Weingut August Perll

Seit Generationen baut die Familie Perll Wein am Bopparder Hamm an, hat nach dem Zweiten Weltkrieg den landwirtschaftlichen Mischbetrieb ganz auf Wein spezialisiert; heute führt Thomas Perll den auf 11 Hektar angewachsenen Betrieb. Das 1606 erbaute Stammhaus befindet sich nach wie vor in Familienbesitz und ziert die Etiketten. Die Weinberge befinden sich in verschiedenen Teillagen des Bopparder Hamm: Mandelstein, Feuerlay, Fässerlay und Ohlenberg. Riesling nimmt drei Viertel der Weinberge ein, Spätburgunder 20 Prozent, hinzu kommen ein klein wenig Weißburgunder, Grauburgunder, Scheurebe und Dornfelder. Zum Gut gehört auch eine Obstbrennerei. 2019 wurden die Verkaufsräume neu gestaltet.

Kontakt. 

Oberstraße 77-81
56154  Boppard

Öffnungszeiten

nach Vereinbarung; Gruppen-weinproben (bis 90 Personen); jeden 2. Sa. Im Juni Jahrgangsverkostung

Besitzer

Thomas Perll
Mittelrhein
10 Hektar
keine Angabe

Aktuelle Weine

Riesling "Alte Reben" Bopparder Hamm Mandelstein

2022

7,5 %

85

Riesling Auslese Bopparder Hamm Mandelstein

2022

8 %

86

Riesling Hochgewächs halbtrocken Bopparder Hamm Ohlenberg

2022

11,5 %

85

Riesling Hochgewächs trocken Bopparder Hamm Feuerlay

2022

11,5 %

85

Riesling Kabinett trocken Bopparder Hamm Feuerlay

2022

11,5 %

85

Riesling Spätlese halbtrocken Bopparder Hamm Feuerlay

2022

11 %

86

Lagen

Mandelstein (Bopparder Hamm)
Feuerlay (Bopparder Hamm)
Fässerlay (Bopparder Hamm)
Ohlenberg (Bopparder Hamm)
Martinstal (Oberwesel)

Rebsorten

Riesling (75%)
Spätburgunder (20%)
Weißburgunder (2%)
Grauburgunder (1%)
Scheurebe (1%)
Dornfelder (1%)
Roter Riesling (1%)
Thomas Perll
© Weingut August Perll

Winzer

Seit Generationen baut die Familie Perll Wein am Bopparder Hamm an, hat nach dem Zweiten Weltkrieg den landwirtschaftlichen Mischbetrieb ganz auf Wein spezialisiert; heute führt Thomas Perll den auf 11 Hektar angewachsenen Betrieb. Das 1606 erbaute Stammhaus befindet sich nach wie vor in Familienbesitz und ziert die Etiketten. Die Weinberge befinden sich in verschiedenen Teillagen des Bopparder Hamm: Mandelstein, Feuerlay, Fässerlay und Ohlenberg. Riesling nimmt drei Viertel der Weinberge ein, Spätburgunder 20 Prozent, hinzu kommen ein klein wenig Weißburgunder, Grauburgunder, Scheurebe und Dornfelder. Zum Gut gehört auch eine Obstbrennerei. 2019 wurden die Verkaufsräume neu gestaltet.

Aktuelle Kollektion

Wieder einmal präsentiert uns Thomas Perll eine überschaubare Auswahl von sechs Rieslingen aus dem Bopparder Hamm, die ein geschlossenes Bild abgeben. Reif und würzig sind sie wie gewohnt, weisen dabei aber spürbar weniger Alkohol auf als in den Vorjahren, was ihnen mehr Frische und Trinkfluss verleiht. Das trockene Hochgewächs aus der Feuerlay ist saftig und aromatisch, mit spürbarer Kraft und Mineralität versehen, ist lang und ausgewogen. Der trockene Kabinett aus der selben Lage kommt pointierter daher, auch er zeigt Anklänge von reifen gelben Früchten, ist jedoch griffiger am Gaumen, endet mit einer herben Note. Einen durchweg positiven Eindruck hinterlässt auch das halbtrockene Hochgewächs, dessen Restzucker bestens austariert wirkt, saftig, zart würzig und frisch, bringt es alles zusammen was einen im besten Sinne süffigen Mittelrhein-Riesling ausmacht. Der fruchtig ausgebaute Riesling von alten Reben im Mandelstein ist dagegen deutlich milder und cremiger, er füllt den Gaumen ganz aus, reife gelbe Äpfel und Mangos bieten saftigen, trinkanimierenden Genuss mit ausreichend Frische. Analog zu den trockenen Rieslingen bietet der Prädikatswein wieder deutlich mehr Grip. In ihrer zupackenden Manier ist die halbtrockene Spätlese in diesem Jahr unser Favorit. Auch die satte Auslese aus dem Mandelstein mit ihrer individuellen Würze ist zu empfehlen, denn sie ist in Anbetracht der Herausforderungen, die der Herbst 2022 an die Winzer stellte, von beeindruckend guter Qualität.