Weingut Markus Molitor

Zwei großartige Neuigkeiten bei Markus Molitor: Einmal kamen im Herbst 2023 die ersten beiden Weine, Jahrgang 2020, der komplett restaurierten Domaine Serrig auf den Markt, die ausschließlich über Place de Bordeaux vertrieben werden, zum anderen wurde der jahrelang geplante spektakuläre Neubau oberhalb von Haus Klosterberg endlich genehmigt, mit dem Markus Molitor, heute größter Weingutsbesitzer an der mittleren Mosel, auch architektonisch neue Akzente setzen wird. Direkt am Weingut besitzt Markus Molitor im Wehlener Klosterberg das größte arrondierte Stück an der Mittelmosel. Beträchtlichen Besitz hat er in der Zeltinger Sonnenuhr, aber auch in der Wehlener Sonnenuhr und im Zeltinger Schlossberg, im Graacher Domprobst und Himmelreich, Erdener Treppchen, Ürziger Würzgarten und in der Bernkasteler Lay. Auch aus den Lagen Thörnicher Ritsch, Brauneberger Juffer-Sonnenuhr oder Erdener Prälat erzeugt Markus Molitor mittlerweile Wein. An der Saar erwarb er die ehemalige Staatsdomäne in Serrig. Neben Riesling baut das Weingut Molitor Weiß- und Spätburgunder sowie etwas Chardonnay an. Die Burgunder werden bei ihm prinzipiell im Holz ausgebaut. Markus Molitor vergärt alle Weine mit den natürlichen Hefen. Zum Keltern benutzt er in den letzten Jahren verstärkt Korbpressen, lässt die Weine 12 bis 18 Stunden matzerieren, je nach Jahrgang auch mal zwei Tage. Zum Ausbau nutzt er Edelstahl und Holzfässer, hat den Holzfassanteil in den letzten Jahren weiter vergrößert. Er baut die Weine lange auf der Feinhefe aus, füllt sehr spät ab. Bezeichnungen wie trocken oder „feinherb“ hat Markus Molitor mit dem Jahrgang 2007 abgeschafft. Für ihn trocken schmeckende Weine (auch wenn nicht im gesetzlich trockenen Bereich) werden mit weißer Kapsel ausgestattet, feinherbe mit grüner und süße mit goldener.

Kontakt. 

Haus Klosterberg
54470  Bernkastel-Wehlen

Öffnungszeiten

Mo.-Fr. 10-17 Uhr, Sa./So. nach Vereinbarung

Besonderheiten

Vinothek (bis 50 Personen)

Besitzer

Markus Molitor
Mosel
80 Hektar
300.000 Flaschen

Aktuelle Weine

Pinot Noir "Einstern"

2019

13 %

Pinot Noir "Einstern"

2020

13 %

Pinot Noir* Brauneberger Mandelgraben

2020

13 %

Pinot Noir* Brauneberger Mandelgraben

2019

13 %

Pinot Noir* Zeltinger Schlossberg

2020

13 %

Pinot Noir** Brauneberger Klostergarten

2020

13,5 %

Pinot Noir** Brauneberger Klostergarten

2019

13,5 %

Pinot Noir*** Brauneberger Klostergarten

2020

13,5 %

Pinot Noir*** Brauneberger Klostergarten

2019

13,5 %

Pinot Noir*** Graacher Himmelreich

2020

13,5 %

Lagen

Sonnenuhr (Zeltingen)
Schlossberg (Zeltingen)
Sonnenuhr (Wehlen)
Domprobst (Graach)
Würzgarten (Ürzig)
Treppchen (Erden)
Rausch (Saarburg)
Bockstein (Ockfen)
Lay (Bernkastel)
Badstube (Bernkastel)
Klosterberg (Wehlen)
Rosenberg (Kinheim)
Hubertuslay (Kinheim)

Rebsorten

Riesling (92%)
Spätburgunder (5%)
Weißburgunder (3%)
Markus Molitor
© Weingut Markus Molitor

