Weingut Landgraf

Seit 1752 betreibt die Familie Weinbau. Bernd Landgraf konzentrierte sich zunehmend auf Weinbau und erweiterte die Rebfläche. Seit 2001 wird er im Betrieb unterstützt von Sohn Andre, Geisenheim-Absolvent, der ihn inzwischen übernommen hat. Der ältere Bruder Johannes gründete 2006 mit seiner Ehefrau Julia das Weingut Becker-Landgraf in Gau-Odernheim. Die Weinberge liegen allesamt in Saulheim, etwa 20 Kilometer südwestlich von Mainz, in den Lagen Hölle, Schlossberg und Haubenberg. Der Schlossberg ist eine geschützte, leicht ansteigende Lage, deren Boden aus tertiärem Mergel mit einer Kalksteinschicht besteht. Die Hölle ist eine offene, nach Süden ausgerichtete Hanglage, deren Boden aus tiefgründigem Löss besteht, der mit Kalkstein durchsetzt ist. Sortenschwerpunkte sind Riesling mit inzwischen 40 Prozent Anteil an der Gesamtfläche, die weißen Burgunder – Weißburgunder und Grauburgunder – sowie Spätburgunder, mit steigender Tendenz. Dazu gibt es Chardonnay, etwas Silvaner und Portugieser, zuletzt wurden ein wenig Cabernet Sauvignon und Merlot gepflanzt. Weiße Rebsorten nehmen knapp drei Viertel der Rebfläche ein. Die Weine werden zum größten Teil direkt an den Endverbraucher vermarktet. Seit 2004 werden die Weinberge biologisch bewirtschaftet. Das Sortiment ist klar gegliedert in Gutsweine, Ortsweine (Saulheimer) und die Spitzenweine mit Lagenbezeichnung, Rieslinge aus Schlossberg und Hölle sowie Weißburgunder und Spätburgunder aus der Hölle. Vielleicht kommen zukünftig weitere Lagenweine aus dem Haubenberg hinzu, wo Andre Landgraf Riesling und Spätburgunder gepflanzt hat, bisher trägt nur der Reserve-Chardonnay die Lagenbezeichnung Haubenberg. Bei den Weißweinen arbeitet Andre Landgraf mit Maischestandzeiten, Spontangärung und langem Feinhefelager, ausgebaut werden sie teils im Edelstahl, teils im Holz, auch die Weißweine durchlaufen oft ganz oder teilweise die malolaktische Gärung. Rotweine werden maischevergoren und im kleinen oder großen Holzfass ausgebaut. Orts- und Lagenweine werden prinzipiell nicht filtriert. Die Weine haben in den letzten Jahren stetig an Profil gewonnen. Seit 2006 werden alle mit den natürlichen Hefen vergoren, inzwischen wird selbst bei den Gutsweinen mit Mai­schestandzeiten gearbeitet. Diese Guts­wei­ne sind stets von guter, zuverlässiger Qualität, überzeugen mit rein­tö­ni­ger Frucht. Die Ortsweine bringen eine weitere Steigerung, ein Mehr an Fülle und Kraft. Die herausragenden Weine aber sind die Lagenweine, die in den letzten Jahren stets zu den Jahrgangsbesten in Rheinhessen gehörten.

Kontakt. 

Außerhalb 9
55291  Saulheim

Öffnungszeiten

nach Vereinbarung

Besitzer

Andre Landgraf

Betriebsleiter

Andre Landgraf

Kellermeister

Andre Landgraf
Rheinhessen
20 Hektar
150.000 Flaschen

Aktuelle Weine

Chardonnay trocken "Reserve" Saulheimer Haubenberg

2020

13 %

Grauburgunder "Orange"

2022

12,5 %

Grauburgunder trocken Saulheimer

2022

12,5 %

Pinot Noir trocken "Henri" Saulheimer Hölle

2018

13 %

Riesling trocken Saulheimer Hölle

2021

12,5 %

Riesling trocken Saulheimer Schlossberg

2018

12,5 %

Riesling trocken Saulheimer Schlossberg

2021

12,5 %

Riesling trocken Saulheimer

2022

12,5 %

Riesling trocken

2022

12,5 %

Spätburgunder trocken Saulheimer Hölle

2019

13 %

Lagen

Schlossberg (Saulheim)
Hölle (Saulheim)
Haubenberg (Saulheim)

Rebsorten

Riesling (40%)
weiße Burgundersorten (36%)
Spätburgunder (13%)
Andre Landgraf
© Weingut Landgraf

