Weingut Reh

Lukas Reh ist 2017 in den Familienbetrieb eingestiegen – nach Winzerlehre, Studium in Geisenheim und Winzermeisterausbildung – und hat ihn 2022 von seinen Eltern übernommen. Seine Weinberge befinden sich vor allem in den Mehringer Lagen Blattenberg (mit der Teillage Layet) und Zellerberg, aber auch im Pölicher Held, im Schleicher Sonnenberg und im Rioler Römerberg. Im Mehringer Blattenberg besitzt der Betrieb 1,1 Hektar wurzelechte Rieslingreben, die vor über 100 Jahren gepflanzt wurden. Riesling nimmt 82 Prozent der insgesamt 10 Hektar Rebfläche ein, dazu gibt es je 5 Prozent Spätburgunder und Weißburgunder, etwas Grauburgunder sowie Müller-Thurgau. Einen Großteil der Weine baut Lukas Reh trocken und feinherb aus, allerdings werden immer in kleinen Mengen restsüße Spätlesen und, wenn es der Jahrgang erlaubt, Auslesen sowie Beeren- oder Trockenbeerenauslesen erzeugt.

Kontakt. 

Weierbachstraße 12
54340  Schleich

Öffnungszeiten

Do. + Fr. 13-18 Uhr, Sa. 10-17 Uhr oder nach Vereinbarung

Besonderheiten

Straußwirtschaft

Besitzer

Winfried & Sigrid Reh

Betriebsleiter

Lukas Reh

Kellermeister

Lukas & Winfried Reh

Außenbetrieb

Lukas Reh
Mosel
10 Hektar
50.000 Flaschen

Aktuelle Weine

Grauburgunder trocken

2022

12,5 %

86

Riesling "feinherb" "LR" Schleicher

2022

9,5 %

86

Riesling halbtrocken Mehringer Schieferterrassen

2022

10,5 %

86

Riesling Kabinett Pölicher Held

2022

8,5 %

86

Riesling Spätlese halbtrocken "Alte Reben" Mehringer Zellerberg

2022

11,5 %

90

Riesling Spätlese Mehringer Zellerberg

2022

8 %

90

Riesling Spätlese trocken Layet Mehringer Blattenberg

2022

11,5 %

89

Riesling trocken "Schieferterrassen" Mehringer

2022

11 %

86

Spätburgunder Rosé halbtrocken

2022

11 %

85

Weißburgunder trocken

2022

12 %

86

Lagen

Zellerberg (Mehring)
Blattenberg (Mehring)
Held (Pölich)
Sonnenberg (Schleich)
Römerberg (Riol)

Rebsorten

Riesling (82%)
Spätburgunder (5%)
Weißburgunder (5%)
Müller-Thurgau (5%)
Grauburgunder (3%)
Lukas, Winfried & Sigrid Reh (von links)
© Weingut Reh

Winzer

Lukas Reh ist 2017 in den Familienbetrieb eingestiegen – nach Winzerlehre, Studium in Geisenheim und Winzermeisterausbildung – und hat ihn 2022 von seinen Eltern übernommen. Seine Weinberge befinden sich vor allem in den Mehringer Lagen Blattenberg (mit der Teillage Layet) und Zellerberg, aber auch im Pölicher Held, im Schleicher Sonnenberg und im Rioler Römerberg. Im Mehringer Blattenberg besitzt der Betrieb 1,1 Hektar wurzelechte Rieslingreben, die vor über 100 Jahren gepflanzt wurden. Riesling nimmt 82 Prozent der insgesamt 10 Hektar Rebfläche ein, dazu gibt es je 5 Prozent Spätburgunder und Weißburgunder, etwas Grauburgunder sowie Müller-Thurgau. Einen Großteil der Weine baut Lukas Reh trocken und feinherb aus, allerdings werden immer in kleinen Mengen restsüße Spätlesen und, wenn es der Jahrgang erlaubt, Auslesen sowie Beeren- oder Trockenbeerenauslesen erzeugt.

Aktuelle Kollektion

Auslesen und höhere Prädikate waren diesmal, das vorab, nicht Bestandteile des vorgestellten Sortiments. Doch dafür gab es beispielsweise überzeugende Basisweine. Der Grauburgunder ist zu nennen, der offen wirkt und leicht hefig, aber auch eine schöne sortentypische Frucht aufweist. Etwas schlanker, aber nicht weniger überzeugend ist der Weißburgunder, fein, klar, zugänglich. Der trockene Schieferterrassen-Riesling besitzt eine helle Frucht und eine knackige Säure, der Wein wirkt erfreulich schlank und präzise. Auch der trockene Spitzenwein, der Layet-Riesling, macht einen eher schlanken, sehr präzisen Eindruck; er ist würzig, fein, dürfte sich mit etwas Reife sehr gut entwickeln. Die halbtrockene Spätlese von alten Reben aus dem Zellerberg macht einen offenen Eindruck, besitzt Hefe-, Kräuter- und Melonennoten, ist präzise und nur sehr verhalten süß. Deutlich süßer wirkt die Spätlese aus gleicher Lage, offen mit Noten von getrocknetem Apfel, rassig, noch von Kohlensäure beeinflusst, aber lang und mit viel Potenzial. Nach wie vor überzeugend ist hier das Preis-Leistungs-Verhältnis.