Weingut Maier

Das Weingut in seiner heutigen Form besteht seit 1986 als Lothar Maier begann den Weinbaubetrieb auszuweiten und zusammen mit Ehefrau Rose eine Besenwirtschaft eröffnete. Heute werden sie im Betrieb unterstützt von Sohn Michael, der unter anderem bei Rainer Schnaitmann und bei Juris in Österreich war, dann in Geisenheim studiert hat, im elterlichen Weingut seine eigene Weinlinie „vom Stein“ kreiert und mit dem Ausbau im Barrique und Tonneau begonnen hat. In Schwaikheim, wo sie zuhause sind, gibt es heute keine Weinberge mehr, aber trotzdem liegen alle ihre Weinberge in einer Entfernung von nicht mehr als 5 Kilometer vom Weingut, in Korb in der Lage Sommerhalde und in den Hanweiler Lagen Berg und Maien, aber auch im Neustadter Söhrenberg, im Steinreinacher Hörnle, im Breuningsweiler Haselstein, in den Winnender Lagen Haselstein und Holzenberg sowie im Endersbacher Wetzstein, die Reben wachsen auf Keuper-, Mergel- und Sandsteinböden. Rote Sorten überwiegen im Anbau: Trollinger, Lemberger, Muskat-Trollinger, Samtrot, Zweigelt und Spät­bur­gun­der, dazu Cabernet Dorio und Dornfelder. An weißen Sorten gibt es Riesling, Silvaner, Kerner, Weißburgunder und Traminer, inzwischen auch Sauvignon Blanc und Grauburgunder sowie zuletzt Chardonnay, von dem der erste Reserve-Wein 2021 erzeugt wurde, aus dem Haselstein. Das Programm ist gegliedert in Gutsweine, Selekionsweine und die Lagenweine „vom Stein“, Sekte und Perlweine ergänzen das Sortiment und auch in der Amphore ausgebaute Weine gibt es seit einigen Jahren aus Rebsorten wie Silvaner, Gewürztraminer oder Lemberger. Die Umstellung auf biologischen Weinbau wurde begonnen, 2023 wird der erste bio-zertifizierte Jahrgang sein. Der Gutsausschank hat von Ende Dezember bis Ende Februar geöffnet und bietet neben den eigenen Weinen klassische, hausgemachte Besengerichte wie Schlachtplatte oder Ripple mit Sauerkraut, Vesper und wechselnde Tagesgerichte.

Kontakt. 

Zehnmorgenweg 2
71409  Schwaikheim

Öffnungszeiten

Di.-Fr. 17-19 Uhr, Sa. 9-14 Uhr; Gutsausschank Jan.+Febr.

Besitzer

Weingut Maier GbR

Betriebsleiter

Michael Maier

Kellermeister

Michael Maier

Außenbetrieb

Florian Wachter
Württemberg
17 Hektar
90.000 Flaschen

Aktuelle Weine

Grauburgunder trocken "vom Stein" Breuningsweiler Haselstein

2021

13 %

89

Lemberger trocken (Selektion)

2020

13 %

87

Pinot Meunier Sekt brut nature

2017

12,5 %

88

Riesling trocken "vom Stein" Hanweiler Maien

2020

12 %

89

Sauvignon Blanc trocken "vom Stein" Steinreinacher Hörnle

2021

13 %

89

Silvaner trocken "vom Stein"

2020

13,5 %

90

Spätburgunder trocken "Reserve" Steinreinacher Hörnle

2020

13,5 %

92

Spätburgunder trocken "vom Stein" Breuningsweiler Haselstein

2016

13 %

91

Spätburgunder trocken (Selektion)

2020

13 %

87

Weißburgunder trocken (Selektion)

2022

12,5 %

86

Lagen

Hörnle (Steinreinach)
Maien (Hanweiler)
Berg (Hanweiler)
Haselstein (Winnenden)
Haselstein (Breuningsweiler)
Sommerhalde (Korb)

Rebsorten

Trollinger
Riesling
Spätburgunder
Lemberger
Weißburgunder
Sauvignon Blanc
Michael Maier
© Weingut Maier

