Weingut Rebenhof - Johannes Schmitz

Der Rebenhof in Ürzig wird von Johannes Schmitz bewirtschaftet, angebaut wird auf 7,2 Hektar ausschließlich Riesling. Die Weinberge liegen größtenteils in Steillagen an der Ürziger Moselschleife, in der Lage Ürziger Würzgarten; die meisten Lagenrieslinge von Johannes Schmitz kommen aus dem Würzgarten, teils von alten, wurzelechten Reben, allerdings gibt es auch Weine – die trockene Spätlese und das Große Gewächs – aus dem Erdener Treppchen. Die Trauben aus benachbarten Lagen gehen in den Gutsriesling ein.

Kontakt. 

Hüwel 2-3
54539  Ürzig

Öffnungszeiten

Mai-Sept. Mo.-Sa. 10-18 Uhr, So. 10-12 Uhr oder nach Vereinbarung

Besonderheiten

Gästezimmer, Apartment, Ferienwohnung, kulinarische Wochenenden

Besitzer

Johannes Schmitz
Mosel
7,2 Hektar
60.000 Flaschen

Aktuelle Weine

Riesling "feinherb" "Vier Viertel" (1l)

2022

10,5 %

84

Riesling "Von Alten Reben" Ürziger Würzgarten

2022

12,5 %

89

Riesling Kabinett "feinherb" "Vom Roten Schiefer" Ürziger Würzgarten

2022

10 %

86

Riesling Kabinett "Urglück" Ürziger Würzgarten

2022

7 %

87+

Riesling Kabinett "Vom Grauen Schiefer"

2022

9,5 %

86

Riesling Kabinett trocken "Von wurzelechten Reben" Ürziger Würzgarten

2022

11 %

87

Riesling Spätlese trocken Erdener Treppchen

2022

12,5 %

87

Riesling trocken "GG" Erdener Treppchen

2021

12,5 %

89

Riesling trocken "Vier Viertel" (1l)

2022

11 %

84

Lagen

Würzgarten (Ürzig)
Treppchen (Erden)

Rebsorten

Riesling (100%)
© Mondo Heidelberg

Winzer

Der Rebenhof in Ürzig wird von Johannes Schmitz bewirtschaftet, angebaut wird auf 7,2 Hektar ausschließlich Riesling. Die Weinberge liegen größtenteils in Steillagen an der Ürziger Moselschleife, in der Lage Ürziger Würzgarten; die meisten Lagenrieslinge von Johannes Schmitz kommen aus dem Würzgarten, teils von alten, wurzelechten Reben, allerdings gibt es auch Weine – die trockene Spätlese und das Große Gewächs – aus dem Erdener Treppchen. Die Trauben aus benachbarten Lagen gehen in den Gutsriesling ein.

Aktuelle Kollektion

Vier Viertel nennt sich der Literriesling im Weingut Rebenhof – und er sollte als Musterbeispiel für einen Literwein mit Mittelmoselcharakter stehen. Er ist offen in der Nase, im Mund angenehm würzig, trocken, aber sogar mit einem dezenten Schmelz ausgestattet. Die feinherbe Variante wiederum ist nicht übertrieben süß, sondern gut balanciert, schön saftig, schon in diesem jugendlichen Stadium überzeugend. Zurück zu den trockenen Weinen. Der Kabinettvertreter aus dem Würzgarten mit der Zusatzbezeichnung von wurzelechten Reben ist schön zugänglich, fest, angenehm schlank, kabinetttypisch. Deutlich kraftvoller präsentiert sich der trockene Riesling aus dem Treppchen, offen, mit eher dunkler Kernobstfrucht und Anklängen an Kräuter, straff, würzig. Das Große Gewächs stammt ebenfalls aus dem Treppchen und ist, obwohl es aus dem Jahrgang 2021 stammt, noch recht verschlossen. Im Mund zeigt es sich würzig, vibrierend, die Säure ist gut integriert; etwaige Süße ist nicht zu spüren, der Stil ist sehr eigenständig. Viel offener ist der Alte-Reben-Riesling, der praktisch trocken wirkt und eine attraktive Kernobstfrucht mit viel Würze verbindet. Schließlich drei Weine mit merklicher Süße. Der feinherbe Kabinettriesling ist enorm saftig, der Grauschiefer-Riesling wirkt zugänglich und rassig. Nur der Urglück-Wein scheint im Moment noch auf der süßen Seite zu sein; er besitzt allerdings viel Schmelz und braucht wohl einfach noch etwas Zeit, um Säure, Frucht und Süße in Harmonie zu bringen.