Weingut Mathern

Die Weinbau-Geschichte von Familie Mathern reicht mehr als 100 Jahre zurück. Schon früh gab die Familie die weitere Landwirtschaft auf und konzentrierte sich ganz auf den Anbau des Rebensaftes, der schon in den fünfziger Jahren in Flaschen vermarktet wurde. Helmut Mathern übernahm das Weingut dann Mitte der achtziger Jahre von seinen Eltern und begründete die moderne Geschichte des Weingutes, die durch seinem plötzlichen Tod im Jahr 2002 einen großen Einschnitt erfuhr. Seine Frau Gloria übernahm fortan die Führung des Weingutes und hat dieses zusammen mit ihrem Sohn Henning weiter auf Kurs gebracht. Dieser übernahm im Jahr 2021 ganz die Leitung. Der Riesling spielt im Weingut die Hauptrolle, stammt aus Lagen in Niederhausen (Hermannshöhle, Klamm, Rosenheck, Felsensteyer), Norheim (Dellchen, Kirschheck) und Schlossböckelheim (Felsenberg); hinzu kommen insbesondere Weißburgunder und Spätburgunder.

Kontakt. 

Winzerstrasse 5-7
55585  Niederhausen

Öffnungszeiten

nach Vereinbarung

Besonderheiten

Gästehaus „Alte Schule“****

Besitzer

Helmut Mathern Erbengemeinschaft

Betriebsleiter

Henning Mathern
Nahe
13 Hektar
60.000 Flaschen

Aktuelle Weine

Riesling "feinherb Vom Mir. Der Erste." Niederhäuser Felsensteyer

2022

10,5 %

88

Riesling "feinherb" "Vom Fels"

2022

10,5 %

85

Riesling trocken "Vom Rotliegenden"

2022

12 %

86

Riesling trocken Niederhäuser Hermannshöhle

2022

12,5 %

89

Riesling trocken Norheimer Dellchen

2022

12,5 %

88

Riesling trocken Schlossböckelheimer Felsenberg

2022

12,5 %

87

Riesling trocken

2022

11,5 %

84

Weißer Burgunder

2022

12,5 %

85

Lagen

Hermannshöhle (Niederhausen)
Klamm (Niederhausen)
Rosenheck (Niederhausen)
Felsensteyer (Niederhausen)
Dellchen (Norheim)
Kirschheck (Norheim)
Felsenberg (Schlossböckelheim)

Rebsorten

Riesling (70%)
Weißburgunder (10%)
Spätburgunder (10%)
© Weingut Mathern

Winzer

Die Weinbau-Geschichte von Familie Mathern reicht mehr als 100 Jahre zurück. Schon früh gab die Familie die weitere Landwirtschaft auf und konzentrierte sich ganz auf den Anbau des Rebensaftes, der schon in den fünfziger Jahren in Flaschen vermarktet wurde. Helmut Mathern übernahm das Weingut dann Mitte der achtziger Jahre von seinen Eltern und begründete die moderne Geschichte des Weingutes, die durch seinem plötzlichen Tod im Jahr 2002 einen großen Einschnitt erfuhr. Seine Frau Gloria übernahm fortan die Führung des Weingutes und hat dieses zusammen mit ihrem Sohn Henning weiter auf Kurs gebracht. Dieser übernahm im Jahr 2021 ganz die Leitung. Der Riesling spielt im Weingut die Hauptrolle, stammt aus Lagen in Niederhausen (Hermannshöhle, Klamm, Rosenheck, Felsensteyer), Norheim (Dellchen, Kirschheck) und Schlossböckelheim (Felsenberg); hinzu kommen insbesondere Weißburgunder und Spätburgunder.

Aktuelle Kollektion

Ein überzeugendes Debüt liefert Henning Mathern, die Weine zeigen eine individuelle Handschrift. Der Gutsriesling ist kühl und dezent schalenherb, zeigt bei aller Frische auch cremige Ansätze. Der Riesling vom Rotliegenden ist weicher, reifer, geradezu schmeichelnd mit seiner dezenten Süße, hat Substanz. Auch der Riesling aus dem Felsenberg zeigt sehr gute Anlagen, ist konzentriert, würzig, saftig und zupackend, hat Druck und Länge. Dagegen ist der Wein aus dem Dellchen noch etwas verschlossen, herbe Schalenaromen verdecken anfänglich seinen konzentrierten, würzigen Fruchtkern, die fundierte phenolische Struktur, die dieser Riesling besitzt, verspricht eine positive Entwicklung auf der Flasche. Unser Favorit ist der tiefgründige Vertreter aus der Hermannshöhle, der geschliffen und kompakt ist, lang und nachhaltig. Von den beiden feinherben Rieslingen ist der etwas trockener ausgebaute „vom Fels“ der zugänglichere; traditionell, aromatisch und konsequent würzig ist der saftige Felsensteyer merklich fruchtsüßer. Der geradlinige griffige Weißburgunder passt stilistisch bestens zu den würzigen Rieslingen. Weiter so!