Winzer

Das Weingut in seiner heutigen Form besteht seit 1986 als Lothar Maier begann den Weinbaubetrieb auszuweiten und zusammen mit Ehefrau Rose eine Besenwirtschaft eröffnete. Heute werden sie im Betrieb unterstützt von Sohn Michael, der unter anderem bei Rainer Schnaitmann und bei Juris in Österreich war, dann in Geisenheim studiert hat, im elterlichen Weingut seine eigene Weinlinie „vom Stein“ kreiert und mit dem Ausbau im Barrique und Tonneau begonnen hat. In Schwaikheim, wo sie zuhause sind, gibt es heute keine Weinberge mehr, aber trotzdem liegen alle ihre Weinberge in einer Entfernung von nicht mehr als 5 Kilometer vom Weingut, in Korb in der Lage Sommerhalde und in den Hanweiler Lagen Berg und Maien, aber auch im Neustadter Söhrenberg, im Steinreinacher Hörnle, im Breuningsweiler Haselstein, in den Winnender Lagen Haselstein und Holzenberg sowie im Endersbacher Wetzstein, die Reben wachsen auf Keuper-, Mergel- und Sandsteinböden. Rote Sorten überwiegen im Anbau: Trollinger, Lemberger, Muskat-Trollinger, Samtrot, Zweigelt und Spät­bur­gun­der, dazu Cabernet Dorio und Dornfelder. An weißen Sorten gibt es Riesling, Silvaner, Kerner, Weißburgunder und Traminer, inzwischen auch Sauvignon Blanc und Grauburgunder sowie zuletzt Chardonnay, von dem der erste Reserve-Wein 2021 erzeugt wurde, aus dem Haselstein. Das Programm ist gegliedert in Gutsweine, Selekionsweine und die Lagenweine „vom Stein“, Sekte und Perlweine ergänzen das Sortiment und auch in der Amphore ausgebaute Weine gibt es seit einigen Jahren aus Rebsorten wie Silvaner, Gewürztraminer oder Lemberger. Die Umstellung auf biologischen Weinbau wurde begonnen, 2023 wird der erste bio-zertifizierte Jahrgang sein. Der Gutsausschank hat von Ende Dezember bis Ende Februar geöffnet und bietet neben den eigenen Weinen klassische, hausgemachte Besengerichte wie Schlachtplatte oder Ripple mit Sauerkraut, Vesper und wechselnde Tagesgerichte.

Aktuelle Kollektion

Der Spätburgunder Reserve zeigt schon seit einigen Jahren konstant hervorragendes Niveau und auch in diesem Jahr führt er wieder eine ganz starke Kollektion an. Kamen die ersten Jahrgänge dieses Weines von alten Reben auf Stubensandstein im Breuningsweiler Haselstein, so kommt er aktuell aus dem Steinreinacher Hörnle, von Reben, die Michael Maier 2009 gepflanzt hat. Er zeigt faszinierend reintönige Frucht im Bouquet, ist wunderschön harmonisch und elegant, setzt ganz auf Finesse und Reintönigkeit, ist faszinierend lang und nachhaltig. Auch der 2016er Spätburgunder vom Stein aus dem Haselstein präsentiert sich in blendender Verfassung, besticht mit Harmonie und Finesse. Sehr gut sind die beiden roten Selektionsweine aus dem Jahrgang 2020. Der im Holz ausgebaute Einstiegs-Spätburgunder stammt aus Neustadt, Winnenden und Korb, ist wunderschön frisch und reintönig im Bouquet, ist harmonisch und elegant im Mund, besitzt gute Struktur und Grip. Der Selektions-Lemberger stammt aus Winnenden und Korb und wurde im gebrauchten Tonneau ausgebaut, er zeigt feine Würze und klare reife Frucht, rote Früchte, ist sehr würzig, strukturiert und zupackend. Im weißen Segment hat Michael Maier gleich vier Weine aus der „vom Stein-Linie vorgestellt, und es ist der Silvaner, der für uns ganz knapp die Nase vorne hat, er zeigt gute Konzentration und viel reife Frucht im Bouquet, ist komplex, harmonisch, elegant, angesichts des Jahrgangs 2020 erstaunlich frisch, sehr lang. Der Riesling aus der Lage Hanweiler Maien, ebenfalls Jahrgang 2020, wurde spontan im Halbstückfass vergoren und zwölf Monate auf der Vollhefe ausgebaut, er zeigt gute Konzentration, feine Würze, dezente Reife, ist harmonisch, klar, besitzt gute Struktur, Substanz und Grip. Der Grauburgunder vom Stein wächst auf über 400 Meter Höhe in Breu­ningsweiler auf Stubensandstein, er wurde spontan in gebrauchten Holzfässern vergoren und zehn Monate auf der Vollhefe ausgebaut, zeigt feine Würze, dezent rauchige Noten und Toast, ist füllig, kraftvoll, besitzt reife Frucht, gute Struktur und feine Frische im Abgang. Er stammt wie auch der spontanvergorene und zehn Monate im gebrauchten Tonneau ausgebaute Sauvignon Blanc aus dem Jahrgang 2021. Auch beim Sauvignon Blanc ist das Holz alles andere als dominant, es ist gibt Struktur, die Frucht ist schön zurückgenommen, der Wein ist harmonisch, elegant und lang. Aus der weißen Selektions-Linie konnten wir den Weißburgunder verkosten, der wunderschön reintönig im Bouquet ist, frisch, klar und süffig im Mund. Und auch auf Sekt versteht sich Michael Maier, das beweist der im März 2023 degorgierte und nicht dosierte Pinot Meunier-Sekt, der ganz auf Frische und Harmonie setzt, dabei gute Komplexität und Länge besitzt. Eine starke Kollektion!