Weingut Pichterhof

Das Kinheimer Weingut wird von Nico Kaufmann und seiner Frau Susanne geleitet. Im Jahr 2007, mit nur 21 Jahren, übernahm der Winzer den Familienbetrieb, der seine Tradition bis auf das Jahr 1791 zurückverfolgen kann. Riesling macht 50 Prozent der heute 4 Hektar umfassenden Rebfläche aus, dafür sind die Burgundersorten stark vertreten. Der Grauburgunder mit 10 Prozent, der Weißburgunder 5 Prozent, der Spätburgunder gar mit 20 Prozent, und auf immerhin fünf Prozent der Fläche wächst der Gelbe Muskateller. Alle Rieslingweine stammen aus der Steillage Kinheimer Hubertuslay und werden selektiv geerntet und spontan vergoren. Auch der Spätburgunder wächst im Steilhang der Hubertuslay und liegt vor der Abfüllung fünfzehn Monate im Holzfass. Für das Frühjahr 2024 ist die Eröffnung einer neuen Vinothek geplant.

Kontakt. 

Königsstraße 44
54538  Kinheim

Öffnungszeiten

Mo.-Sa. 9-17 Uhr, So. nach Vereinbarung

Besitzer

Nico & Susanne Kaufmann

Betriebsleiter

Nico Kaufmann

Kellermeister

Susanne Kaufmann

Außenbetrieb

Nico Kaufmann
Mosel
4 Hektar
20.000 Flaschen

Aktuelle Weine

Gelber Muskateller

2022

12 %

83

Pinot Blanc

2022

12,5 %

83

Riesling "Pichterhof Gold" Kinheimer Hubertuslay

2022

7,5 %

86

Riesling "Pichterhof Gold" Kinheimer Hubertuslay

2016

7,5 %

87

Riesling Kabinett "Edition S" Kinheimer Hubertuslay

2022

9 %

85

Riesling Sekt brut

2021

12 %

85

Riesling Spätlese "Emotion" Kinheimer Hubertuslay

2022

8 %

85

Riesling Spätlese "feinherb" "Tradition" Kinheimer Hubertuslay

2022

10,5 %

84

Riesling Spätlese trocken "Prestige" Kinheimer Hubertuslay

2022

12 %

86

Lagen

Hubertuslay (Kinheim)
Rosenberg (Kinheim)

Rebsorten

Riesling (50%)
Spätburgunder (20%)
Grauburgunder (10%)
Weißburgunder (5%)
Gelber Muskateller (5%)
© Weingut Pichterhof

Winzer

Das Kinheimer Weingut wird von Nico Kaufmann und seiner Frau Susanne geleitet. Im Jahr 2007, mit nur 21 Jahren, übernahm der Winzer den Familienbetrieb, der seine Tradition bis auf das Jahr 1791 zurückverfolgen kann. Riesling macht 50 Prozent der heute 4 Hektar umfassenden Rebfläche aus, dafür sind die Burgundersorten stark vertreten. Der Grauburgunder mit 10 Prozent, der Weißburgunder 5 Prozent, der Spätburgunder gar mit 20 Prozent, und auf immerhin fünf Prozent der Fläche wächst der Gelbe Muskateller. Alle Rieslingweine stammen aus der Steillage Kinheimer Hubertuslay und werden selektiv geerntet und spontan vergoren. Auch der Spätburgunder wächst im Steilhang der Hubertuslay und liegt vor der Abfüllung fünfzehn Monate im Holzfass. Für das Frühjahr 2024 ist die Eröffnung einer neuen Vinothek geplant.

Aktuelle Kollektion

Saftig und zugänglich sind fast alle Weine dieses Gutes, ohne banal zu wirken. Auf den saftigen, nicht komplett trocken wirkenden Schaumwein aus Riesling trifft das schon mal zu: Er wurde 15 Monate auf der Hefe gereift und besitzt eine beachtliche Substanz. Der Pinot Blanc wirkt zunächst eher verhalten in der Nase, entwickelt nach einer Weile eine schöne Sortentypizität mit klarer Frucht, bleibt schlank. Beim Muskateller fällt die eher verhaltene Frucht auf, der Wein duftet dezent nach gelben Früchten und Kräutern, im Mund ist er eher schlank, nicht komplett trocken wirkend. Auch der trockene Prestige-Riesling wirkt noch verhalten mit Anklängen an Hefe, er braucht Zeit, ist im Mund aber schön fest und würzig; Süße lässt sich hier nicht bemerken. Ganz anders die Edition S, ein süßer Kabinett mit offener, klarer Frucht und Anklängen an Mirabellen und Apfel; es handelt sich um einen enorm saftigen, straffen, animierenden Riesling. Auch die übrigen süßen Weine sind saftig, offen, zupackend; beim Gold-Riesling aus 2022 ist noch Zeit angesagt. Attraktive Reife besitzt der Gold-Wein aus 2016 mit verspielter Kräuterwürze und sehr saftiger, rassiger Art; die Süße ist hoch, aber sie wird von Säure und Würze in Schach gehalten.