Weingut Michel

Das Gros der Weinberge von Josef Michel liegt in Achkarren in den Lagen Schlossberg und Castellberg. Hinzu kommen 2 Hektar in Munzingen am Tuniberg, wo ausschließlich Spätburgunder angebaut wird. Die Liebe von Josef Michel galt schon immer eindeutig den Burgundersorten – Grauburgunder hat inzwischen Spätburgunder überholt, dann folgt mit etwas Abstand Weißburgunder, danach Chardonnay, hinzu kommt ein klein wenig Müller-Thurgau. Josef Michel hat mit der Aufnahme in den VDP sein Sortiment neu bezeichnet, verzichtet nun auf Prädikate, so dass die bisherigen Kabinettweine nun die Achkarrer Ortsweine sind, die bisherigen Spätlesen heißen nun Tephrit (der geologische Name des in Achkarren vorherrschenden Vulkangesteins), bei den Drei Sterne-Spätlesen wird ebenfalls auf die Prädikatsbezeichnung verzichtet, sie sind jetzt die Großen Gewächse: Grauburgunder, Chardonnay und Spätburgunder aus dem Schlossberg, seit dem Jahrgang 2020 ergänzt um einen Spätburgunder Hinter Winklen aus dem Ihringer Winklerberg. Seit der ersten Ausgabe empfehlen wir die Weine von Josef Michel, seit damals rechnen wir ihn zu den Top-Winzern in Deutschland. Zweifel kamen nie auf, im Gegenteil, Jahr für Jahr hat er uns bestärkt in unserer Auffassung, Jahr für Jahr hat er weiter zugelegt. Immer bestechend reintönig und fruchtbetont präsentieren sich seine Basisweine, die Tephrit-Weine und die Großen Gewächse, gehören immer zu den Jahrgangsbesten in Deutschland. Das Ziel von Josef Michel ist es reintönige Weine zu erzeugen, die Frucht, Spiel und Frische aufweisen. Was ihm in den zweieinhalb Jahrzehnten, die wir seine Weine nun kennen, immer ganz fantas­tisch gelungen ist, die Konzentration auf die Burgunder macht sich bezahlt. Im Jahr 2021 ist, nach Geisenheim-Studium, Sohn Robin in den Betrieb eingestiegen.

Kontakt. 

Winzerweg 24
79235  Achkarren

Öffnungszeiten

Mo.-Fr. 13:30-17 Uhr, Sa. 10-13 Uhr oder nach Vereinbarung

Besitzer

Josef Michel

Betriebsleiter

Josef Michel
Baden
14 Hektar
90.000 Flaschen

Aktuelle Weine

Chardonnay trocken "GG" Achkarren Schlossberg

2021

13 %

92

Chardonnay trocken "Tephrit" Achkarren

2022

13 %

89

Grauer Burgunder trocken "GG" Achkarrer Schlossberg

2022

13 %

93

Grauer Burgunder trocken "Tephrit" Achkarren

2022

13 %

89

Grauer Burgunder trocken Achkarren

2022

13 %

88

Spätburgunder trocken "Alte Reben"

2019

13,5 %

90

Spätburgunder trocken "Alte Reben"

2020

13 %

91

Spätburgunder trocken "Alte Reben"

2021

13 %

89

Spätburgunder trocken "GG" Achkarrer Schlossberg

2021

13 %

95

Spätburgunder trocken "GG" Hinter Winklen Ihringer Winklerberg

2021

13 %

93

Lagen

Schlossberg (Achkarren)
Winklerberg (Ihringen)

Rebsorten

Grauburgunder (41%)
Spätburgunder (30%)
Weißburgunder (17%)
Chardonnay (11%)
Müller-Thurgau (1%)
Josef Michel
© Andreas Durst

