Weingut Christoph Koenen

Christoph Koenen übernahm im Jahr 2000 den elterlichen Betrieb in Minheim, begann nach und nach mit der Selbstvermarktung. Das Gut führt er heute zusammen mit seiner Frau Simone. Alle seine Weinberge liegen in Minheim, allerdings nutzt er keine Lagenbezeichnungen. Er baut auf 4,5 Hektar zu 75 Prozent Riesling an, daneben gibt es Weißburgunder, Spätburgunder, die beide jeweils 10 Prozent der Fläche einnehmen, und Rivaner. Seit dem Umzug in ein neues Kellereigebäude werden die Weine überwiegend im Edelstahl vergoren und sehr lange auf der Feinhefe ausgebaut. Koenens Spitzenriesling von alten Reben, Goldschiefer genannt, wurde 2015 erstmals im Holz ausgebaut. Mit seiner Flaschengestaltung fällt das Weingut Koenen auf. Die moderne Ausstattung, die hier geschätzten Schraubverschlüsse und das durchdachte Programm heben den Betrieb ab von der Masse der Weingüter an der Mosel.

Kontakt. 

Am Eichhaus 4a
54518  Minheim

Öffnungszeiten

täglich nach Vereinbarung

Besitzer

Simone & Christoph Koenen

Betriebsleiter

Christoph Koenen
Mosel
4,5 Hektar
25.000 Flaschen

Aktuelle Weine

Pinot Blanc trocken

2022

11,5 %

85

Pinot Noir Rosé trocken

2022

10 %

84

Pinot Noir trocken

2021

12,5 %

86

Riesling "feinherb" Minheimer

2022

10,5 %

84

Riesling "feinherb"

2022

10,5 %

84

Riesling Kabinett "feinherb"

2022

9 %

85

Riesling Spätlese Minheimer Burglay

2022

7,5 %

87

Riesling trocken "Alte Reben" Minheimer

2022

11 %

87

Riesling trocken "Goldschiefer"

2022

12 %

88

Riesling trocken Minheimer Rosenberg

2022

12 %

87

Lagen

Günterslay (Minheim)
Rosenberg (Minheim)
Kapellchen (Minheim)

Rebsorten

Riesling (75%)
Weißburgunder (10%)
Spätburgunder (10%)
Müller-Thurgau (5%)
© Weingut Christoph Koenen

Winzer

Christoph Koenen übernahm im Jahr 2000 den elterlichen Betrieb in Minheim, begann nach und nach mit der Selbstvermarktung. Das Gut führt er heute zusammen mit seiner Frau Simone. Alle seine Weinberge liegen in Minheim, allerdings nutzt er keine Lagenbezeichnungen. Er baut auf 4,5 Hektar zu 75 Prozent Riesling an, daneben gibt es Weißburgunder, Spätburgunder, die beide jeweils 10 Prozent der Fläche einnehmen, und Rivaner. Seit dem Umzug in ein neues Kellereigebäude werden die Weine überwiegend im Edelstahl vergoren und sehr lange auf der Feinhefe ausgebaut. Koenens Spitzenriesling von alten Reben, Goldschiefer genannt, wurde 2015 erstmals im Holz ausgebaut. Mit seiner Flaschengestaltung fällt das Weingut Koenen auf. Die moderne Ausstattung, die hier geschätzten Schraubverschlüsse und das durchdachte Programm heben den Betrieb ab von der Masse der Weingüter an der Mosel.

Aktuelle Kollektion

Der Pinot Blanc ist im Mund fest, eher schlank, angenehm trocken. Offen mit Anklängen an Zitrus und frisches Steinobst ist der Gutsriesling: Ein sehr gelungener Einstieg. Der trockene Minheimer ist in einem ähnlichen Stil gehalten, saftig und fest, schön trocken und präzise. Deutlich verschlossen ist der nach Hefe und Zitrus duftende Minheimer Riesling von alten Reben, der im Mund angenehm straff und würzig ausfällt, aber definitiv noch Zeit benötigt. Auch der Riesling aus dem Minheimer Rosenberg wirkt verhalten, lässt vor allem zarte Hefewürze erkennen, ist aber wie alle Weine Christoph Koenens wunderschön fein und präzise und ohne merkbare Süße vinifiziert. Offen, komplex und fruchtig ist der Goldschiefer-Riesling, im Mund saftig und nachhaltig, trocken und vibrierend. Eher hellfarbig präsentiert sich der 2021er Pinot Noir mit typischer Aromatik, die an Sauerkirschen und Bittermandeln denken lässt; im Mund ist der Wein schlank, fest, präzise und animierend – ohne Exzesse und gerade deshalb überzeugend.