Weingut Michel-Pfannebecker

Bis ins 17. Jahrhundert lässt sich die Geschichte der Familien Michel (aus Burgund) und Pfannebecker (aus Holland) in Flomborn zurückverfolgen. Heute führen Heinfried und Gerold Pfannebecker den Betrieb, den sie ganz auf Weinbau ausgerichtet haben. Heinfried Pfannebecker kümmert sich vor allem um die Weinberge, Gerold Pfannebecker mehr um den Keller. Die Weinberge liegen in Flomborn (Feuerberg, Goldberg) und Westhofen (Steingrube, Morstein), im Eppelsheimer Felsen, im Ober-Flörsheimer Blü­­cher­­pfad und im Gundersheimer Höllenbrand. Die Reben wachsen auf leichten bis mittelschweren Lösslehmböden, teils mit extrem hohem Kalkanteil. Riesling nimmt gut ein Viertel der Rebfläche ein, es folgen Silvaner, Spätburgunder, Grauburgunder, Weißburgunder und Chardonnay, dazu gibt es etwas Müller-Thurgau, Scheurebe, Gewürztraminer und Würzer. Rote Sorten nehmen insgesamt ein Drittel der Fläche ein, neben Spätburgunder gibt es Portugieser, Dornfelder, Merlot und Cabernet Sauvignon.

Kontakt. 

Langgasse 18/19
55234  Flomborn

Öffnungszeiten

Mo.-Sa. 9-18 Uhr

Besitzer

Heinfried & Gerold Pfannebecker
Rheinhessen
11,7 Hektar
60.000 Flaschen

Aktuelle Weine

Cabernet Sauvignon trocken Ober-Flörsheimer Blücherpfad

2019

14 %

88

Chardonnay trocken Flomborner Goldberg

2022

13 %

83

Grauer Burgunder trocken An dem Sonnbrunnen Flomborner Feuerberg

2022

13 %

84

Riesling trocken "Alte Reben" Flomborner Feuerberg

2022

13 %

86

Riesling trocken "Alte Reben" Westhofener Steingrube

2022

13 %

87

Riesling trocken "st"

2022

12,5 %

85

Riesling trocken An dem Sonnbrunnen Flomborner Feuerberg

2022

12,5 %

83

Riesling trocken Westhofener Morstein

2022

12,5 %

86

Silvaner trocken "Alte Reben" Flomborner Feuerberg

2022

14 %

84

Spätburgunder trocken "Alte Reben" Westhofener Morstein

2020

14 %

89

Lagen

Steingrube (Westhofen)
Morstein (Westhofen)
Feuerberg (Flomborn)
Goldberg (Flomborn)
Höllenbrand (Gundersheim)
Felsen (Eppelsheim)
Blücherpfad (Ober-Flörsheim)

Rebsorten

Riesling (27%)
Silvaner (13%)
Spätburgunder (12%)
Grauburgunder (7%)
Weißburgunder (6%)
Chardonnay (6%)
Heinfried (links) und Gerold Pfannebecker
© Michel-Pfannebecker/Foto: Robert Dieth

Winzer

Bis ins 17. Jahrhundert lässt sich die Geschichte der Familien Michel (aus Burgund) und Pfannebecker (aus Holland) in Flomborn zurückverfolgen. Heute führen Heinfried und Gerold Pfannebecker den Betrieb, den sie ganz auf Weinbau ausgerichtet haben. Heinfried Pfannebecker kümmert sich vor allem um die Weinberge, Gerold Pfannebecker mehr um den Keller. Die Weinberge liegen in Flomborn (Feuerberg, Goldberg) und Westhofen (Steingrube, Morstein), im Eppelsheimer Felsen, im Ober-Flörsheimer Blü­­cher­­pfad und im Gundersheimer Höllenbrand. Die Reben wachsen auf leichten bis mittelschweren Lösslehmböden, teils mit extrem hohem Kalkanteil. Riesling nimmt gut ein Viertel der Rebfläche ein, es folgen Silvaner, Spätburgunder, Grauburgunder, Weißburgunder und Chardonnay, dazu gibt es etwas Müller-Thurgau, Scheurebe, Gewürztraminer und Würzer. Rote Sorten nehmen insgesamt ein Drittel der Fläche ein, neben Spätburgunder gibt es Portugieser, Dornfelder, Merlot und Cabernet Sauvignon.

Aktuelle Kollektion

Drei Rotweine führen in diesem Jahr die Kollektion an. Der 2019er Cabernet Sauvignon vom Blücherpfad zeigt gute Konzentration und klare reife Cassisfrucht, ist füllig, kraftvoll, besitzt gute Struktur und Grip. Der 2019 Spätburgunder vom Höllenbrand zeigt ebenfalls viel reife Frucht, ist füllig, kraftvoll und strukturiert bei feiner Frische. Unser Favorit ist der Spätburgunder aus dem Morstein, Jahrgang 2020, der wunderschön reintönig und herrlich eindringlich im Bouquet ist, schöne Frische und Frucht besitzt, klar und zupackend ist, ein Spätburgunder aus einem Guss. Im weißen Segment sind wieder die Rieslinge besonders stark. Unser Favorit ist der herrlich saftige und doch zupackende Riesling von alten Reben in der Steingrube. Dahinter folgen der konzentrierte, füllige Wein von alten Reben im Feuerberg und der frische, zupackende Morstein-Riesling, auch der neue geradlinige Riesling „st“ (für staub trocken) überzeugt.