Weingut Rebholz

Das Weingut von Hans Rebholz liegt am westlichen Teil des Bodensees, in Liggeringen, das seit 1974 ein Stadtteil von Radolfzell ist. Seine Weinberge liegen im südwestlichen Teil des Bodensees, am Untersee, vor allem in Bohlingen in der Lage Galgenberg, einem kleinen, 501 Meter hohen Vulkanberg, wo er seit 2002 Flächen übernommen und neue Reben gepflanzt hat. Hinzu kommen Reben in Gaienhofen sowie in der Gewanne Im Bühl in Weiler, einem Ortsteil von Moos. Mit Abstand wichtigste Rebsorte ist der Spätburgunder, der mehr als die Hälfte der Rebfläche einnimmt, es folgt Grauburgunder mit einem knappen Viertel der Fläche, dazu gibt es Chardonnay, Weißburgunder und Müller-Thurgau. Die Weine werden spontanvergoren und im Holz ausgebaut, auf Schönung und Filtration wird weitestgehend verzichtet.

Kontakt. 

Bergstraße 1
78315  Liggeringen

Öffnungszeiten

Mo.-Fr. 17-20 Uhr, Sa. 9-14 Uhr oder nach Vereinbarung, So. & Feiertage geschlossen

Besitzer

Hans Rebholz

Betriebsleiter

Hans Rebholz

Kellermeister

Hans Rebholz

Außenbetrieb

Hans Rebholz
Baden
7,8 Hektar
45.000 Flaschen

Aktuelle Weine

Grauburgunder trocken Bohlinger Galgenberg

2022

13 %

(89)

Spätburgunder Bohlinger Galgenberg

2020

13 %

91

Spätburgunder trocken "vom Vulkan" Bohlinger

2020

13 %

86

Spätburgunder trocken Weiler "Im Bühl"

2020

13 %

88

Weißburgunder trocken "vom Vulkan" Bohlinger

2020

12,5 %

83

Weißburgunder trocken Bohlinger Galgenberg

2022

13 %

(88)

Lagen

Galgenberg (Bohlingen)
Im Bühl (Weiler)
Gaienhofen

Rebsorten

Spätburgunder (55%)
Grauburgunder (23%)
Chardonnay (10%)
Weißburgunder (7%)
Müller-Thurgau (6%)

Winzer

Das Weingut von Hans Rebholz liegt am westlichen Teil des Bodensees, in Liggeringen, das seit 1974 ein Stadtteil von Radolfzell ist. Seine Weinberge liegen im südwestlichen Teil des Bodensees, am Untersee, vor allem in Bohlingen in der Lage Galgenberg, einem kleinen, 501 Meter hohen Vulkanberg, wo er seit 2002 Flächen übernommen und neue Reben gepflanzt hat. Hinzu kommen Reben in Gaienhofen sowie in der Gewanne Im Bühl in Weiler, einem Ortsteil von Moos. Mit Abstand wichtigste Rebsorte ist der Spätburgunder, der mehr als die Hälfte der Rebfläche einnimmt, es folgt Grauburgunder mit einem knappen Viertel der Fläche, dazu gibt es Chardonnay, Weißburgunder und Müller-Thurgau. Die Weine werden spontanvergoren und im Holz ausgebaut, auf Schönung und Filtration wird weitestgehend verzichtet.

Aktuelle Kollektion

Eine kleine Kollektion von jeweils drei Weiß- und Rotweinen präsentiert Hans Rebholz zum Debüt, aber diese kleine Kollektion hat es in sich, zeigt eine klare Handschrift und sehr hohes Niveau. Der zur Hälfte im neuen Barrique ausgebaute 2020er Weißburgunder vom Vulkan ist sehr würzig und eindringlich im Bouquet, geradlinig im Mund, sehr vom Ausbau im Holz geprägt. Deutlich besser hat der 2022er Galgenberg-Weißburgunder das Holz integriert, der allerdings als Fassprobe verkostet wurde, er ist würzig und konzentriert im Bouquet, füllig und kraftvoll im Mund, besitzt viel reife Frucht, Struktur und Substanz, ist noch sehr jugendlich. Das gilt auch für den ebenfalls als Fassprobe verkosteten Grauburgunder vom Galgenberg, der uns noch ein klein wenig besser gefällt, gute Konzentration und rauchige Noten zeigt, ein wenig Gewürze, klare reife Frucht, Fülle und Kraft besitzt, gute Struktur, Substanz und Druck. Die drei vorgestellten Spätburgunder stammen alle aus dem Jahrgang 2020 und wurden alle 18 Monate in französischer Eiche ausgebaut. Der Spätburgunder vom Vulkan ist würzig und eindringlich, klar und zupackend, besitzt Struktur und viel Grip. Rauchige Noten und feinen Toast zeigt der Spätburgunder Im Bühl im eindringlichen Bouquet, er ist reintönig, kraftvoll, geradlinig, strukturiert, sehr jugendlich und vom Ausbau im Holz geprägt – hat Potenzial. Der spannendste Wein ist der Galgenberg-Spätburgunder, konzentriert, würzig, enorm kraftvoll, stoffig, druckvoll und nachhaltig. Tolle Kollektion!