Weingut Goswin Lambrich

Das Weingut wird seit 2018 gemeinsam von den Geschwistern Christiane Lambrich-Henrich und Matthias Lambrich geführt. Christiane hat einen Abschluss in Geisenheim, ist schon früh in den Betrieb eingestiegen, ihr Bruder Matthias war als ausgebildeter Koch unter anderem im Bareiss in Baiersbronn, hat dann in Geisenheim Internationale Weinwirtschaft studiert, ist später hinzugekommen. Ihr Vater Gerhard hatte den Betrieb Mitte der siebziger Jahre von seinem Vater Goswin übernommen, dem Namensgerber des Weingutes. Innerhalb eines Jahrzehnts vergrößerte er den Betrieb und machte aus dem Hobby seinen Beruf, gab die anfänglich mitbetriebene Landwirtschaft komplett auf. Die Weinberge liegen überwiegend in Oberweseler Steillagen. Die Lage Oelsberg besteht neben Schiefer auch aus tiefgründigem Lehm, ebenso wie der St. Martinsberg, der Bernstein ist am stärksten vom Schiefer geprägt, die Weine von hier zeigen ausgeprägte Mineralität. Riesling nimmt drei Viertel der Rebfläche ein, dazu gibt es Spätburgunder, Weißburgunder und Sauvignon Blanc, der zukünftig eine immer größere Rolle spielen soll. Die Lagenweine kommen ein Jahr später in den Verkauf, erfahren längeren Kontakt mit den Schalen, werden danach spontan vergoren.

Kontakt. 

Auf der Kripp 3
55430  Oberwesel-Dellhofen

Öffnungszeiten

Mo.-Fr. 8:30-12:30 Uhr, Di./Do./Fr. 14-18 Uhr, Sa. 9-12:30 Uhr

Besonderheiten

Gutsausschank

Besitzer

Christiane Lambrich-Henrich & Matthias Lambrich

Kellermeister

Christiane Lambrich-Henrich

Außenbetrieb

Matthias Lambrich
Mittelrhein
16 Hektar
90.000 Flaschen

Aktuelle Weine

"Cuvée Gowin" Rotwein trocken

2019

13,5 %

Riesling "feinherb" "Vollsteil" Oberwesel

2022

12 %

Riesling halbtrocken

2022

11,5 %

Riesling trocken "Blauschiefer" Oberwesel

2022

12 %

Riesling trocken Oberweseler Bernstein

2021

12,5 %

Riesling trocken Oberweseler Oelsberg

2021

12,5 %

Riesling trocken

2022

11,5 %

Spätburgunder trocken "Reserve"

2019

13 %

Lagen

Oelsberg (Oberwesel)
St. Martinsberg (Oberwesel)
Römerkrug (Oberwesel)
St. Wernerberg (Dellhofen)

Rebsorten

Riesling (75%)
Spätburgunder (6,5%)
Weißburgunder (6%)
Cabernet Dorsa
Dornfelder
Sauvignon Blanc
Gewürztraminer
Christiane Lambrich-Henrich & Matthias Lambrich
© Weingut Goswin Lambrich GbR

Winzer

Das Weingut wird seit 2018 gemeinsam von den Geschwistern Christiane Lambrich-Henrich und Matthias Lambrich geführt. Christiane hat einen Abschluss in Geisenheim, ist schon früh in den Betrieb eingestiegen, ihr Bruder Matthias war als ausgebildeter Koch unter anderem im Bareiss in Baiersbronn, hat dann in Geisenheim Internationale Weinwirtschaft studiert, ist später hinzugekommen. Ihr Vater Gerhard hatte den Betrieb Mitte der siebziger Jahre von seinem Vater Goswin übernommen, dem Namensgerber des Weingutes. Innerhalb eines Jahrzehnts vergrößerte er den Betrieb und machte aus dem Hobby seinen Beruf, gab die anfänglich mitbetriebene Landwirtschaft komplett auf. Die Weinberge liegen überwiegend in Oberweseler Steillagen. Die Lage Oelsberg besteht neben Schiefer auch aus tiefgründigem Lehm, ebenso wie der St. Martinsberg, der Bernstein ist am stärksten vom Schiefer geprägt, die Weine von hier zeigen ausgeprägte Mineralität. Riesling nimmt drei Viertel der Rebfläche ein, dazu gibt es Spätburgunder, Weißburgunder und Sauvignon Blanc, der zukünftig eine immer größere Rolle spielen soll. Die Lagenweine kommen ein Jahr später in den Verkauf, erfahren längeren Kontakt mit den Schalen, werden danach spontan vergoren.

Aktuelle Kollektion

Es geht weiter voran. Hier entstehen vitale Rieslinge mit kraftvoller Art und kompakter Struktur. Der kräftige Gutsriesling zeigt saftigen Grip. Der Blauschiefer ist füllig und mild, endet würzig, mit delikatem Biss. Die beiden Lagenweine aus 2021 sind kühl und fein, der aus dem Bernstein zeigt sich mineralisch geschliffen, merklicher Gerbstoffbiss gibt ihm Länge. Der dezent cremige Riesling aus dem Ölberg ist zugänglicher, zeigt reife Äpfel und Steinobst, besitzt würzigen Nachhall; beide sind Rieslinge mit Anspruch und Charakter. Der halbtrockene Riesling ist geradlinig, griffig, der Vollsteil würzig, zupackend, eine reife Interpretation von feinherb, mit ordentlich Dampf! Die beiden Rotweine sind kraftvoll, etwas sperrig: Der Spätburgunder ist geradlinig, dabei mit feiner Würze versehen, die kräftige Cuvée duftet markant nach süßem Tabak; knochentrocken brauchen beide vorerst dringend Speisenbegleitung.