Die Geschichte des Weinguts Regnery geht auf das 17. Jahrhundert zurück, doch wirklich spannend wurde es erst sehr viel später. Franz-Josef Regnery verkaufte seine Weinberge in Flachlagen und erwarb Parzellen in den besten Lagen der Klüsserather Bruderschaft. Davon profitierte anschließend sein Sohn Peter, der 2000 sein Studium in Geisenheim beendete und später das Weingut übernommen hat. Diese Entwicklung mag noch nicht überraschen, doch staunen lässt hier etwas anderes. Nur sehr wenige Weingüter an der Mosel haben sich nämlich in einem vergleichbaren Maße auf Rotwein spezialisiert. Und nicht nur das: Die roten Reben wurden auch in ausgezeichnete Parzellen in der Klüsserather Bruderschaft gepflanzt. Neben 54 Prozent Riesling und etwas Rotem Riesling sowie einer kleinen Menge Grauburgunder baut Peter Regnery auf seinen 9 Hektar Reben mittlerweile 33 Prozent Spätburgunder an, von dem es bei ihm vier verschiedene Klone gibt. Der Syrah bedeckt mittlerweile 7 Prozent der Fläche, Cabernet Sauvignon ist auf drei Hektar vertreten. Die Rieslinge werden im Edelstahl ausgebaut, alle besseren Qualitäten im Fuderfass. Bei den Rotweinen wird die Erzeugung je nach gewünschter Stilistik des Weines angepasst. So lagert der ausdrücklich „im Barrique gereifte“ Pinot Noir etwa zwei Jahre in neuen kleinen Fässern. Die Reserve des Großen Gewächses wiederum reifte 2,5 Jahre in älteren Barrique-Fässern, das „normale“ GG etwas weniger lang. Das beste Fuder ist mehr auf Frucht aufgebaut als andere Rotweine des Hauses. Beim Cabernet Sauvignon ist der Barriqueeinsatz hoch (neues Holz), auch beim Syrah kommen neue Barriques zum Tragen. Immer wieder zeigen ältere Weine das Entwicklungspotenzial und die Experimentierfreude des Weingutes – bis hin zu süßen Spezialitäten aus Riesling und bis hin zum Orange Wine. Das Weingut ist gleichwohl bodenständig geblieben. Die architektonisch herausragende Vinothek wurde prämiert, die zwei weit überdurchschnittlich ausgestatteten Ferienwohnungen im Nachbarhaus erlauben einen Blick auf die Weinberge, auch ein neues Ferienhaus gehört zum Betrieb.
Kontakt. ..
Mittelstraße 39
54340 Klüsserath
Öffnungszeiten
Besonderheiten
Besitzer
Betriebsleiter
Kellermeister
Außenbetrieb
| Anbaugebiet | Mosel |
| Rebfläche | 9 Hektar |
| Produktion | 50.000 Flaschen |
Die Geschichte des Weinguts Regnery geht auf das 17. Jahrhundert zurück, doch wirklich spannend wurde es erst sehr viel später. Franz-Josef Regnery verkaufte seine Weinberge in Flachlagen und erwarb Parzellen in den besten Lagen der Klüsserather Bruderschaft. Davon profitierte anschließend sein Sohn Peter, der 2000 sein Studium in Geisenheim beendete und später das Weingut übernommen hat. Diese Entwicklung mag noch nicht überraschen, doch staunen lässt hier etwas anderes. Nur sehr wenige Weingüter an der Mosel haben sich nämlich in einem vergleichbaren Maße auf Rotwein spezialisiert. Und nicht nur das: Die roten Reben wurden auch in ausgezeichnete Parzellen in der Klüsserather Bruderschaft gepflanzt. Neben 54 Prozent Riesling und etwas Rotem Riesling sowie einer kleinen Menge Grauburgunder baut Peter Regnery auf seinen 9 Hektar Reben mittlerweile 33 Prozent Spätburgunder an, von dem es bei ihm vier verschiedene Klone gibt. Der Syrah bedeckt mittlerweile 7 Prozent der Fläche, Cabernet Sauvignon ist auf drei Hektar vertreten. Die Rieslinge werden im Edelstahl ausgebaut, alle besseren Qualitäten im Fuderfass. Bei den Rotweinen wird die Erzeugung je nach gewünschter Stilistik des Weines angepasst. So lagert der ausdrücklich „im Barrique gereifte“ Pinot Noir etwa zwei Jahre in neuen kleinen Fässern. Die Reserve des Großen Gewächses wiederum reifte 2,5 Jahre in älteren Barrique-Fässern, das „normale“ GG etwas weniger lang. Das beste Fuder ist mehr auf Frucht aufgebaut als andere Rotweine des Hauses. Beim Cabernet Sauvignon ist der Barriqueeinsatz hoch (neues Holz), auch beim Syrah kommen neue Barriques zum Tragen. Immer wieder zeigen ältere Weine das Entwicklungspotenzial und die Experimentierfreude des Weingutes – bis hin zu süßen Spezialitäten aus Riesling und bis hin zum Orange Wine. Das Weingut ist gleichwohl bodenständig geblieben. Die architektonisch herausragende Vinothek wurde prämiert, die zwei weit überdurchschnittlich ausgestatteten Ferienwohnungen im Nachbarhaus erlauben einen Blick auf die Weinberge, auch ein neues Ferienhaus gehört zum Betrieb.
Die Beschreibung der aktuellen Kollektion und die Bewertungen der Weine sind im Buch „Eichelmann 2026. Deutschlands Weine“ sowie in der App „Eichelmann 2026“ vorhanden.
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