Weingut Karl O. Pohl

Dieses kleine Wehlener Weingut befindet sich seit 400 Jahren in Familienbesitz. Die 2,7 Hektar Weinberge liegen in der Wehlener Sonnenuhr, der Maring-Noviander Sonnenuhr sowie in den beiden Graacher Lagen Himmelreich und Domprobst. Es wird ausschließlich Riesling angebaut, alle Weine werden spontanvergoren. In der von Mai bis Oktober geöffneten Gutsweinstube werden moseltypische Spezialitäten serviert und Weinproben für bis zu 50 Personen durchgeführt. Im Sommer 2014 haben die Brüder Stefan K. und Christopher Pohl das Weingut übernommen, seit 2019 wird es vom Quereinsteiger Stefan K. Pohl alleine geführt. Seit der zweiten Ausgabe dieses Buches empfehlen wir bereits das Weingut Pohl, damals begeisterten uns vor allem die restsüßen, gereiften Rieslinge – und in den meisten Jahrgängen seither hatten die süßen Spätlesen und Auslesen die Nase vorne, was nicht bedeutet, dass nicht auch die trockenen oder halbtrockenen Weine überzeugen könnten. Ganz im Gegenteil: Vor allem die trockenen Rieslinge haben in den letzten Jahren deutlich an Ausdruck gewonnen.

Kontakt. 

Reitzengang 9
54470  Bernkastel-Wehlen

Öffnungszeiten

täglich ab 11 Uhr

Besonderheiten

Gutsweinstube (Mai-Anfang Okt., Do.-Sa. ab 17 Uhr, So. ab 11 Uhr und nach Vereinbarung)

Besitzer

Stefan K. Pohl

Betriebsleiter

Stefan K. Pohl

Kellermeister

Stefan K. Pohl

Außenbetrieb

Stefan K. Pohl
Mosel
2,7 Hektar
keine Angabe

Aktuelle Weine

Riesling halbtrocken Wehlener Sonnenuhr

2022

12,5 %

Riesling Kabinett halbtrocken Maring-Noviander

2022

11 %

Riesling Kabinett Maring-Noviander

2022

9 %

Riesling Kabinett trocken Wehlener Sonnenuhr

2022

12 %

Riesling Spätlese Graacher Himmelreich

2022

10 %

Riesling trocken Bernkasteler

2022

12,5 %

Riesling trocken Graacher Domprobst

2022

12,5 %

Riesling trocken Wehlener

2022

12,5 %

Lagen

Sonnenuhr (Wehlen)
Himmelreich (Graach)
Domprobst (Graach)
Sonnenuhr (Maring-Noviand)

Rebsorten

Riesling (100%)
Stefan Pohl
© Weingut Karl O. Pohl GbR

Winzer

Dieses kleine Wehlener Weingut befindet sich seit 400 Jahren in Familienbesitz. Die 2,7 Hektar Weinberge liegen in der Wehlener Sonnenuhr, der Maring-Noviander Sonnenuhr sowie in den beiden Graacher Lagen Himmelreich und Domprobst. Es wird ausschließlich Riesling angebaut, alle Weine werden spontanvergoren. In der von Mai bis Oktober geöffneten Gutsweinstube werden moseltypische Spezialitäten serviert und Weinproben für bis zu 50 Personen durchgeführt. Im Sommer 2014 haben die Brüder Stefan K. und Christopher Pohl das Weingut übernommen, seit 2019 wird es vom Quereinsteiger Stefan K. Pohl alleine geführt. Seit der zweiten Ausgabe dieses Buches empfehlen wir bereits das Weingut Pohl, damals begeisterten uns vor allem die restsüßen, gereiften Rieslinge – und in den meisten Jahrgängen seither hatten die süßen Spätlesen und Auslesen die Nase vorne, was nicht bedeutet, dass nicht auch die trockenen oder halbtrockenen Weine überzeugen könnten. Ganz im Gegenteil: Vor allem die trockenen Rieslinge haben in den letzten Jahren deutlich an Ausdruck gewonnen.

Aktuelle Kollektion

Wie schön, wenn man einem Weingut über die Jahre hinweg dabei zuschauen kann, wie seine Produkte immer präziser ausfallen. Im Fall des Weinguts Pohl kann man das schon über die trockenen Weine aussagen. Unter den vier vorgestellten Rieslingen dieser Geschmacksrichtung finden sich zwar keine Prestigetropfen der Kategorie Großes Gewächs, aber beispielsweise ein gelungener, saftiger, fast puristischer Wehlener Ortswein ohne jegliche schmeckbare Süße. Offen mit einer gewissen Fülle: So zeigt sich der trockene Domprobst-Wein. Noch deutlich spannender und verspielter ist der Sonnenuhr-Vertreter mit zarter Frucht, schön kabinetttypisch. Sehr gelungen, weil animierend, ausgewogen und mit einer niedrigen, passenden Süße ausgestattet sind die halbtrockenen Weine. Der Maring-Noviander Kabinett besitzt feine, klare Frucht und verhaltenen Alkohol. Sein süßes Pendant steht dem nicht nach, auch hier ist die Balance überdurchschnittlich. Was die Spätlese angeht: Sie duftet nach Mirabellen und getrocknetem Apfel sowie einem Hauch von Kräutern, ist enorm saftig, wenig süß.