Weingut Lanz

Seit 1836 besitzt die Familie das Gut am Bodensee, 1994 wurde auf ökologische Bewirtschaftung umgestellt, man ist Mitglied bei Bioland. Der Obstbau stand immer im Mittelpunkt, aber 2003 wurden die ersten Reben gepflanzt, und seither ist Wein immer wichtiger geworden, Weinbau ist heute das zweite Standbein neben dem Obstbau; nach und nach wurde der Schwerpunkt vom Obstbau auf den Weinbau verlagert, inwischen ist die Fläche für Reben größer als die für Obst. Benjamin Lanz hat in Geisenheim studiert, praktische Erfahrungen in Österreich, Südafrika und Neuseeland gesammelt, bevor er in den elterlichen Betrieb eingestiegen ist, den er inzwischen von seinen Eltern Ingeborg Lanz und Johannes Haug, ebenfalls studierter Önologe, übernommen hat. Die Reben wachsen am bayerischen Bodenseeufer auf etwa 400 Meter Höhe über dem Meer. Sie wachsen in Seennähe auf Kies- und Sandböden oder auf Endmoränen-Verwitterungsgestein auf den sogenannten Drumlins, die Hügel, die von den Gletschern der letzten Eiszeit geschaffen wurden. Die Weinberge befinden sich in den Lagen Nonnenhorner Sonnenbichl und Lindauer Entenberg, sind südexponiert. Benjamin Lanz setzt wie schon zuvor seine Eltern ganz auf pilzwiderstandsfähige Rebsorten: Souvignier Gris ist inzwischen die meistangebaute Rebsorte, gefolgt von Johanniter, Solaris und Cabertin; Cabernet Blanc wird nach und nach umveredelt. Die Weine werden spontanvergoren, nur mittels Schwerkraft bewegt. Das Sortiment wurde an das Herkunftssystem angepasst, es gibt Gebietsweine vom Bayerischen Bodensee, weiß, rosé und rot, dann folgen die Ortsweine aus Bodolz, Nonnenhorn, Wasserburg und Lindau und schließlich die, bislang zwei, Lagenweine von Sonnenbichl und Entenberg. Das Herkunftssystem wird absolut konsequent umgesetzt, Rebsorten werden heute nur noch ganz klein auf dem Etikett angegeben. In den weißen Spitzenweinen verwendet Benjamin Lanz inzwischen ausschließlich Souvignier Gris und Johanniter, die Rebsorten Muscaris und Cabernet Blanc werden nur im Gebietswein sowie in der Basis-Cuvée Kalimbula verwendet oder als sortenreine Basisweine ausgebaut. Die Weine werden im Holz ausgebaut, wobei Benjamin Lanz heute weniger Barriques nutzt, dafür Tonneaux und größere Fässer, überwiegend aus deutscher Eiche. Alle Weine werden spontanvergoren und reifen lange auf der Vollhefe, sie werden nicht geschönt und unfiltriert abgefüllt, erhalten vor der Füllung lediglich ein wenig Schwefel. 2018 haben wir erstmals Weine von Benjamin Lanz verkostet, und schon damals waren wir von der Qualität beeindruckt, die seither stetig noch besser geworden ist.

Kontakt. ..

Sonnenbichlstraße 8
88149  Nonnenhorn

Öffnungszeiten

nach Vereinbarung

Besitzer

Benjamin Lanz
Württemberg
8 Hektar
keine Angabe

Aktuelle Weine

"Kalimbula" Weißwein trocken

2024

12,5 %

11.50 €

Weingut Lanz

Bayerischer Bodensee Weißwein trocken

2023

12 %

15.00 €

Weingut Lanz

Nonnenhorn Weißwein trocken

2023

11,5 %

20.00 €

Weingut Lanz

Bodolz Weißwein trocken

2023

12,5 %

20.00 €

Weingut Lanz

Lindau Weißwein trocken

2023

12,5 %

20.00 €

Weingut Lanz

Entenberg Weißwein trocken

2023

12,5 %

40.00 €

Weingut Lanz

Bayerischer Bodensee Rotwein trocken

2023

12 %

15.00 €

Weingut Lanz

Nonnenhorn Rotwein trocken

2023

11 %

20.00 €

Weingut Lanz

Wasserburg Rotwein trocken

2023

13 %

20.00 €

Weingut Lanz

Sonnenbichl Rotwein trocken

2023

12 %

40.00 €

Weingut Lanz

Lagen

Sonnenbichl (Nonnenhorn)
Entenberg (Lindau)

