Weingut Mohr

Das 1875 von Wilhelm Mohr gegründete Weingut wird heute von dessen Urenkel Jochen Neher und seiner Frau Saynur Sonkaya-Neher geführt. Ihre Weinberge liegen in den Lorcher Lagen Krone (grauer Taunusschiefer), Bodental-Steinberg (roter und blauer Phyllitschiefer) und Schlossberg (blauer Taunusschiefer), wo Jochen Neher einen Weinberg mit 1934 gepflanzten Reben besitzt, die wohl ältesten im Rheingau, sowie im Assmannshäuser Höllenberg (roter Phyllitschiefer und Quarzit). Hauptrebsorte im Betrieb ist der Riesling, der 70 Prozent der Rebfläche einnimmt. Daneben gibt es Spätburgunder und Weißburgunder, sowie ein klein wenig Silvaner, Scheurebe, Grauburgunder und Muskateller. Die Weinberge werden zertifiziert biologisch bewirtschaftet, Jochen Neher ist seit 2014 Mitglied bei Ecovin. 2018 erweiterte er die Rebfläche um einen Hektar in Lorch und in Assmannshausen, 2019 kamen weitere zwei Hektar hinzu.

Kontakt. 

Rheinstraße 21
65391  Lorch

Öffnungszeiten

nach Vereinbarung

Besonderheiten

Türkische Kochkurse

Besitzer

Jochen Neher

Betriebsleiter

Jochen Neher

Kellermeister

Jochen Neher
Rheingau
10 Hektar
70.000 Flaschen

Aktuelle Weine

Pinot Sekt brut

2021

13,5 %

Riesling "RGG" Lorcher Bodental-Steinberg

2021

12 %

Riesling "RGG" Lorcher Krone

2021

12,5 %

Riesling Sekt brut

2020

13 %

Riesling trocken "34" Lorcher Schlossberg

2021

12,5 %

Riesling trocken

2022

11,5 %

Spätburgunder "RGG" Lorcher Bodental-Steinberg

2019

13 %

Spätburgunder trocken "Alte Reben" Assmanshäuser Höllenberg

2020

13 %

Lagen

Krone (Lorch)
Schlossberg (Lorch)
Bodental-Steinberg (Lorch)
Höllenberg (Assmannshausen)

Rebsorten

Riesling (70%)
Weißburgunder (13%)
Spätburgunder (10%)
Muskateller (2%)
Silvaner (2%)
Grauburgunder (2%)
Scheurebe (1%)
© Weingut Mohr

Winzer

Das 1875 von Wilhelm Mohr gegründete Weingut wird heute von dessen Urenkel Jochen Neher und seiner Frau Saynur Sonkaya-Neher geführt. Ihre Weinberge liegen in den Lorcher Lagen Krone (grauer Taunusschiefer), Bodental-Steinberg (roter und blauer Phyllitschiefer) und Schlossberg (blauer Taunusschiefer), wo Jochen Neher einen Weinberg mit 1934 gepflanzten Reben besitzt, die wohl ältesten im Rheingau, sowie im Assmannshäuser Höllenberg (roter Phyllitschiefer und Quarzit). Hauptrebsorte im Betrieb ist der Riesling, der 70 Prozent der Rebfläche einnimmt. Daneben gibt es Spätburgunder und Weißburgunder, sowie ein klein wenig Silvaner, Scheurebe, Grauburgunder und Muskateller. Die Weinberge werden zertifiziert biologisch bewirtschaftet, Jochen Neher ist seit 2014 Mitglied bei Ecovin. 2018 erweiterte er die Rebfläche um einen Hektar in Lorch und in Assmannshausen, 2019 kamen weitere zwei Hektar hinzu.

Aktuelle Kollektion

Schon in den vergangenen Jahren überzeugten uns die Weine von Jochen Neher mit ihrem klaren Stil. In der zurückliegenden Ausgabe stand ein hervorragender Eiswein an der Spitze. Auch wenn wir in diesem Jahr nur trockene Weine verkosten, kann die Kollektion vor allem dank klarer Fruchtaromen punkten. Sehr frisch und reintönig präsentiert sich auch im Jahrgang 2022 der Gutsriesling, der klare Frucht und Zitrus zeigt. Das Große Gewächs aus dem Bodental-Steinberg besticht mit reintöniger Frucht, ist frisch, enorm saftig und reintönig, geprägt von gelber Frucht. Das Pendant aus der Lorcher Krone ist ebenfalls bestechend reintönig, aber etwas reifer und dominanter, mit guter Struktur und Grip. Der Spätburgunder aus dem Bodental-Steinberg zeigt Frische, feine Holzwürze, dunkle Früchte und Gewürze, ist klar und saftig. Höllenberg zeigt Johannisbeernoten und etwas Graphit, ist nachhaltig. Überzeugend sind auch die beiden Sekte. Der Pinot ist weiß gekeltert, zeigt aber dennoch zarte Noten von roten Früchten, die an Rosé erinnern, ist sehr frisch und klar. Der Riesling ist ebenfalls sehr klar und harmonisch, mit Noten von Zitrus und feinem Hefetouch. Eine wie gewohnt überzeugende Kollektion.