Weingut Familie Rauen

Harald Rauen übernahm 1982 das elterliche Weingut, damals überwiegend Fassweinbetrieb, und verlagerte 1997 den Sitz von Detzem nach Thörnich. Seine 13,5 Hektar Weinberge befinden sich in den Lagen Detzemer Würzgarten, Detzemer Maximiner Klosterlay und Thörnicher Ritsch. Neben Riesling gibt es ein wenig Weißburgunder, Spätburgunder, Müller-Thurgau und Dornfelder sowie Sauvignon Blanc. Die Weißweine werden im Edelstahl vergoren und bleiben bis zum Frühjahr auf der Feinhefe; die Rotweine werden nach zweiwöchiger Maischegärung mindestens zwölf Monate im Barrique ausgebaut und nicht filtriert. 80 bis 90 Prozent der Weine werden trocken ausgebaut, zwei Drittel der Produktion wird über den Fachhandel vermarktet. Sohn Matthias unterstützt als Mitinhaber und Kellermeister seine Eltern im Betrieb. 2011 wurde ein Gästehaus mit fünf Apartments eröffnet.

Kontakt. 

Hinterm Kreuzweg 5
54340  Thörnich

Öffnungszeiten

nach Vereinbarung

Besonderheiten

Ferienapartments*****

Besitzer

Maria & Harald Rauen, Matthias Rauen

Kellermeister

Matthias Rauen
Mosel
13,5 Hektar
keine Angabe

Aktuelle Weine

Riesling "Felsenterrasse"

2022

7 %

89

Riesling "Grauschiefer"

2022

11 %

85

Riesling "Schieferfels"

2022

10,5 %

87

Riesling Maximin Klosterlay

2022

7,5 %

85

Riesling Thörnicher Ritsch

2022

7,5 %

86

Riesling trocken Hinkellay

2022

11,5 %

88

Riesling trocken Neuberg

2022

11 %

88

Sauvignon Blanc trocken

2022

12,5 %

86

Lagen

Maximiner Klosterlay (Detzem)
Würzgarten (Detzem)
Ritsch (Thörnich)
Matthias Rauen
© Weingut Familie Rauen

Winzer

Harald Rauen übernahm 1982 das elterliche Weingut, damals überwiegend Fassweinbetrieb, und verlagerte 1997 den Sitz von Detzem nach Thörnich. Seine 13,5 Hektar Weinberge befinden sich in den Lagen Detzemer Würzgarten, Detzemer Maximiner Klosterlay und Thörnicher Ritsch. Neben Riesling gibt es ein wenig Weißburgunder, Spätburgunder, Müller-Thurgau und Dornfelder sowie Sauvignon Blanc. Die Weißweine werden im Edelstahl vergoren und bleiben bis zum Frühjahr auf der Feinhefe; die Rotweine werden nach zweiwöchiger Maischegärung mindestens zwölf Monate im Barrique ausgebaut und nicht filtriert. 80 bis 90 Prozent der Weine werden trocken ausgebaut, zwei Drittel der Produktion wird über den Fachhandel vermarktet. Sohn Matthias unterstützt als Mitinhaber und Kellermeister seine Eltern im Betrieb. 2011 wurde ein Gästehaus mit fünf Apartments eröffnet.

Aktuelle Kollektion

Die Präzision, mit der die Weine ausgebaut werden, hat in den letzten Jahren immer weiter zugenommen. Deutlich wird das beispielsweise bei den drei trockenen Weinen, beginnend mit dem Sauvignon Blanc. Er wirkt in der Nase verhalten, lässt Anklänge an Stachelbeeren, nach einer Weile auch an kühle Kräuter erkennen, wirkt im Mund straff und fest ohne jede Spur von Süße, wie sie anderswo an der Mosel schon mal zu erkennen lässt, ist schön nachhaltig. Er braucht allerdings ebenso noch Zeit wie die beiden trockenen Rieslinge. Der Hinkellay-Wein ist duftig mit Anklängen an Hefe und getrockneten Apfel, er ist schlank, zeigt aber viel Grip; etwas verhaltener ist der Neuberg-Wein, ebenfalls sehr präzise, fast puristisch, auf lange Sicht dürfte er noch etwas mehr Potenzial haben. Saftig und gut belanciert mit ganz zarter Süße und dezentem Schmelz: der Schieferfels-Riesling. Kühle Frucht mit Anklängen an Boskoop und Jonagold besitzt der Ritsch-Riesling, der sehr saftig und rassig ausfällt; der Felsenterrasse-Wein zeigt alle Eigenschaften eines hochklassigen süßen Rieslings mit Noten von Aprikose, Pfirsich und Hefe.