Weingut Ulrich Langguth

Seit 1789 betreibt die Familie Weinhandel an der Mosel. Das heutige Weingut Ulrich Langguth wurde im Rahmen einer Erbteilung 1921 von Ulrich Langguth gegründet und wird heute von seinem Enkel Patrick Langguth geführt, unterstützt von Betriebsleiter Franz Grundler. Ihre Weinberge, alle in Steillagen, liegen im Trabener Gaispfad, in der Enkircher Ellergrub sowie in den Piesporter Lagen Goldtröpfchen und Günterslay. Neben dem dominierenden Riesling, der 95 Prozent der Fläche ausmacht, wird ein klein wenig Reichensteiner (in der Günterslay) angebaut, der unter dem Namen „Madeleine“ vermarktet wird, auch eine kleine Menge Spätburgunder gehört ins Repertoire. Der 1905 von Franz Langguth erbaute Gutskeller befindet sich in Enkirch, die Weine werden teils im traditionellen Fuder, teils im Edelstahl ausgebaut. Die Weinbezeichnungen (12°, 36°, 50°) erinnern an die zunehmende Steilheit der Weinberge.

Kontakt. 

Rissbacherstraße 1
56841  Traben-Trarbach

Öffnungszeiten

Mo.-Fr. 8-17 Uhr, Sa. nach Vereinbarung

Besitzer

Patrick U. Langguth

Betriebsleiter

Franz Grundler

Kellermeister

Christoph J. Friedrich

Außenbetrieb

Franz Grundler
Mosel
4,5 Hektar
30.000 Flaschen

Aktuelle Weine

"Cuvée Speciale" "12°" "Secco" trocken

10,5 %

Madeleine "12°"

2022

11,5 %

Riesling "36° Alte Reben" Enkircher Ellergrub

2022

10,5 %

Riesling "feinherb" "12° Gourmet"

2022

10,5 %

Riesling Auslese "50°" Piesporter Günterslay

2022

8 %

Riesling Kabinett "36°" Piesporter Günterslay

2022

8 %

Riesling Kabinett "feinherb" "36°" Traben Gaispfad

2022

9 %

Riesling Spätlese "36°" Piesporter Günterslay

2022

7,5 %

Riesling trocken "12° Gourmet"

2022

11,5 %

Riesling trocken "36°" Traben Gaispfad

2022

11,5 %

Lagen

Goldtröpfchen (Piesport)
Günterslay (Piesport)
Gaispfad (Traben)
Ellergrub (Enkirch)

Rebsorten

Riesling (95%)
Reichensteiner
Spätburgunder
© Weingut Ulrich Langguth

Winzer

Seit 1789 betreibt die Familie Weinhandel an der Mosel. Das heutige Weingut Ulrich Langguth wurde im Rahmen einer Erbteilung 1921 von Ulrich Langguth gegründet und wird heute von seinem Enkel Patrick Langguth geführt, unterstützt von Betriebsleiter Franz Grundler. Ihre Weinberge, alle in Steillagen, liegen im Trabener Gaispfad, in der Enkircher Ellergrub sowie in den Piesporter Lagen Goldtröpfchen und Günterslay. Neben dem dominierenden Riesling, der 95 Prozent der Fläche ausmacht, wird ein klein wenig Reichensteiner (in der Günterslay) angebaut, der unter dem Namen „Madeleine“ vermarktet wird, auch eine kleine Menge Spätburgunder gehört ins Repertoire. Der 1905 von Franz Langguth erbaute Gutskeller befindet sich in Enkirch, die Weine werden teils im traditionellen Fuder, teils im Edelstahl ausgebaut. Die Weinbezeichnungen (12°, 36°, 50°) erinnern an die zunehmende Steilheit der Weinberge.

Aktuelle Kollektion

Offen, straff und saftig präsentiert sich der trockene Gourmet-Riesling, der in der Nase Anklänge an Hefe und Apfel zeigt. Er ist eher saftig als puristisch, zugänglich und würzig. Noch deutlich besser gefallen die beiden Lagenrieslinge, derjenige aus dem Gaispfad mit offener Aromatik, Anklängen an Hefe, Kräuter und Melone, vollständig im alten Fuderfass vergoren. Auf diese Weise wurde auch der Riesling aus der Ellergrub vinifiziert, würzig, fest und mit Schmelz. Das puristisch trockene Große Gewächs ist bei der Verkostung noch sehr unzugänglich, lässt aber Potenzial erkennen. Offen dann wieder die Madeleine, ein aus Reichensteiner vinifizierter Wein mit Schmelz, und der feinherbe Kabinettriesling, saftig und mit einer gut integrierten Süße ausgestattet. Deutlich süß sind dann drei Weine, die allesamt aus der Günterslay stammen. Rassige Art besitzt der Kabinettvertreter mit Apfel- und Mirabellennoten, zarter Süße und Frische, rassig und würzig zeigt sich die Spätlese mit Steinobstfrucht, während die Auslese eine reife, aber kühl wirkende Frucht aufweist und viel Würze zeigt.