Weingut Philipp Kuhn

Philipp Kuhn übernahm 1992 mit gerade einmal 20 Jahren bereits die Verantwortung für das elterliche Weingut. Heute erzeugt er zu ungefähr 60 Prozent Weißweine und zu 40 Prozent Rotweine. Seine Weinberge liegen rund um Laumersheim, in den Lagen Kirschgarten, Steinbuckel und Kapellenberg, im Großkarlbacher Burgweg, in Kallstadt im Saumagen und Steinacker und seit einigen Jahren auch im Zeller Schwarzen Herrgott. Der Schwerpunkt beim Rotwein liegt auf Spätburgunder, daneben gibt es Cabernet Sauvignon, Merlot, Frühburgunder, St. Laurent, Cabernet Franc, Blaufränkisch und sogar Sangiovese. Bei den Weißweinen dominiert Riesling, gefolgt von Weißburgunder, Sauvignon Blanc, Chardonnay und Grauburgunder, daneben gibt es etwas Viognier und Gewürztraminer. Seit der ersten Ausgabe empfehlen wir die Weine von Philipp Kuhn, kaum ein anderer in Deutschland hat sich in diesem Zeitraum so gesteigert, so dass er heute mit Rotweinen und Weißweinen regelmäßig zur Jahrgangsspitze in Deutschland zählt, vor allem die Rieslinge sind in den vergangenen Jahren immer spannender geworden, sind straffer, karger, vielschichtiger und präziser als früher, einige sind mittlerweile besser als die besten Roten.

Kontakt. 

Großkarlbacherstraße 20
67229  Laumersheim

Öffnungszeiten

Mo.-Fr. 10-12 + 13:30-17 Uhr, Sa. 10-16 Uhr, So. + Feiertage geschlossen

Besitzer

Philipp Kuhn

Kellermeister

Philipp Kuhn
Pfalz
42 Hektar
280.000 Flaschen

Aktuelle Weine

"Luitmar" Rotwein trocken Laumersheimer

2019

13,5 %

89

Blanc de Noirs Sekt brut nature

2017

12 %

88

Cabernet Franc trocken "Réserve" Gerolsheimer

2019

13 %

89

Chardonnay trocken "Réserve" Laumersheimer Kapellenberg

2021

13 %

89

Merlot trocken "Grand Réserve" Laumersheimer

2019

13,5 %

90

Pinot Blanc "GG" Kirschgarten

2021

13 %

91

Pinot Noir "GG" Kirschgarten

2020

13,5 %

91

Pinot Noir "GG" Steinbuckel

2019

13,5 %

91

Riesling "GG" Im Großen Garten

2022

12,5 %

91

Riesling "GG" Kirschgarten

2022

12,5 %

93

Lagen

Kirschgarten (Laumersheim)
Steinbuckel (Laumersheim)
Burgweg (Großkarlbach)
Im Großen Garten (Großkarlbach)
Saumagen (Kallstadt)
Schwarzer Herrgott (Zell)
Kapellenberg (Laumersheim)
Steinacker (Kallstadt)

Rebsorten

Riesling (28%)
Spätburgunder (22%)
Weißburgunder (18%)
Sauvignon Blanc (7%)
Cabernet Sauvignon (5%)
Merlot (5%)
Chardonnay (4%)
Philipp Kuhn
© Weingut Philipp Kuhn

Winzer

Philipp Kuhn übernahm 1992 mit gerade einmal 20 Jahren bereits die Verantwortung für das elterliche Weingut. Heute erzeugt er zu ungefähr 60 Prozent Weißweine und zu 40 Prozent Rotweine. Seine Weinberge liegen rund um Laumersheim, in den Lagen Kirschgarten, Steinbuckel und Kapellenberg, im Großkarlbacher Burgweg, in Kallstadt im Saumagen und Steinacker und seit einigen Jahren auch im Zeller Schwarzen Herrgott. Der Schwerpunkt beim Rotwein liegt auf Spätburgunder, daneben gibt es Cabernet Sauvignon, Merlot, Frühburgunder, St. Laurent, Cabernet Franc, Blaufränkisch und sogar Sangiovese. Bei den Weißweinen dominiert Riesling, gefolgt von Weißburgunder, Sauvignon Blanc, Chardonnay und Grauburgunder, daneben gibt es etwas Viognier und Gewürztraminer. Seit der ersten Ausgabe empfehlen wir die Weine von Philipp Kuhn, kaum ein anderer in Deutschland hat sich in diesem Zeitraum so gesteigert, so dass er heute mit Rotweinen und Weißweinen regelmäßig zur Jahrgangsspitze in Deutschland zählt, vor allem die Rieslinge sind in den vergangenen Jahren immer spannender geworden, sind straffer, karger, vielschichtiger und präziser als früher, einige sind mittlerweile besser als die besten Roten.