Winzer

Zwei großartige Neuigkeiten bei Markus Molitor: Einmal kamen im Herbst 2023 die ersten beiden Weine, Jahrgang 2020, der komplett restaurierten Domaine Serrig auf den Markt, die ausschließlich über Place de Bordeaux vertrieben werden, zum anderen wurde der jahrelang geplante spektakuläre Neubau oberhalb von Haus Klosterberg endlich genehmigt, mit dem Markus Molitor, heute größter Weingutsbesitzer an der mittleren Mosel, auch architektonisch neue Akzente setzen wird. Direkt am Weingut besitzt Markus Molitor im Wehlener Klosterberg das größte arrondierte Stück an der Mittelmosel. Beträchtlichen Besitz hat er in der Zeltinger Sonnenuhr, aber auch in der Wehlener Sonnenuhr und im Zeltinger Schlossberg, im Graacher Domprobst und Himmelreich, Erdener Treppchen, Ürziger Würzgarten und in der Bernkasteler Lay. Auch aus den Lagen Thörnicher Ritsch, Brauneberger Juffer-Sonnenuhr oder Erdener Prälat erzeugt Markus Molitor mittlerweile Wein. An der Saar erwarb er die ehemalige Staatsdomäne in Serrig. Neben Riesling baut das Weingut Molitor Weiß- und Spätburgunder sowie etwas Chardonnay an. Die Burgunder werden bei ihm prinzipiell im Holz ausgebaut. Markus Molitor vergärt alle Weine mit den natürlichen Hefen. Zum Keltern benutzt er in den letzten Jahren verstärkt Korbpressen, lässt die Weine 12 bis 18 Stunden matzerieren, je nach Jahrgang auch mal zwei Tage. Zum Ausbau nutzt er Edelstahl und Holzfässer, hat den Holzfassanteil in den letzten Jahren weiter vergrößert. Er baut die Weine lange auf der Feinhefe aus, füllt sehr spät ab. Bezeichnungen wie trocken oder „feinherb“ hat Markus Molitor mit dem Jahrgang 2007 abgeschafft. Für ihn trocken schmeckende Weine (auch wenn nicht im gesetzlich trockenen Bereich) werden mit weißer Kapsel ausgestattet, feinherbe mit grüner und süße mit goldener.

Aktuelle Kollektion

Unter den Weinen mit weißer Kapsel gefällt der feste, enorm würzige Treppchen-Kabinett ausgezeichnet. Viel Schmelz zeigt der Kabinett Fuder 6, mit enormer Würze und viel Schmelz. Die Bockstein-Spätlese ist mit Präzision und würzigem Nachhall versehen, ihr Pendant aus dem Würzgarten besitzt Kraft und Würze. Merklich reduktiv ist die Sonnenuhr-Spätlese, straff, dicht. Sehr schön fällt der Badstube-Kabinett mit grüner Kapsel aus, viel Schmelz, viel Saftigkeit. Wunderbar präzise mit mineralischer Würze präsentiert sich die Rosenberg-Spätlese. Sehr gut gefallen auch die weiteren Badstube-Weine: Die Spätlese, kraftvoll, zupackend, und die Auslese mit einem Stern, die zwar noch verhalten ist, aber jede Menge Schmelz aufweist. Noch spannender: Die Himmelreich-Auslese mit einem Stern. Unter den Weinen mit goldener Kapsel ist der Rosenberg-Kabinett (herrlich duftig, floral, verspielt) ebenso hervorzuheben wie der Kabinett Zeltinger Sonnenuhr, bemerkenswert fest, nachhaltig. Und erst der Kabinett aus dem Scharzhofberger! Die Würzgarten-Spätlese ist sehr eigenständig. Reduktiv und saftig ist die Spätlese aus der Wehlener Sonnenuhr; noch etwas präziser jene aus der Zeltinger Sonnenuhr. Duftig und fein, kühl mit leicht floralen Noten und Anklängen an kandierten Apfel: Die Hubertuslay-Auslese. Sehr eigenständig, fest, mineralisch ist die Ritsch-Auslese, einer der eigenständigsten Weine des Jahrgangs. Deutlich reifer präsentiert sich die Zwei Sterne-Auslese aus dem Bockstein. Weitere Auslesen werden nach Redaktionsschluss gefüllt. Was die Rotweine angeht: Der Spätburgunder Einstern beeindruckt mit offener, kühler Frucht, ist rassig – ein exzellenter Einstieg ins Sortiment. Hervorzuheben auch der offene, saftige Zwei Sterne-Wein aus dem Klostergarten, während sein Drei Sterne-Pendant in der Nase noch völlig verschlossen ist, im Mund aber enorm saftig ausfällt. Die Weine der Domaine Serrig sind völlig eigenständig, fallen aus dem Rahmen. Der Erstwein Große Lage Vogelsang ist faszinierend druckvoll, mineralisch, nachhaltig, der Kabinett genannte Zweitwein ist präzise, zupackend, sehr fein.