Winzer

Das Gros der Weinberge von Josef Michel liegt in Achkarren in den Lagen Schlossberg und Castellberg. Hinzu kommen 2 Hektar in Munzingen am Tuniberg, wo ausschließlich Spätburgunder angebaut wird. Die Liebe von Josef Michel galt schon immer eindeutig den Burgundersorten – Grauburgunder hat inzwischen Spätburgunder überholt, dann folgt mit etwas Abstand Weißburgunder, danach Chardonnay, hinzu kommt ein klein wenig Müller-Thurgau. Josef Michel hat mit der Aufnahme in den VDP sein Sortiment neu bezeichnet, verzichtet nun auf Prädikate, so dass die bisherigen Kabinettweine nun die Achkarrer Ortsweine sind, die bisherigen Spätlesen heißen nun Tephrit (der geologische Name des in Achkarren vorherrschenden Vulkangesteins), bei den Drei Sterne-Spätlesen wird ebenfalls auf die Prädikatsbezeichnung verzichtet, sie sind jetzt die Großen Gewächse: Grauburgunder, Chardonnay und Spätburgunder aus dem Schlossberg, seit dem Jahrgang 2020 ergänzt um einen Spätburgunder Hinter Winklen aus dem Ihringer Winklerberg. Seit der ersten Ausgabe empfehlen wir die Weine von Josef Michel, seit damals rechnen wir ihn zu den Top-Winzern in Deutschland. Zweifel kamen nie auf, im Gegenteil, Jahr für Jahr hat er uns bestärkt in unserer Auffassung, Jahr für Jahr hat er weiter zugelegt. Immer bestechend reintönig und fruchtbetont präsentieren sich seine Basisweine, die Tephrit-Weine und die Großen Gewächse, gehören immer zu den Jahrgangsbesten in Deutschland. Das Ziel von Josef Michel ist es reintönige Weine zu erzeugen, die Frucht, Spiel und Frische aufweisen. Was ihm in den zweieinhalb Jahrzehnten, die wir seine Weine nun kennen, immer ganz fantas­tisch gelungen ist, die Konzentration auf die Burgunder macht sich bezahlt. Im Jahr 2021 ist, nach Geisenheim-Studium, Sohn Robin in den Betrieb eingestiegen.

Aktuelle Kollektion

Unter den beiden Ortsweinen ist im Jahrgang 2022 eindeutig der Grauburgunder unser Favorit, er ist faszinierend reintönig, fruchtbetont, harmonisch und lang, der Weißburgunder ist deutlich verhaltener, recht würzig, lässt die betörend reintönige Frucht vermissen, die wir sonst beim ihm so sehr schätzen. Unter den drei weißen Tephrit-Weinen ist wie schon im Vorjahr der Weißburgunder unser Favorit, er zeigt faszinierend reintönige Frucht im Bouquet, weiße Früchte, gute Konzentration und Frische, ist harmonisch und komplex im Mund, wunderschön saftig, reintönig und lang. Der Grauburgunder ist deutlich würziger im Bouquet, eindringlicher, zeigt gute Konzentration und reife Frucht, ist kraftvoll und kompakt im Mund, besitzt gute Struktur, Substanz und Grip. Der Tephrit-Chardonnay zeigt ebenfalls feine Würze und klare Frucht im Bouquet, ist klar und zupackend im Mund, besitzt gute Struktur und Frische. Von Grauburgunder und Chardonnay gibt es jeweils ein Großes Gewächs vom Schlossberg. Viel Würze und Duft zeigt der Grauburgunder, Jahrgang 2022, im sehr offenen Bouquet, gelbe Früchte, er ist füllig, kraftvoll, kompakt, besitzt gute Substanz und Länge. Der Chardonnay stammt aus dem Jahrgang 2021, ist herrlich eindringlich und dominant im Bouquet, zeigt gelbe Früchte, ist anfangs kompakt, verschlossen, braucht viel Luft, zeigt dann gute Präzision, Druck und Frische. Die Spätburgunder-Abteilung beginnt auch in diesem Jahr wieder mit dem Wein von alten Reben, von dem wir zusätzlich zum aktuellen drei zurückliegende Jahrgänge verkostet haben, die sich alle drei toll entwickelt haben und von uns nun klar höher bewertet wurden; trotzdem sind wir beim aktuellen 2021er zurückhaltend, er ist reintönig, leicht rauchig und würzig, besitzt klare Frucht, gute Struktur und Grip. Klasse ist auch 2021 wieder der Spätburgunder Tephrit, ihn als Ortswein zu bezeichnen ist pures Understatement, er ist konzentriert und herrlich eindringlich, besitzt reintönige Frucht, feine Frische, Grip und Länge. Das Große Gewächs Hinter Winklen, der zweite Jahrgang dieses Weins, zeigt gute Konzentration und viel reife Frucht, ist füllig, kraftvoll, saftig, besitzt viel reife Frucht, gute Struktur und jugendlichen Grip. Das Große Gewächs vom Schlossberg zeigt viel Intensität, gute Konzentration und reife Frucht, ein wenig Herzkirschen, ist faszinierend harmonisch und elegant („alles fließt“), lang und nachhaltig, ist auch 2021 wieder einer der großen Spätburgunder des Jahrgangs in Deutschland.