Winzer

Seit 1752 betreibt die Familie Weinbau. Bernd Landgraf konzentrierte sich zunehmend auf Weinbau und erweiterte die Rebfläche. Seit 2001 wird er im Betrieb unterstützt von Sohn Andre, Geisenheim-Absolvent, der ihn inzwischen übernommen hat. Der ältere Bruder Johannes gründete 2006 mit seiner Ehefrau Julia das Weingut Becker-Landgraf in Gau-Odernheim. Die Weinberge liegen allesamt in Saulheim, etwa 20 Kilometer südwestlich von Mainz, in den Lagen Hölle, Schlossberg und Haubenberg. Der Schlossberg ist eine geschützte, leicht ansteigende Lage, deren Boden aus tertiärem Mergel mit einer Kalksteinschicht besteht. Die Hölle ist eine offene, nach Süden ausgerichtete Hanglage, deren Boden aus tiefgründigem Löss besteht, der mit Kalkstein durchsetzt ist. Sortenschwerpunkte sind Riesling mit inzwischen 40 Prozent Anteil an der Gesamtfläche, die weißen Burgunder – Weißburgunder und Grauburgunder – sowie Spätburgunder, mit steigender Tendenz. Dazu gibt es Chardonnay, etwas Silvaner und Portugieser, zuletzt wurden ein wenig Cabernet Sauvignon und Merlot gepflanzt. Weiße Rebsorten nehmen knapp drei Viertel der Rebfläche ein. Die Weine werden zum größten Teil direkt an den Endverbraucher vermarktet. Seit 2004 werden die Weinberge biologisch bewirtschaftet. Das Sortiment ist klar gegliedert in Gutsweine, Ortsweine (Saulheimer) und die Spitzenweine mit Lagenbezeichnung, Rieslinge aus Schlossberg und Hölle sowie Weißburgunder und Spätburgunder aus der Hölle. Vielleicht kommen zukünftig weitere Lagenweine aus dem Haubenberg hinzu, wo Andre Landgraf Riesling und Spätburgunder gepflanzt hat, bisher trägt nur der Reserve-Chardonnay die Lagenbezeichnung Haubenberg. Bei den Weißweinen arbeitet Andre Landgraf mit Maischestandzeiten, Spontangärung und langem Feinhefelager, ausgebaut werden sie teils im Edelstahl, teils im Holz, auch die Weißweine durchlaufen oft ganz oder teilweise die malolaktische Gärung. Rotweine werden maischevergoren und im kleinen oder großen Holzfass ausgebaut. Orts- und Lagenweine werden prinzipiell nicht filtriert. Die Weine haben in den letzten Jahren stetig an Profil gewonnen. Seit 2006 werden alle mit den natürlichen Hefen vergoren, inzwischen wird selbst bei den Gutsweinen mit Mai­schestandzeiten gearbeitet. Diese Guts­wei­ne sind stets von guter, zuverlässiger Qualität, überzeugen mit rein­tö­ni­ger Frucht. Die Ortsweine bringen eine weitere Steigerung, ein Mehr an Fülle und Kraft. Die herausragenden Weine aber sind die Lagenweine, die in den letzten Jahren stets zu den Jahrgangsbesten in Rheinhessen gehörten.

Aktuelle Kollektion

Das Einstiegsniveau ist seit vielen Jahren sehr hoch, dass beweisen auch im Jahrgang 2022 wieder die beiden präsentierten Gutsweine: Der Weißburgunder ist frisch, fruchtbetont, wunderschön reintönig und saftig, der Riesling zeigt rauchige Noten, klare Frucht, gute Konzentration, besitzt viel reife Frucht und gute Struktur. Noch fülliger und saftiger sind dann die weißen Saulheimer Ortsweine. Der Weißburgunder zeigt gute Konzentration, weiße Früchte, besitzt gute Substanz und feine Frische, der gelbfruchtige Grauburgunder ist herrlich eindringlich, reintönig und konzentriert im Bouquet, besitzt viel reife Frucht und Substanz, der Riesling zeigt feine Würze, besitzt ebenfalls reintönige Frucht und Substanz. Der 2020er Lagen-Weißburgunder aus der Hölle zeigt viel reife Frucht und etwas rauchige Noten im herrlich eindringlichen Bouquet, ist füllig und saftig bei guter Struktur und Frische. Viel Konzentration und rauchige Noten zeigt der 2020er Reserve-Chardonnay vom Haubenberg im Bouquet, er ist füllig, sehr kompakt und kraftvoll, besitzt gute Struktur, klare Frucht, Frische und Grip. Die beiden Lagenrieslinge aus dem Jahrgang 2021 sehen wir gleichauf, der Wein aus der Hölle ist würzig, intensiv, fruchtbetont (gelbe Früchte) und strukturiert, der Schlossberg-Riesling braucht etwas Luft, er ist kraftvoll, besitzt Substanz und Frische – der 2018er präsentiert sich derzeit in toller Form. Erstmals können wir einen Orange-Wein von Andre Landgraf verkosten, der 2022er Grauburgunder ist schalengeprägt, dominant, besitzt gute Struktur und Grip. Es folgen vier Spätburgunder, aus vier Jahren: Der 2021er Ortswein ist herrlich reintönig und frisch, der 2020er Hölle-Spätburgunder zeigt intensive Frucht, gute Konzentration, ist saftig, strukturiert und frisch, der 2019er ist offener und intensiver im Bouquet, tanninbetonter im Mund, der 2018 Pinot Noir Henri ist herrlich eindringlich und intensiv, besitzt viel reife Frucht, Substanz und Länge. Klasse Kollektion!