Rebsorten

Souvignier Gris (45%)
Johanniter (20%)
Solaris (15%)
Cabertin (15%)
Benjamin Lanz
© Weingut Lanz/Foto Julius

Winzer

Seit 1836 besitzt die Familie das Gut am Bodensee, 1994 wurde auf ökologische Bewirtschaftung umgestellt, man ist Mitglied bei Bioland. Der Obstbau stand immer im Mittelpunkt, aber 2003 wurden die ersten Reben gepflanzt, und seither ist Wein immer wichtiger geworden, Weinbau ist heute das zweite Standbein neben dem Obstbau; nach und nach wurde der Schwerpunkt vom Obstbau auf den Weinbau verlagert, inwischen ist die Fläche für Reben größer als die für Obst. Benjamin Lanz hat in Geisenheim studiert, praktische Erfahrungen in Österreich, Südafrika und Neuseeland gesammelt, bevor er in den elterlichen Betrieb eingestiegen ist, den er inzwischen von seinen Eltern Ingeborg Lanz und Johannes Haug, ebenfalls studierter Önologe, übernommen hat. Die Reben wachsen am bayerischen Bodenseeufer auf etwa 400 Meter Höhe über dem Meer. Sie wachsen in Seennähe auf Kies- und Sandböden oder auf Endmoränen-Verwitterungsgestein auf den sogenannten Drumlins, die Hügel, die von den Gletschern der letzten Eiszeit geschaffen wurden. Die Weinberge befinden sich in den Lagen Nonnenhorner Sonnenbichl und Lindauer Entenberg, sind südexponiert. Benjamin Lanz setzt wie schon zuvor seine Eltern ganz auf pilzwiderstandsfähige Rebsorten: Souvignier Gris ist inzwischen die meistangebaute Rebsorte, gefolgt von Johanniter, Solaris und Cabertin; Cabernet Blanc wird nach und nach umveredelt. Die Weine werden spontanvergoren, nur mittels Schwerkraft bewegt. Das Sortiment wurde an das Herkunftssystem angepasst, es gibt Gebietsweine vom Bayerischen Bodensee, weiß, rosé und rot, dann folgen die Ortsweine aus Bodolz, Nonnenhorn, Wasserburg und Lindau und schließlich die, bislang zwei, Lagenweine von Sonnenbichl und Entenberg. Das Herkunftssystem wird absolut konsequent umgesetzt, Rebsorten werden heute nur noch ganz klein auf dem Etikett angegeben. In den weißen Spitzenweinen verwendet Benjamin Lanz inzwischen ausschließlich Souvignier Gris und Johanniter, die Rebsorten Muscaris und Cabernet Blanc werden nur im Gebietswein sowie in der Basis-Cuvée Kalimbula verwendet oder als sortenreine Basisweine ausgebaut. Die Weine werden im Holz ausgebaut, wobei Benjamin Lanz heute weniger Barriques nutzt, dafür Tonneaux und größere Fässer, überwiegend aus deutscher Eiche. Alle Weine werden spontanvergoren und reifen lange auf der Vollhefe, sie werden nicht geschönt und unfiltriert abgefüllt, erhalten vor der Füllung lediglich ein wenig Schwefel. 2018 haben wir erstmals Weine von Benjamin Lanz verkostet, und schon damals waren wir von der Qualität beeindruckt, die seither stetig noch besser geworden ist.

Aktuelle Kollektion

Die Beschreibung der aktuellen Kollektion und die Bewertungen der Weine sind im Buch „Eichelmann 2026. Deutschlands Weine“ sowie in der App „Eichelmann 2026“ vorhanden.