Aktuelle Kollektion

Im vergangenen Jahr hatte Philipp Kuhn eine herausragende Weißweinkollektion, und auch in diesem Jahr präsentiert er wieder ein sehr starkes Sortiment, an dessen Spitze erneut das Große Gewächs vom Riesling aus dem Saumagen steht: Der Wein zeigt im Bouquet noch leicht reduktive und steinig-kreidige Noten, etwas Brotkruste, Kräuter und Ananas, am Gaumen kommen dann noch weitere Zitrusnoten dazu, Limette, etwas Orangenschale, er besitzt gute Konzentration, viel Grip und ist sehr nachhaltig. Knapp dahinter liegt der Riesling Kirschgarten, der steinige Würze, etwas gelben Apfel und Orangenschale zeigt und auch am Gaumen klare Frucht und viel feinen Druck besitzt, sehr animierend und nachhaltig ist, der Riesling Schwarzer Herrgott zeigt leicht steinig und rauchig unterlegte Zitrusnoten, ist druckvoll, animierend, herb und sehr nachhaltig, der Riesling Steinbuckel ist im Bouquet zunächst sehr verhalten, zeigt nur etwas steinige Noten, besitzt dann aber am Gaumen viel klare Frucht mit Noten von Ananas, Aprikose, Limette und Apfel, ist animierend, frisch und nachhaltig und der Riesling Im Großen Garten ist im Bouquet viel offener, zeigt steinige, kräutrige und leicht rauchige Noten, dazu Limette und etwas Apfel, besitzt guten Grip und Länge. Der Pinot Blanc Kirschgarten zeigt ein komplexes Bouquet mit deutlichen Röstnoten, Popcorn, Quitte, Ananas und Aprikose, besitzt auch am Gaumen deutliches, aber gut eingebundenes Holz, feine Zitrusnoten und Schmelz, ist elegant und nachhaltig. Der Chardonnay Kapellenberg zeigt ebenfalls markante Röstnoten, Zitrusfrucht und Popcorn im Duft, aber auch bei ihm ist das Holz gut integriert. Bei den beiden Rieslingen aus Ersten Lagen ist der Steinacker druckvoller und nachhaltiger als der Burgweg, er zeigt viel steinige Würze, etwas Rosmarin und Schwarztee, besitzt dann aber auch klare Frucht, Apfel, Ananas, ist leicht salzig, der Burgweg duftet nach Kräutern, Stein, Aprikose und Ananas und besitzt gute Länge, der Blanc de Noirs-Sekt aus Pinot Noir zeigt hefige Würze, Brotkruste und etwas Zitrusnoten, ist leicht nussig, animierend und frisch. Die Großen Gewächse vom Pinot Noir sehen wir gleichauf, der Kirschgarten zeigt Schwarzkirsche, Pflaume, Röstnoten und etwas warmes Gummi im Bouquet, ist kraftvoll, gut strukturiert und nachhaltig, besitzt etwas deutlicheres Holz als der Steinbuckel, der kräutrige Noten, etwas Süßkirsche und Hagebutte zeigt, am Gaumen ganz leichte Reifenoten, eine frische Säure und gute Länge besitzt. Sehr stark ist auch der im vergangenen Jahr schon einmal verkostete Merlot, er besitzt immer noch jugendliche Tannine, kräutrige Würze, Minze, und klare Frucht, Brombeere und Pflaume, der Luitmar zeigt klare Aromen von schwarzer Johannisbeere, Brombeere und Waldboden, ist kraftvoll und nachhaltig, der Cabernet Franc zeigt ebenfalls viel dunkle Beerenfrucht, besitzt reife Tannine, feine kräutrige Frische und Eleganz.