Weingut Lanz

Seit 1836 besitzt die Familie das Gut am Bodensee, 1994 wurde auf ökologische Bewirtschaftung umgestellt (Bioland-Mitglied), 2003 wurden die ersten Reben gepflanzt, Weinbau ist heute das zweite Standbein neben dem Obstbau. Ingeborg Lanz und Johannes Haug, studierter Önologe, leiten den Betrieb heute zusammen mit Sohn Benjamin, der nach seinem Geisenheim-Studium praktische Erfahrungen in Österreich, Südafrika und Neuseeland sammelte. Die Weinberge befinden sich in den Lagen Nonnenhorner Sonnenbichl und Seehalde und Lindauer Entenberg, inzwischen auch am Hummler und am Hoyerberg. Man setzt ganz auf pilzwiderstandsfähige Rebsorten: Souvignier Gris ist inzwischen die meistangebaute Rebsorte, gefolgt von Johanniter, Solaris und Cabertin. Die Weine werden spontanvergoren, nur mittels Schwerkraft bewegt. Das Sortiment wurde an das Herkunftssystem angepasst, es gibt Gebiets-, Orts- und Lagenweine, Letztere aus Sonnenbichl (Cabertin) und Entenberg (Johanniter, Souvignier Gris).

Kontakt. 

Sonnenbichlstraße 8
88149  Nonnenhorn

Öffnungszeiten

nach Vereinbarung

Besitzer

Benjamin Lanz, Ingeborg Lanz, Johannes Haug
Württemberg
8 Hektar
keine Angabe

Aktuelle Weine

"EB"

2021

12 %

"Kalimbula" Weißwein

2022

13 %

Lindauer Weißwein

2021

12,5 %

Nonnenhorner Rotwein

2021

13,5 %

Rosé Bayerischer Bodensee

2022

12 %

Wasserburger Rotwein

2021

13,5 %

Lagen

Sonnenbichl (Nonnenhorn)
Seehalde (Nonnenhorn)
Entenberg (Lindau)
Hummler
Hoyerberg

Rebsorten

Souvignier Gris (45%)
Johanniter (20%)
Solaris (15%)
Cabertin (15%)
Benjamin Lanz
© Weingut Lanz/Foto Julius

Winzer

Seit 1836 besitzt die Familie das Gut am Bodensee, 1994 wurde auf ökologische Bewirtschaftung umgestellt (Bioland-Mitglied), 2003 wurden die ersten Reben gepflanzt, Weinbau ist heute das zweite Standbein neben dem Obstbau. Ingeborg Lanz und Johannes Haug, studierter Önologe, leiten den Betrieb heute zusammen mit Sohn Benjamin, der nach seinem Geisenheim-Studium praktische Erfahrungen in Österreich, Südafrika und Neuseeland sammelte. Die Weinberge befinden sich in den Lagen Nonnenhorner Sonnenbichl und Seehalde und Lindauer Entenberg, inzwischen auch am Hummler und am Hoyerberg. Man setzt ganz auf pilzwiderstandsfähige Rebsorten: Souvignier Gris ist inzwischen die meistangebaute Rebsorte, gefolgt von Johanniter, Solaris und Cabertin. Die Weine werden spontanvergoren, nur mittels Schwerkraft bewegt. Das Sortiment wurde an das Herkunftssystem angepasst, es gibt Gebiets-, Orts- und Lagenweine, Letztere aus Sonnenbichl (Cabertin) und Entenberg (Johanniter, Souvignier Gris).

Aktuelle Kollektion

Sechs Weine hat die Familie Lanz in diesem Jahr präsentiert, alle sechs sind sehr gut. Der Einstieg ins Sortiment ist die Kalimbula genannte weiße Cuvée, überwiegend aus Bukettsorten, die fruchtbetont im Bouquet ist, intensiv, etwas floral, sie ist frisch und fruchtbetont auch im Mund bei feiner Säure. Der zur Hälfte im großen Holz ausgebaute Rosé ist klar, würzig, frisch und süffig, besitzt feinen Grip. Die Ortsweine und der Lagenwein wurden alle zwei Winter auf der Vollhefe ausgebaut und im April 2023 unfiltriert abgefüllt. Der 2021er Lindauer Weißwein wurde im großen Stückfass ausgebaut, er ist rauchig, konzentriert, zeigt feine Würze im herrlich eindringlichen Bouquet, ist füllig, kraftvoll, besitzt reife Frucht, Substanz, gute Struktur und Druck. Der Nonnenhorner wurde mit 40 Prozent Rappen vergoren und im Barrique ausgebaut, er ist würzig, intensiv, zeigt viel Frucht, rote Früchte, ist klar, frisch, zupackend, besitzt gute Struktur und Grip. Noch ein klein wenig mehr Rappen erhielt der ansonsten identisch ausgebaute Wasserburger Rotwein, er ist würzig, dominant, frisch und zupackend, hat viel Biss. Eindeutiger Star im Programm ist der Wein vom Entenberg: gute Konzentration, herrlich viel Frucht und Intensität, füllig, stoffig, gute Struktur und Frische, viel Druck, noch enorm jugendlich.