regent und Cabernet Mitos. Die Rotweine werden maischevergoren, überwiegend im Holz ausgebaut. Bei den Weißweinen wird mit Maischstandzeiten gearbeitet, die Weine der Edelstahllinie werden jeweils teils im neuen 500 Liter-Fass, teils im Edelstahl ausgebaut. Die im Holz ausgebauten Burgunder durchlaufen die malolaktische Gärung und bleiben bis kurz vor der Abfüllung auf der Feinhefe, bei regelmäßiger Bâtonnage. Zuletzt wurde die Traubenannahme erneuert und eine zweite Weinpresse angeschafft.

Aktuelle Kollektion

Im vergangenen Jahr war der 2019er SK-Spätburgunder aus dem Morstein unser klarer Favorit in einer sehr gleichmäßigen Kollektion. Auch der 2019er Spätburgunder Turmalin hatte uns sehr gut gefallen, der 2021er, nun aus dem Höllenbrand statt aus dem Morstein, schließt daran an, ist fruchtbetont, intensiv, rotfruchtig, ist frisch und zupackend, besitzt gute Struktur und Grip. Die weißen Gutsweine sind frisch und geradlinig, die Restsüße ist im Jahrgang 2022 etwas niedriger als im Vorjahr. Die Weine der Edelstein-Linie besitzen ein wenig mehr Substanz, der Grauburgunder Feueropal ist sehr würzig und saftig, der Weißburgunder Achat ist kompakt bei reifer süßer Frucht. Unser klarer Favorit ist der Riesling Jade aus dem Höllenbrand, der würzig und eindringlich im Bouquet ist, etwas gelbe Früchte zeigt, füllig und saftig dann im Mund sich präsentiert, reife Frucht und gute Struktur besitzt.